OLN | Haystack: Ein postquantensicheres verteiltes Signaturverfahren
Projektinformationen
eingereicht von
Leoš Sokolowski
Mitwirkende
Fabian Platz, Leoš Sokolowski
Lehrende
Jannis Leuther, Prof. Dr. Stefan Lucks
Fakultät:
Medien
Studiengang:
Informatik (Bachelor of Science (B.Sc.))
Art der Präsentation
Ausstellung
Semester
Sommersemester 2026
- Bauhausstraße 11
(InfoSec Lab, K16 (Keller))
Open Lab Night
Projektbeschreibung
Haystack ist ein verteiltes Signaturverfahren. D. h., eine Gruppe sogenannter »Trustees« kann gemeinsam eine gültige digitale Unterschrift erzeugen, Einzelne Trustees oder kleinere Gruppen von Trustees können dagegen nicht gültig signieren. Haystack ist ein Hash-basiertes Signaturverfahren und kompatibel mit existierenden nicht verteilten Signaturverfahren wie LMS oder XMSS. Deshalb ist Haystack auch in einer Zukunft sicher, in der Quantencomputer für Angriffe auf kryptografische Verfahren genutzt werden.
Haystack wurde gemeinsam von Forscher*innen der BU Weimar und des US-amerikanischen NIST (National Institute for Standards and Technologies) entwickelt und soll standardisiert werden. An der Bauhaus-Universität Weimar wird zurzeit an Haystack-Referenz-Implementierungen gearbeitet.
Bei uns können Sie mehr über Haystack erfahren, zum Beispiel:
– wie mehrere „Trustees“ mit Haystack gemeinsam ein digitales Dokument unterschreiben können,
– warum (und mit Bezug auf welche Angriffe) Haystack sicher ist,
– warum Haystack zum Unterschreiben einen »Common Reference Value«, also einen großen, aber nicht geheimen Datensatz, benötigt