summaery2022: Projekte

K70 - Küchen für Unterkünfte von Menschen auf der Flucht

Projektinformationen

eingereicht von
Franka Fetzer

Mitwirkende
Ina Baumholzer, Hannah Essigkrug, Niklas Hengelhaupt

Lehrende
Prof. Frank Eckhardt

Fakultät:
Architektur und Urbanistik,
Bauingenieurwesen,
Kunst und Gestaltung,
Medien

Studiengang:
– Sonstiges –

Art der Präsentation
Ausstellung

Semester
Sommersemester 2022

Ausstellungs- / Veranstaltungsort
  • Geschwister-Scholl-Straße 8 - Hauptgebäude / Main Building
    (Foyer im 1. Stock )

Teilnahme an den Bauhaus.Modulen


Kooperationspartner:
Fachdienst für Migration und Integration der AWO Mittelwest-Thüringen, OBI Süßenborn, Huck Finn

Projektbeschreibung

Am 24. Februar 2022 startete Russland einen aktiven Angriffskrieg auf die Ukraine. Viele Menschen mussten aus der Ukraine fliehen. Auch hier in Weimar kamen und kommen viele geflüchtete Menschen aus der Ukraine an. Viele WGs, Familien und Menschen mit Ferienwohnungen haben diese bei sich aufgenommen, solidarische Netzwerke ins Leben gerufen und selbstverwaltete Erstunterkünfte organisiert. Jetzt langsam stellt auch die Stadt Weimar Menschen auf der Flucht eigene Wohnungen oder Zimmer zur Verfügung. Zum Teil scheitert dies allerdings durch überdurchschnittlich lange Lieferzeiten bei Einrichtungsgegenständen, wie Einbau-Küchen (bis zu 16 Wochen). Damit der ganze Prozess beschleunigt wird, starteten ein paar Studierende ein Projekt um (erstmal) 40 Küchen aus Holz zu bauen, um einen schnellen Einzug in langfristigen Wohnraum zu ermöglichen.

Der Anspruch lag bei kostengünstigen, modularen und einfach zu bauenden und reparierenden Küchenmodulen. Mit insgesamt über 160 Studierenden und Freiwilligen haben wir einen ersten funktionalen Bausatz der K70 entwickelt und an 3 Bauworkshop-Wochenenden gebaut. In einem weiteren kreativen Prozess konnten weitere funktionale Module für die Küche entwickelt werden, dabei war es besonders wichtig das sie kostensparend, nachhaltig und auf Bedürfnisse abgestimmt geplant und realisiert wurden. Danke an all die Unterstützung!

E-Mail: franka.maria.fetzer[at]uni-weimar.de