Weiteres Projekt zum Forscheraustausch gestartet

Gruppenfoto Projectmeeting „Exchange Risk“ (Foto: Prof. Dr. Anastasios Sextos)
„Exchange Risk“ Projectmeeting presentation (Foto: Prof. Dr. Anastasios Sextos)
„Exchange Risk“ Workshop audience (Foto: Prof. Dr. Anastasios Sextos)

Im Rahmen des Programms HORIZON 2020 der Europäischen Union startete Anfang 2017 im Förderschema „Marie-Curie-RISE: Research and Innovation Staff Exchange“ das Forschungs-  und Mobilitätsprojekt „Bestofrac“. Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Timon Rabczuk vom Institut für Strukturmechanik (ISM) der Bauhaus-Universität Weimar forscht das Team des Projekts zu umweltfreundlichen Methoden und Optimierungen in der Gas- und Ölgewinnung.
Bereits seit Beginn 2016 ist das ISM mit dem Projektteam um Prof. Könke mit dem Projekt „Exchange Risk“ im selben Förderformat erfolgreich vertreten.

Die Projektleiter, Herr Dr.-Ing. Zabel und Herr Prof. Dr.-Ing. Könke haben sich zum Ziel gesetzt innovative Methoden zur Überprüfung und Instandhaltung von Gasleitungen zu entwickeln, um zukünftig zeitnah und adäquat vor allem durch internationale Zusammenarbeit auf Erdbebenrisiken reagieren zu können.
Im Rahmen von „Exchange Risk“ fand Anfang September 2016 ein erster internationaler Workshop in Bristol statt.
Bei dem auf vier Jahre ausgelegten Projekt steht der Austausch von Personal und Wissen zur Erforschung und Risikominderung von Erdbeben für Erdgasleitungen im Fokus. Das Ziel des Programms ist der intersektorale Forscheraustausch zum Aufbau eines umfassenden Entscheidungsunterstützungssystems für eine schnellere Wartung des Erdgasleitungsnetzwerkes.  

Die Gasleitungsinfrastruktur ist von permanenten Bodenbewegungen und damit zusammenhängenden erformungen betroffen, die bis hin zur Zerstörung des Gasleitungsnetzwerkes führen können.
„Exchange Risk“ arbeitet daran, einem solchen Szenario zukünftig durch neu entwickelte Überprüfungsmethoden der Gasleitungen zuvor zu kommen.
Im Rahmen von „Marie-Curie-RISE: Research and Innovation Staff Exchange“ entsenden Akademische Institutionen und Industriepartner aus Europa und Nordamerika dafür Forscher, technisches sowie Managementpersonal aus den Bereichen Bauingenieurwesen, Geowissenschaften sowie Mess-, Überwachungs- und Instandhaltungstechnik für eine Dauer von bis zu 12 Monaten an eine der Partnereinrichtungen.
Wissenschaft und Industrie arbeiten dabei Hand in Hand. So ist eine Bedingung für eine Forschungsförderung, dass jeweils ein Partner aus dem akademischen und ein Partner aus dem industriellen Sektor stammen muss. Außerdem zielt der Forscher- und Wissenstransfer auf internationale Verständigung und Zusammenarbeit. Daher müssen Einrichtungen aus drei verschiedenen Ländern am Projekt teilnehmen, wovon mindestens zwei in EU Staaten oder EU-assoziierte Staaten angesiedelt sind.

 

Kontakt: 

Prof. Dr.-Ing. habil. Carsten Könke
Bauhaus-Universität Weimar 
Professur Baustatik und Bauteilfestigkeit
Tel.: +49 (0) 36 43/58 45 01
E-Mail: carsten.koenke[at]uni-weimar.de

Prof. Dr.-Ing. Timon Rabczuk
Bauhaus-Universität Weimar
Professur Modellierung und Simulation - Mechanik
Tel.: +49 (0) 36 43/58 45 11
E-Mail: timon.rabczuk[at]uni-weimar.de

Messeauftritt der Interface Design Gruppe auf der LOPEC 2016

Siebdruck mit EL-Farbe
Steuerung per Mobilgerät

Auf der 8. Internationalen Fachmesse für gedruckte Elektronik in München stellt die Interface Design Gruppe um Prof. Michael Market den von ihnen entwickelten TEFL-Display vor.

Bei dem TEFL-Display wird gedruckte Elektronik mit einem gewöhnlichen Roll-Up-Banner kombiniert. Damit präsentiert die Interface Design Gruppe der Bauhaus-Universität ein innovatives Tool für die Messe der Zukunft - denn Roll-Up Aufsteller sind schon heute beliebte Informations- und Werbemittel auf Messen und Konferenzen. Sie sind kostengünstig, schnell aufgebaut und transportabel.

Die Funktionsweise des klassischen Roll-Ups wird mittels des TEFL-Displays um eine anpassungsfähige Oberfläche erweitert. Unter Einsatz von Siebdruck wird ein Thin Film Electroluminescent (TFEL) Display in Form einer einfachen Pixelmatrix hergestellt und mit dem Banner verbunden. Durch die elektrolumineszente Druckfarbe können die Pixel aktiv Licht emitieren und so Informationen übermitteln.

Das TFEL-Display entstand in Zusammenarbeit mit dem InnovationLab Heidelberg. Es besteht aus fünf übereinander gedruckten Schichten und kann aufgrund seiner Flexibilität in das Gehäuse des Banners eingerollt und leicht transportiert werden.

Des Weiteren präsentiert die Interface Design Gruppe ihr erfolgreiches Toolkit „Fingies“ wiederholt auf der LOPEC. „Fingies“ steht für die Entwicklung von cloud-basierten Rapid-Prototype-Applikationen. Es verbindet die Welt der gedruckten Elektronik mit der Arduino Plattform, dem Internet und nicht zuletzt mit dem Smartphone.

Fachbesucher können sich vom 6.-7. April auf der LOPEC mit den neuesten internationalen Entwicklungen der gedruckten Elektronik vertraut machen und neue Kontakte knüpfen.

Die Messe ist die ideale Business- und Networking Plattform für die weltweite und branchenübergreifende Community der gedruckten Elektronik. Internationale Marktführer beleuchten ihre Innovationen in der Praxis und stellen die wegweisende Zukunft gedruckter Elektronik vor.

 

Kontakt:

Bauhaus-Universität Weimar
Fakultät Kunst und Gestaltung
Interface Design Group
Marienstraße 5
99423 Weimar

Tel.: +49 (0) 3643 58 38 05

Dezernat Forschung richtet Infoveranstaltung zu „Horizont 2020 & nationalen Förderprogrammen“ aus

Energie und Umwelt waren am 30. September die übergreifenden Themen in der Informationsveranstaltung des EU-Referentennetzwerkes Thüringen, der KoWi – „Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen“ und den Nationalen Kontaktstellen „Energie“ und „Umwelt“. Referentinnen und Referenten aus den Förder- und Beratungsinstitutionen und des Dezernat Forschung gaben einen Überblick zu nationalen und europäischen Fördermöglichkeiten (Horizont 2020) in Forschung und Entwicklung.

Das Informations- und Beratungsangebot wurde von zahlreichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Bauhaus-Universität Weimar und weiterer Thüringer Hochschulen, Netzwerkpartnern und Interessierten aus den angrenzenden Bundesländern genutzt.

Sie wurden mit anschließender individueller Antragsberatung zu ersten eigenen Projektideen umfassend über die Beteiligungsmöglichkeiten im Rahmenprogramm für Forschung und Innovation – Horizont 2020 und darüber hinaus zu weiteren Anknüpfungsmöglichkeiten in der Forschungsförderung informiert.

Bis zum Nachmittag konnten alle Fragen in lebhaften Gesprächen geklärt und Kontakte geknüpft werden.

Weitere Informationen zu EU-Fördermöglichkeiten erhalten Sie im Dezernat Forschung:

Bauhaus-Universität Weimar
Dr. Susan Gniechwitz
Dezernat Forschung
Mail: susan.gniechwitz[at]uni-weimar.de
Tel.: +49 (0) 36 43/58 25 35

Weiterführende Links:

www.uni-weimar.de/de/universitaet/struktur/dezernate/dezernat-forschung/

www.horizont2020.de - EU-Förderprogramm für Forschung und Innovation

www.kowi.de - Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen

www.nks-energie.de – Nationale Kontaktstelle Energie

www.nks-umwelt.de – Nationale Kontaktstelle Umwelt

www.fona.de – Bundesministerium für Bildung und Forschung – FONA-Programm