Kompaktes Wohnen: Was braucht der Mensch?
Projektinformationen
eingereicht von
Juniorprofessur für Projektentwicklung und Bauökonomie
Mitwirkende
Anton Bahn, Julia Bero, Tom Deichsel, Paul Erb, Sophia Humborg, Luisa Kaufmann, Jakob Paul Nikolas Kleinfelder, Raphael Kopelke, Charlotte Sophie Lüke, Lars Mang, Jan Luca Reinkober, Clara Marie Viktoria Stark, Annika Stemmann, Sophie Alexandra Young
Lehrende
Susan Eipper, M.Sc.,
Paul Mielke, M.Sc., M.Sc.,
Jun.-Prof. Dr.-Ing. Antonia A. Herten
Fakultät:
Architektur und Urbanistik,
Bau und Umwelt
Studiengang:
Architektur (Master of Science (M.Sc.)),
Bauingenieurwesen (Master of Science (M.Sc.)),
Management (Bau, Immobilien, Infrastruktur) (Master of Science (M.Sc.))
Art der Präsentation
Ausstellung
Semester
Sommersemester 2026
- Freifläche 4 / area 4 (Hof Hauptgebäude)
(Boden) - Geschwister-Scholl-Straße 8 - Hauptgebäude / Main Building
(Flur 1. Obergeschoss) - Freifläche 10 / area 10 (vor Digital Bauhaus Lab)
(Boden)
Während der gesamten Öffnungszeiten der summaery verfügbar
interessant für Kinder
Projektbeschreibung
Wohnen ist und war seit jeher Ausdruck gesellschaftlicher Entwicklungen. Der gegenwärtige Entwurf des Wohnens steht dabei erneut im Mittelpunkt multipler gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen. Die in den letzten Jahren gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten erfordern innerhalb der heutigen marktwirtschaftlichen Organisation der Wohnraumbereitstellung Miethöhen, welche unter sozialen Maßstäben als unverträglich anzusehen sind. Der weiterhin steigende individuelle Wohnflächenverbrauch ist in diesem Kontext nicht nur aufgrund der erheblichen Umweltauswirkungen der Baubranche als problematisch zu betrachten, sondern erschwert zunehmend auch grundlegend den Ausbau sozialverträglicher Wohnungssegmente.
Die Entwicklung adäquater Wohnungsgrundrisse steht dabei im Zentrum architektonischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen. Über die Auseinandersetzung mit Referenzen des Wohnens wurden gemeinsam Prinzipien erarbeitet, welche nicht nur geringere Wohnflächen pro Person ermöglichen, sondern gleichermaßen den Versuch unternehmen, den gesellschaftlichen Tendenzen individueller »wohnräumlicher Großzügigkeit« gerecht zu werden.
Im Mittelpunkt der im Rahmen der summaery2026 präsentierten Seminarergebnisse liegt daher die Auseinandersetzung mit dem sowie der Entwurf des ‘Kompakten Wohnens’. Präsentiert werden neben Plänen und Steckbriefen der Wohntypen im Hauptgebäude auch eine Auswahl entwickelter Grundrisse im Maßstab 1:1 auf zwei Freiflächen des Campus.
