Unverleimte Holzkonstruktionen
Projektinformationen
eingereicht von
Fanny Lea Weil
Mitwirkende
Alexandra-Charlotte Maass,
Annika Luise Schubert,
Cynthia Denisse Aguirre Galvez,
Dorian Beer,
Elisabeth Maria Knauff,
Erika Alexandra Wolf,
Friederike-Maria Abele,
Helene von Stuckrad,
Henri Victor Koch,
Ida Janzen,
Ida Lautenschläger,
Johanna Tripp,
Jonas Storm,
Josua Basedow,
Julius Plag,
Julian Schlepütz,
Lisette Noga,
Lorenz Möller,
Lucien Devadder,
Milla Hummel,
Mohammed Ahed Ibrahim,
Nelly Marlene Hirche,
Nico Golenia,
Ole Meyer,
Phil Murza,
Svenja Ikels,
Tim Bieling
Lehrende
Jun.- Prof. Christina Köchling,
Anna Wortmann,
Fanny Weil
Fakultät:
Architektur und Urbanistik
Studiengang:
Architektur (Bachelor of Science (B.Sc.)),
Architektur (Master of Science (M.Sc.))
Art der Präsentation
Ausstellung
Semester
Sommersemester 2026
- Geschwister-Scholl-Straße 8 - Hauptgebäude / Main Building
(108)
Während der gesamten Öffnungszeiten der summaery verfügbar
Projektbeschreibung
„Unverleimte Holzkonstruktionen“ sind wegen folgender Energie- und Materialsparmaßnahmen interessant:
1. Kurze, rechteckige Holzteile minimieren Fertigungsaufwand und Transportwege. Lokale Zimmerleute verarbeiten Material vom Ort – ohne industriellen Zwischenschritt.
2. Ganze Baumstämme als tragende Bauteile nutzen den vollen Stammquerschnitt statisch aus. Kein Verschnitt, kein Materialverlust.
3. Leimlos gefügte Verbindungen lassen sich wieder lösen. Die Bauteile bleiben wiederverwendbar.
Im Schwarzatal des Thüringer Waldes werden an drei Grundstücken Hallenbauten mit unterschiedlichen Programmen entworfen. Der Typus der Halle eignet sich wegen Spannweite, Eingeschossigkeit und geringen Brandschutzanforderungen für unverleimte Holzkonstruktionen: eine Forstsamendarre, eine Sägewerkshalle und eine Schwimmhalle. Der Thüringer Wald ist durch Borkenkäferbefall und Zwangsrodungen geschädigt; die Umstellung auf klimaresistente Mischwälder erfordert menschlichen Eingriff. Die Entwürfe behandeln die notwendige Veränderung programmatisch und baukünstlerisch. Die Forstsamendarre steht für Aufforstung, das Sägewerk für die Aufwertung der Holzbearbeitungskette, das Schwimmbad für eine erlebbare Baukultur im reversiblen Holzbau.
Tragwerksplaner Hendrik Linder (BTU Cottbus) bot ein Begleitseminar an. Zunächst wurden Knoten von Referenzprojekten berechnet, dann der selbst entworfene Knoten. Die Ausstellung zeigt die Fokussierung auf die Auseinandernehmbarkeit der Konstruktionsweise.
