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Die Moderne steht für eine umfassende Neuorientierung der Lebenswelt, für Veränderungen in Produktion, Politik und Gestaltung seit der Hochindustrialisierung. Die Weimarer Kontroversen sollen einen Blick auf das gesamte, vielgestaltige 20. Jahrhundert bieten. (Foto: Veranstaltungsflyer)
Die Moderne steht für eine umfassende Neuorientierung der Lebenswelt, für Veränderungen in Produktion, Politik und Gestaltung seit der Hochindustrialisierung. Die Weimarer Kontroversen sollen einen Blick auf das gesamte, vielgestaltige 20. Jahrhundert bieten. (Foto: Veranstaltungsflyer)
Erstellt: 08. Januar 2019

Abschluss der Gesprächsreihe »Moderne in der Nachbarschaft« am 9. Januar 2019 mit hochkarätig besetztem Podium

Zum Abschluss der Reihe laden Bauhaus-Universität Weimar und Klassik Stiftung Weimar zum Gespräch über das ehemalige Gauforum ein. Auf dem Podium diskutieren hochkarätige Gäste aus Politik, Kultur und Wissenschaft.

Die Moderne fand in Weimar an zahlreichen Orten statt und ist dort heute noch erfahrbar. Manchmal zeugen jedoch nur noch Geschichte und Erinnerungen von den Veränderungen. Gemeinsam mit Zeitzeugen, Architekten, Künstlern und Wissenschaftlern werden einige dieser Orte zum Gegenstand einer Gesprächsreihe mit dem Titel ›Moderne in der Nachbarschaft‹. Vor Ort treffen biografische Erzählungen und historische Perspektiven aufeinander. Dazu werden Fragen nach der aktuellen Bedeutung und der zukünftigen Nutzung der Plätze und Gebäude aufgeworfen.

Auf dem Podium zu Gast sind Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff (Thüringer Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Thüringer Staatskanzlei, Erfurt), Peter Kleine (Oberbürgermeister der Stadt Weimar), Frank Rossner (Leiter des Thüringer Landesverwaltungsamtes), Prof. Dr. Volkhard Knigge und Dr. Daniel Logemann (Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora), Dr. Christiane Wolf (Archiv der Moderne, Bauhaus-Universität Weimar), Prof. Dr. Kai-Uwe Hemken (Professur für Kunstgeschichte der Moderne, Kunsthochschule Kassel), Prof. Mischa Kuball (Künstler, Kunsthochschule für Medien, Köln) und Hanno Müller (Reporter in der Zentralredaktion der Thüringer Allgemeinen, Erfurt, Moderation).

Der Gesprächsabend findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe ›Weimarer Kontroversen‹ statt. Er wird von der Klassik Stiftung Weimar und vom Bauhaus-Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und Planung an der Bauhaus-Universität Weimar organisiert, mit Beteiligung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora sowie des Vereins Bauhaus.Weimar.Moderne. Die Kunstfreunde e.V.
Mit der Reihe der ›Weimarer Kontroversen‹ setzen die Veranstalter seit 2016 bis zum 100-jährigen Gründungsjubiläum des Staatlichen Bauhauses in Weimar im Jahr 2019 Impulse in der Debatte über das Bauhaus und die Geschichte der Moderne in Weimar. Die Reihe wird gefördert durch die Thüringer Staatskanzlei.

»Moderne in der Nachbarschaft – Weimarer Kontroversen 2018«
Ehemaliges »Gauforum«
Mittwoch 9. Januar 2019 | 19 Uhr
Landesverwaltungsamt, Haus 1 des ehem. Gauforums | Hörsaal
Jorge-Semprún-Platz 4 | 99423 Weimar

Mehr Informationen unter:
http://www.weimarer-kontroversen.de

Zum Programm der Kontroversen November 2018 bis Januar 2019