summaery2026: Projekte

Murx!

Projektinformationen

eingereicht von
Charlotte Pfrommer

Mitwirkende
Sarah Michelle Acker, Gizella Antal, Tim Bauer, Levin Blank, Leonie Böhringer, Flora Bornefeld, Milena Brandl, Aleksandra Dimitrova, Johannes DInda, Sunniva Nome Doyle, Victoria Dubinin, Oriana Freiin zu Innhausen und Knyphausen, Adrian Freivogel, Alisa Göppner, Luca Haag, Tammi Hinkel, Victoria Hoppe, Frida Huhn, Julia Inge, Sebastian Jockers, Lorenz Kachelrieß, Johann Kaminski, Linn Kittel, Yara Klingbeil, Marlene Krämer, Michael Kress, Neele Landsberg, Arian Lehmann, Elisa Masuch, Jaqueline Meier, Lilian Metz, Carlotta Helene Mühlendyck, Robin Neumann, Caspar Oßmann, Arthur Radestock, Isolde Rapp, Emma Sauter, Johann Schmidt, Emma Sonneberg, Emilia Sonntag, Philippa Vogt, Julius Wälter, Linus Weiffenbach, Daria Wünsche, Ilia Zagvazdin

Lehrende
Prof. Max Otto Zitzelsberger, Sarah Wanke, Tobias Becker

Fakultät:
Architektur und Urbanistik

Studiengang:
Architektur (Bachelor of Science (B.Sc.))

Art der Präsentation
Ausstellung

Semester
Sommersemester 2026

Ausstellungs- / Veranstaltungsort
  • Belvederer Allee 1a - Kubus
    (2. Obergeschoss)

Während der gesamten Öffnungszeiten der summaery verfügbar


Projektbeschreibung

Durch die Methodik der Dekonstruktion – dem entwerferischen Herauslösen von Fragmenten eines profanen Bestandsgebäudes – entstehen halbfertige Torsi, die mit neuen Versatzstücken ergänzt und deren räumliche Konstitution dabei umformuliert wird. Unter Dekonstruktion verstehen wir keinen Akt von mutwilligem Vandalismus, sondern viel mehr eine produktive Art der Zerstörung. Dabei begreifen wir den profanen Bestandsbau als Collage von bereits realisierten Umbauten, als Palimpsest, das lediglich um eine weitere Schicht ergänzt wird. Wir reihen uns ein in den bereits laufenden Prozess und werden so zu Co-Autor*Innen eines transgenerationalen Gemeinschaftsprojekts. Das dilettantische »Murxen« wird zur professionellen Methode des Umbaus erhoben. So schwingt auch ganz beiläufig der Titel des legendären Kultstücks von Christoph Marthaler mit, inszeniert im Bühnenraum von Anna Viebrock. Sie meinte einmal: «Ich finde, dem Verfall zuzusehen, ist wahnsinnig interessant.« (*)

Ausstellungs- / Veranstaltungsort