Kritische räumlich-ökologische Praxis
Projektinformationen
eingereicht von
Merve Dilsad Aladag
Mitwirkende
Anna Böhmová, Lara Bulu, Samuel Darko Tenkorang, Ali Baris Colak, Barbara de Andrade, German Gabriel Colque Nava, Patrick Gifford, Richard Hruskoci, Inès Jungmann, Zuzanna Kielar, Shoya Mashiko, Konstantin Plotkin, Eylül Aydin Simsek, Tsz Chung So, Izza Sulistyawati, Ada Tas, Snezhana Grozovskaia, Cynthia Denisse Aguirre Galvez, Vanshika Yadav, Monja Zöller, Maria Anina Bering Christiansen, Ambar Luna Quintanar,
Lehrende
Dilşad Aladağ, Elodie Vittu
Fakultät:
Architektur und Urbanistik
Studiengang:
European Urban Studies (englischsprachig) (Master of Science (M.Sc.)),
– Sonstiges –
Art der Präsentation
Installation
Semester
Sommersemester 2026
- Geschwister-Scholl-Straße 8 - Hauptgebäude / Main Building
(Flur 1. Obergeschoss)
Während der gesamten Öffnungszeiten der summaery verfügbar
Teilnahme an den Bauhaus.Modulen
Kooperationspartner:
Aslıhan Şenel, Sanaz Sohrabi, Selen Solak, Sonia Levy,
Projektbeschreibung
Kritische Räumlich-Ökologische Praxis (Critical Spatial Ecological Practice) versteht kreative Arbeit als eine primäre Form der Wissensproduktion an der Schnittstelle von Raum-, Ökologie- und kritischer Theorie. Der Kurs steht Masterstudierenden aller Fachbereiche offen und fordert die Teilnehmenden dazu auf, abstrakte Fragestellungen in greifbare, sensorische Interventionen zu übersetzen. Das Curriculum lässt das traditionelle Problem-Lösungs-Schema hinter sich und nutzt stattdessen praxisbasierte Forschung, um komplexe räumliche und ökologische Verflechtungen zu navigieren. Durch die Verankerung des theoretischen Diskurses in materieller und sensorischer Auseinandersetzung werden die Studierenden ermutigt, sich mit den ethischen und politischen Dimensionen der von ihnen bewohnten Umwelten konfrontiert zu sehen.
Durch eine Reihe von Vorträgen internationaler Praktikerinnen, Künstlerinnen, Filmemacherinnen und Architektinnen – darunter Sonia Levy, Sanaz Sohrabi, Selen Solak und Aslıhan Şenel – hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Formen und Rhythmen praxisgeleiteter Forschung zu erkunden. Ergänzt wurden diese Vorträge durch Workshops mit Übungen im Zuhören und Sammeln (Foraging), dem Erstellen von Collagen und Zines sowie schließlich kollektivem Mapping. Zusammen boten diese Aktivitäten einen Raum, in dem die Teilnehmenden mit ortsspezifischen Reaktionen experimentieren und alternative Narrative zur Vermittlung ihrer Ergebnisse entwickeln konnten.
E-Mail: merve.dilsad.aladag[at]uni-weimar.de









