AWE Campus Eisenach
Projektinformationen
eingereicht von
Jannik Petry
Mitwirkende
Sophia Katharina Amend, Espen Arge, Merle Boege, Jette Burtchen, Hannah Delle, Ben Diedrich, Lea Fritsch, Jule Gaerisch, Ilja Guthmann, Sophia Hampel, Helene Hausdorf, Daniel Jiménez Lahrz, Felix Julich, Emilia Charlotte Käufler, Frida Kessler, Karoline Charlotte Klandt, Eva Kless, Jördis Knöchel, Emma Kupsch, Minkyoung Lee, Liuba Lehr, Ben Sagorski, Anika Schäfer, Johanna Schlenkrich, Elli Siems, Emma Charlotte Stoeckel, Joy-Victoria Tardel, Gesa Tesfaye, Martin Wünsch, Oskar von Schönfels, Dina Wacker, Lena Marie Wagler, Greta Wolff von Gudenberg, Julika Zaumseil, Elisabeth Zittwitz
Lehrende
Prof. Dr.-Ing. Sigrun Langner, Elisabeth Peters, Jannik Petry
Fakultät:
Architektur und Urbanistik
Studiengang:
Architektur (Bachelor of Science (B.Sc.)),
Urbanistik (Bachelor of Science (B.Sc.)),
Urbanistik (Master of Science (M.Sc.))
Art der Präsentation
Ausstellung
Semester
Sommersemester 2026
- Geschwister-Scholl-Straße 8 - Hauptgebäude / Main Building
(205)
Während der gesamten Öffnungszeiten der summaery verfügbar
Links
http://www.uni-weimar.de/landsch…
Kooperationspartner:
Stadtplanungsamt Eisenach
Projektbeschreibung
Nördlich der Innenstadt von Eisenach, zwischen Bahndamm und dem Fluss Hörsel befindet sich das industriegeschichtlich bedeutsame Areal der ehemaligen Automobilwerke Eisenach (AWE).
Mit der rasanten Industrialisierung Ende des 19. Jhd. entstand hier eine großflächige Industrieansiedlung, durchmischt mit Arbeiterwohnquartieren sowie gründerzeitlichen Stadtstrukturen. Mit der Verlagerung und Stilllegung der Industrieproduktion nach der politischen Wende ist das Areal heute gekennzeichnet durch eine fragmentierte städtebauliche Struktur, durchzogen von großflächigen Brachen und geprägt durch verbliebene und neuangesiedelte Gewerbebetriebe, Bildungseinrichtungen und baulichen Resten des industriekulturellen Erbes.
Ausgehend vom Areal des ehem. Automobilstammwerkes gehen wir im städtebaulich-freiraumplanerischen Entwurf »AWE Campus Eisenach« der Frage nach, wie ein Transformations- und Revitalisierungsprozess des industriegeschichtlich bedeutsamen Gebietes zu einem resilienten und zukunftsfähigem Stadtraum angestoßen werden kann.
Zentrale Frage ist, wie über die Gestaltung der bisher undefinierten Freiräume die städtebauliche Profilierung und die ökologische und soziokulturelle Neuausrichtung des ehemaligen AWE-Areals vorangetrieben werden kann. Dabei suchen wir nach soziokulturellen, ökologischen, bildungspolitischen und demokratiestärkenden Impulsen, die über einen AWE-Campus ausstrahlen und das Gesamtareal entlang der Hörsel als grünen und vernetzenden Stadtraum aktivieren.
E-Mail: jannik.petry[at]uni-weimar.de
