New Architecture
Projektinformationen
eingereicht von
Julia Naumann
Lehrende
Prof. Dipl. Ing. Arch. Andreas Garkisch,
M.Sc. Arch. Julia Naumann,
Dipl. Ing. Arch. Johann Simons
Fakultät:
Architektur und Urbanistik
Studiengang:
Architektur (Bachelor of Science (B.Sc.)),
Architektur (Master of Science (M.Sc.)),
Urbanistik (Bachelor of Science (B.Sc.))
Art der Präsentation
– Sonstiges –
Semester
Sommersemester 2026
- Geschwister-Scholl-Straße 8 - Hauptgebäude / Main Building
9.00 -16.00
Projektbeschreibung
Die Professur Entwerfen und Stadt( )Architektur der Bauhaus-Universität Weimar übernimmt im Namen und in Zusammenarbeit mit der Johannes-Göderitz-Stiftung die Organisation des Johannes-Göderitz-Preises 2026. Beteiligt sind außerdem die TU Braunschweig, die Leibniz Universität Hannover sowie die Hochschule München.
2026 widmen wir uns Neuperlach, einem Erbe der Spätmoderne. Der Stadtteil wurde nach Leitideen der Generation Göderitz entworfen: geprägt von der Charta von Athen und der Studie »Die gegliederte und aufgelockerte Stadt« – als grüne, funktional getrennte und durch Stadtautobahnen erschlossene Stadt.
Heute ist Neuperlach über 50 Jahre alt. Veränderte Anforderungen an Mobilität und Wohnen, alternde Bausubstanz und leerstehende Büroflächen machen Transformation notwendig. Im Fokus steht das ehemalige Siemensareal: Nach dem Wegzug von Siemens sind große Teile der rund 370.000 m² Bürofläche ungenutzt. Die Gebäude sind technisch veraltet.
Gleichzeitig braucht München dringend Wohnraum. Auch ohne Denkmalschutz sehen wir es als ökologische Verantwortung, die Substanz zu prüfen: Welche Teile lassen sich erhalten und mit neuen Stadtraumqualitäten verbinden?
Der Johannes-Göderitz-Preis 2026 bietet dafür einen willkommenen Anlass. Die Auseinandersetzung mit dem Siemens-Areal ermöglicht, Göderitz’ Leitideen neu zu befragen und Neuperlach auf Grundlage seines Bestandes und seiner Identität behutsam weiterzuentwickeln.