summaery2026: Projekte

Die Farbe Blau

Projektinformationen

eingereicht von
Manuela Klaut

Mitwirkende
Friederike-Maria Abele, Christine Claussen, Anna Lotta Fraunberger, Sophia Humborg, Aline Mory, Joshua Reese, Diana Schwindt, Amelie Sorgenfrey, Antonia Rose Stahl, Daria Ushakova, Ronja Welke, Vincent Dorian Cugat Schoch, Mischa Görgen, Yihang Guo, Max Aaron Julius Hügel, Tim Knesebeck, Jette Ida Luckau, Pauline Franziska Miserski, Johanna Barbara Nagler, Lisette Noga, Florian Alexander Schmidt, Johanna Tripp, Simon Jonas Vogt, Nora Bürkel, Cora Graßhoff, Emilia Charlotte Käufler, Anastassia Rudkowski, Thorben Norwin Stürmer

Lehrende
Dr. Manuela Klaut

Fakultät:
Architektur und Urbanistik

Studiengang:
Architektur (Bachelor of Science (B.Sc.)),
Architektur (Master of Science (M.Sc.)),
Urbanistik (Bachelor of Science (B.Sc.)),
Urbanistik (Master of Science (M.Sc.)),
European Urban Studies (englischsprachig) (Master of Science (M.Sc.)),
Advanced Urbanism (englischsprachig) (Master of Science (M.Sc.)),
Europäische Urbanistik, Internationales Promotionsprogramm (IPP) (Doktor (Dr.)),
Freie Kunst (Diplom)

Art der Präsentation
Ausstellung

Semester
Sommersemester 2026

Ausstellungs- / Veranstaltungsort
  • Geschwister-Scholl-Straße 6 - Prellerhaus

Während der gesamten Öffnungszeiten der summaery verfügbar

interessant für Kinder


Projektbeschreibung

Das Seminar untersuchte die Farbe Blau als kulturhistorische und ästhetische Kategorie. Im Zentrum stand nicht die Analyse blau gefasster Architektur, sondern die Frage, wie Blau in unterschiedlichen medialen Zusammenhängen konstituiert wird: als Wahrnehmungsphänomen, als semantische Zuschreibung, als atmosphärische Qualität und als kulturell codierte Stimmung.

 

Mit »Bluets« von Maggie Nelson ist zu verstehen, wie Blau literarisch und philosophisch reflektiert wird. Ergänzend wurden musikalische Kontexte einbezogen, etwa „Kind of Blue" von Miles Davis, in denen »Blue« zwischen Klangfarbe, Genrebezeichnung und Affekt operiert. Im Film – exemplarisch in „Blue" von Derek Jarman – erscheint Blau als radikale Reduktion visueller Differenz und als Reflexionsmedium über Wahrnehmung und Endlichkeit.

 

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf kunst- und medienhistorischen Fragen, etwa dem »Verblauen« des Hintergrunds in der Malerei und der Funktion von Blau bei der Konstruktion von Tiefe, Distanz und Transzendenz. Blau wird dabei als historisch variabler Bedeutungsträger verstanden, der unter anderem mit Melancholie, Ferne oder Sehnsucht verbunden ist.

E-Mail: manuela.klaut[at]uni-weimar.de