Performative Land-Art. Körperliche Interventionen im Landschaftskontext: Handlung, Körper, Kontext, Dauer und Archivierung
Projektinformationen
eingereicht von
Christian Andrés Parra Sánchez
Mitwirkende
Julie Baer, Maria Susanne Malkow, Olga Molzan, Miriam Pelizzari, Philine Upmeier
Lehrende
Christian Andrés Parra Sánchez
Fakultät:
Kunst und Gestaltung,
Medien
Studiengang:
Lehramt an Gymnasien: Kunst (Zweifachstudium, Doppelfach) (1. Staatsprüfung),
Medienkunst/Mediengestaltung (Bachelor of Fine Arts (B.F.A.))
Art der Präsentation
Ausstellung
Semester
Sommersemester 2026
- Marienstraße 14
(1. Obergeschoss)
Während der gesamten Öffnungszeiten der summaery verfügbar
Projektbeschreibung
Dieses Projekt untersuchte Land-Art als performative Praxis – als ein lebendiges Spannungsfeld aus Handlung, Körper und zäher Dauer. Statt auf das singuläre Ereignis zu setzen, entfalteten die Arbeiten ihre konzeptionelle Wucht durch zeitliche Dehnung und beharrliche Wiederholung. Die Handlung war hier nie bloßes Mittel zum Zweck, sondern wurde zur autonomen Sinnproduktion.
Der Körper diente als analoges Werkzeug, das sich in seriellen Gesten an der umgebenden Landschaft abarbeitete. Der Raum fungierte dabei keineswegs als passive Kulisse, sondern als eigensinniger Akteur, dessen materielle Widerstände jede Bewegung modulierten. Erst das unablässige Reagieren auf das Unvorhersehbare des Ortes hielt die künstlerischen Prozesse radikal ergebnisoffen.
Bedeutung wurde in diesen Werken nicht behauptet, sondern im physischen Handeln erst erschaffen. Um diese ephemeren, in die Natur eingeschriebenen Prozesse in den Raum zu überführen, wurden die performativen Interventionen filmisch dokumentiert und werden in dieser Form präsentiert.