summaery2026: Projekte

IL TETTO – Reforming Roofs

Projektinformationen

eingereicht von
Pauline Rohländer

Mitwirkende
Anika Hauke, Annika Adlung, Anton Sittig, Bjˆrn Mohr, Carlo Velten, Elena Rosenthal, Elise Dobrialski, Emil Koulkovinis Freychet, Emma Kiesel, Evelina Shchegoleva, Ferdinand Hornschild, Flora Baier, Franziska Herzen, Hanna Isterheld, Hannes Kirmse, Huy Nguyen, Joana Sprenger de la Iglesia, Jonna Neukirch, Julius Scholz, Jutta Petzoldt, Lara Geissler, Lea Barchmann, Leonie M¸ller, Louis Heil, Lucia Fuchs, Mariia Kylymysta, Marten Otto, Maximilian Probst, Maximilian Fuchs, Nane Miskaryan, Philipp Hautke, Robert Wagner, Rosalie Klein, Ruben Braun, Sina Walther, Svetlozara Popova, Tizian Nickel, Tobias Lamer, Tom Meese, Vanja Shonichev, Victoria Fleischer, Zoe Reichel

Lehrende
Prof. Bernd Schmutz, Dr. Luise Nerlich, Pauline Rohländer

Fakultät:
Architektur und Urbanistik

Studiengang:
Architektur (Bachelor of Science (B.Sc.))

Art der Präsentation
Ausstellung

Semester
Sommersemester 2026

Ausstellungs- / Veranstaltungsort
  • Belvederer Allee 1a - Kubus
    (1. Obergeschoss)

Während der gesamten Öffnungszeiten der summaery verfügbar


Projektbeschreibung

Was bedeutet ein Dach? Der Neorealismo-Film »Il tetto« (1956, Vittorio de Sica) zeigt auf eindrückliche Weise, welche existentiellen, sozialen und räumlichen Fragen mit dem Dach als Lebensraum verbunden sind. Die Professur Bauformenlehre leuchtet dieses Themenfeld aus: das Dach als schützende Hülle, als gemeinschaftlicher Raum, als konstruktiver Verbund, als umweltbewusster Kosmos. Als ‚Große Form‘ reflektiert das Dach Grundlagen einer inklusiven Architektur – die das gesamte Gebäude umfassende Bauform kann viel aufnehmen und ist wichtiger Vermittler. Das Dach spannt komplexe Welten auf, mit kleinen und großen Räumen, Tragwerk und Struktur, hauchdünner Haut oder dicken Decken.


Mit umsichtigem Bewusstsein für unsere gebaute und gewachsene Umwelt arbeiteten wir im Bestand. In Weimars Süden entwarfen wir in der Laubensiedlung am Papiergraben »Dach-Häuser« zum Wohnen. Wir untersuchten, wie die kleinen bestehenden Hütten mit großen Dächern angereichert und nachverdichtet werden konnten, um neue Wohnformen als räumlichen und sozialen Mehrwert für Alle zu generieren. Das Dach verstanden wir als »Common«, der als Gemeinressource Nutzungsdiversität für seine Umwelt entfalten kann. Vor dem Hintergrund des Films sahen wir den Entwurf neuer Dächer als Projektionsfläche für heutige Bedürfnisse und Wünsche, die wir als Gesellschaft teilen und die wir in unserer unmittelbaren Umgebung in Weimar entwerfend und architektonisch reflektieren wollten.

Ausstellungs- / Veranstaltungsort