Democratic Tableware 2.0
Projektinformationen
eingereicht von
Niklas Hamann
Mitwirkende
Axel Bäckström,
Chengcheng Feng,
Rico Freund,
Ella Horn,
Carl Jörgensen,
Lara Lehmann,
Haoyu Liu,
Lena Ort,
Finn Rein,
Damiano Rubino,
Elsa Thomas,
Mariana Villa Marquez,
Julia Götz,
Johanna Meisinger,
Lilli Endres
Lehrende
Prof. Andreas Mühlenberend,
Niklas Hamann
Fakultät:
Kunst und Gestaltung
Studiengang:
Produktdesign (Bachelor of Arts (B.A.)),
Produktdesign (Master of Arts (M.A.))
Art der Präsentation
Ausstellung
Semester
Sommersemester 2026
- Geschwister-Scholl-Straße 7 - Van-de-Velde-Bau
(Raum 013)
Während der gesamten Öffnungszeiten der summaery verfügbar
Projektbeschreibung
Wie lassen sich Verhandlungen gestalten?
Das Projekt Democratic Tableware untersucht, wie Design Gespräche, Entscheidungsprozesse und Konfliktlösungen unterstützen kann.
In der Praxis sind Verhandlungen häufig von Missverständnissen, Ungleichgewichten oder Konflikten geprägt. Zeitdruck, unterschiedliche Interessen, verschiedene Informationsstände oder persönliche Vorurteile können dazu führen, dass Gespräche scheitern. Gleichzeitig lebt Demokratie sowohl von der kontroversen Auseinandersetzung als auch von der Fähigkeit, gemeinsame Lösungen zu entwickeln.
Die im Projekt entwickelten Objekte setzen genau hier an. Sie untersuchen, wie physische Artefakte Kommunikationsprozesse strukturieren, sichtbar machen oder moderieren können. Dabei geht es nicht nur um Sprache als zentrales Medium demokratischer Aushandlung. Auch der Körper spielt eine wichtige Rolle: Gesten, Bewegungen, Haltungen und räumliche Beziehungen beeinflussen, wie Menschen miteinander kommunizieren und Entscheidungen treffen.
Ausgehend von Erkenntnissen der Embodiment-Forschung experimentieren die Objekte mit körperlichen, visuellen und haptischen Elementen. Durch diese Gestaltungsmittel entstehen neue Formen multimodaler Verhandlungssituationen, die mehrere Sinne einbeziehen und alternative Wege der Beteiligung eröffnen. Die entwickelten Objekte verstehen sich als Werkzeuge, die helfen können, kommunikative Hürden sichtbar zu machen und Verhandlungen produktiver zu gestalten.