Klimanotstand! und jetzt? – Kommunale Handlungsspielräume in der Klimapolitik
Projektinformationen
eingereicht von
Paula Rauschenbach
Mitwirkende
Noah Bass, Ida Bungert, Otto Damköhler, Mika Djuric, Florentine Falkenberg, Nils Fuchs, Friedrich Gesse, Cora Graßhoff, Nike Kunkat, Luca Lohr, Feline Pfromm, Rose Poll, Paula Rauschenbach, Finley Sacher, Tapio Schmidt-Thomé, Nicolas Schmotz, Luisa Schütz, Loukas Schwechheimer, Karla Seidel, Nick Tschänsch, Carla Tudman, Maria Uber, Luna Zeuner
Lehrende
Patrick Bopp Dias, Grischa Bertram
Fakultät:
Architektur und Urbanistik
Studiengang:
Urbanistik (Bachelor of Science (B.Sc.))
Art der Präsentation
Planungsprojekt
Semester
Sommersemester 2026
- Geschwister-Scholl-Straße 8 - Hauptgebäude / Main Building
(105) - Geschwister-Scholl-Straße 8 - Hauptgebäude / Main Building
(105)
Während der gesamten Öffnungszeiten der summaery verfügbar
Projektbeschreibung
Am 2. Mai 2019 rief die Stadt Konstanz als erste Kommune in Deutschland öffentlichkeitswirksam den Klimanotstand aus und positionierte sich damit in einer Reihe internationaler Städte wie Basel, Los Angeles, Vancouver oder London. Sieben Jahre nach dieser symbolträchtigen Entscheidung bietet sich die Gelegenheit, eine analytische Zwischenbilanz zu ziehen und der zentralen Frage nachzugehen, welche klimapolitischen Handlungsspielräume Städten tatsächlich zur Verfügung stehen.
Im Mittelpunkt des Projekts steht eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Stadt Konstanz als Fallbeispiel kommunaler Klimapolitik. Anhand dieses Beispiels werden politische Zielsetzungen, institutionelle Rahmenbedingungen sowie konkrete Maßnahmen der Klimaanpassung und Klimaminderung untersucht und diskutiert. Aufbauend auf dieser Analyse entwickeln die Studierenden eigenständige konzeptionelle Ansätze für räumliche und politische Maßnahmen zur Weiterentwicklung kommunaler Klimapolitik.
Gleichzeitig wird der lokale Fall in eine globale Perspektive eingebettet: Weltweit sehen sich Städte mit vergleichbaren Herausforderungen konfrontiert, agieren jedoch unter unterschiedlichen politischen, rechtlichen und räumlichen Voraussetzungen. Das Projekt nimmt daher auch internationale Beispiele in den Blick, um unterschiedliche Strategien urbaner Klimapolitik vergleichend zu analysieren und Lernpotenziale zwischen verschiedenen Kontexten herauszuarbeiten.