Hunting for Strangers
Projektinformationen
eingereicht von
Julia Albrecht
Mitwirkende
Charlotte Dick,
Sebastian Günter,
Leia Holtwick,
Emilia Justen,
Kevin Kulke,
Frida Ludwig,
Pia Seufert.
Lehrende
Julia Albrecht
Fakultät:
Kunst und Gestaltung
Studiengang:
Freie Kunst (Diplom),
Visuelle Kommunikation (Bachelor of Arts (B.A.)),
Lehramt an Gymnasien: Kunst (Zweifachstudium, Doppelfach) (1. Staatsprüfung)
Art der Präsentation
Ausstellung
Semester
Sommersemester 2026
- Marienstraße 1b
(Raum 204)
Während der gesamten Öffnungszeiten der summaery verfügbar
interessant für Kinder
Projektbeschreibung
Zwischen Menschen existiert zunächst Distanz. Jedes Portrait beginnt mit dem Versuch, diese Distanz zu überbrücken. Die hier entstandenen Arbeiten verstehen das Portrait nicht als bloße Darstellung eines Gesichts, sondern als Begegnung. Sichtbarkeit wird dabei nicht als Selbstverständlichkeit begriffen, sondern als etwas, das ausgehandelt werden muss: zwischen Fotograf*in und Gegenüber, zwischen Nähe und Fremdheit, Vertrauen und Unsicherheit.
Ausgehend von analogen und digitalen fotografischen Verfahren untersuchten die Studierenden das Portrait als Beziehung. Der Ausgangspunkt war die analoge Fotografie: ein langsamer Prozess, der Aufmerksamkeit, Geduld und Entscheidungen verlangt. Jede Aufnahme erforderte einen bewussten Blick, bevor sie zum Bild werden konnte.
Im Zentrum stand dabei Hunting for Strangers. Die Studierenden sprachen fremde Menschen an, führten Gespräche, baten um Erlaubnis und bewegten sich zwischen Neugier, Ablehnung und dem Wunsch nach Begegnung. Das Portrait entstand nicht erst vor der Kamera, sondern bereits im Moment der Annäherung.
Die Arbeiten bewegen sich zwischen Nähe und Distanz, Dokument und Interpretation, Präsenz und Projektion. Sie untersuchen, wie Beziehungen durch Bilder entstehen und welche Verantwortung mit dem fotografischen Blick verbunden ist.