Neben Vorlesungen und Seminaren bietet der Studiengang Medienmanagement auch Workshops und die Vortragsreihe »Medienterrasse« an. Hier sprechen Referentinnen und Referenten zu aktuellen Themen aus dem Medienmanagement. Einen Überblick über zurückliegende Veranstaltungen finden Sie im Folgenden.

Christian Enenkel (Q-Agentur) & Dr. Patrick Hehn (isi Institut)

»Marktforschung: Theorie und Praxis«
20. Mai 2016, 10.00 Uhr

Gibt es den Axe-Effekt wirklich oder suggeriert uns die Werbung nur diese positive Wirkung? Wie beeinflusst der Duft unsere Beurteilung von Produkten? Und warum entwickelte Becks eigentlich die »Scratchbottle«?

Unter dem Thema »Marktforschung: Theorie und Praxis« lieferten unsere beiden Referenten spannende Einblicke in ihren Berufsalltag. Herr Christian Enenkel von der Q-Agentur beschäftigt sich hauptsächlich mit der qualitativen Forschung. In seinem Vortrag berichtete er über seinen Weg in die Marktforschung und stellte im Weiteren spannende Auszüge aus seiner alltäglichen Arbeit vor. Unter anderem präsentierte er hilfreiche Methoden, die Probanden dazu anregen können mit Freude und Euphorie ein Tagebuch zu führen. Außerdem zeigte das Beispiel der Becks »Scratchbottle« wie aus alltäglichen Situationen ein neues Produkt entstehen kann.  

Herr Dr. Patrick Hehn vom isi Institut dagegen brachte den Studierenden die quantitative Forschung näher. Er promovierte im Bereich des Duftmarketings und kam so zum Thema der sensorischen Marktforschung. Auch er führte spannende Projekte auf und erläuterte unter anderem, dass es entgegen der allgemeinen Erwartung nicht immer nur Spaß macht Teil eines Chips-Panels zu sein. Die Panelisten müssen einen langen Lernprozess durchlaufen, um bei Befragungen die Zusammensetzung einzelner Inhaltsstoffe von Produkten exakt beschreiben zu können. In einem weiteren Beispiel stellte er ein Projekt zur Untersuchung des Axe-Effekts vor. Ziel war es herauszufinden, ob der Deo-Geruch – wie in der Werbung suggeriert – tatsächlich dazu führt, dass Frauen einen Mann attraktiver einschätzen. Und tatsächlich: Der Axe-Effekt konnte nachgewiesen werden.

Wir bedanken uns bei unseren Referenten mit ihren tollen Vorträgen.

Für alle die nicht dabei sein konnten oder noch mehr Informationen wollen, hier die Links der Q-Agentur und des Isi Instituts:

https://www.facebook.com/Q.Agentur

http://www.isi-goettingen.de/


Norman Heydenreich (Hauptstadtrepräsentant GPM e.V.)

»Internationale Standards, Guidelines & Best Practices für Projektgovernance« 
14.01.2016, 14.00 Uhr

Ob es um den Gewinn einer Fußballweltmeisterschaft geht oder um die Umsetzung der Digitalen Agenda der Bundesregierung – viele Aufgaben lassen sich nur durch eine koordinierte Projektarbeit bewältigen. Flexibilität bei gleichzeitiger Effektivität und innovativen Managementansätzen jenseits des Scientific Managements sind hier gefragt. Doch wie können die Herausforderungen einer wachsenden Zahl von Projekten erfolgreich gemanagt werden und wie lässt sich ein Scheitern bestmöglich verhindern? In seinem Vortrag gab Norman Heydenreich, international erfahrener Projektmanager, Hauptstadtrepräsentant der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM) und Gründer der Managementakademie in Weimar, aufschlussreiche Einblicke in die Thematik des Projektmanagements und der Projektgovernance.

Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des Projektmanagements erläuterte Herr Heydenreich, dass sich Rahmenbedingungen, Infrastrukturen und Organisationskulturen des Führens und der Zusammenarbeit entscheidend auf den Erfolg eines Projektes auswirken. Hier sind vor allem die Zertifizierungen der International Standard Organization (ISO) und des Deutschen Instituts für Normung (DIN) hoch relevant, um in einem spezifischen Wettbewerbsumfeld Anreize zu schaffen und ein professionelles Projektmanagement zu etablieren. Um eine Zertifizierung zu erlangen und sich somit auch für Zulieferer und Kooperationspartner (auf internationaler Ebene) interessant zu machen, sei besonders wichtig, nicht in den oftmals geschaffenen »Silos« im Denken zu verharren, sondern Grenzen auch zu durchbrechen. Um Projekte zum Erfolg zu führen seien klare Rollenverteilungen, transparente Prozesse und ein offener und ehrlicher Dialog zwischen den Projektbeteiligten notwendig. Auch der Beginn einer Projektplanung sei, nach britischem und schwedischem Vorbild, wesentlich früher anzusetzen, als dies heute beispielsweise bei Projekten im öffentlichen Bereich in Deutschland der Fall sei. Um dies zu gewährleisten werden zunehmend digitale Medien eingesetzt. Das »Building Information Modeling« sei hier eines der innovativsten Tools, das das Projektmanagement bei öffentlichen Bauprojekten revolutionieren könnte. Es sei auch geeignet, entsprechende Governancestrukturen zu unterstützen, also jene Strukturen, Inhalte und Prozesse, die Transparenz, Kommunikation und ein erfolgsversprechendes Gelingen zwischen den entscheidenden Akteure und Gremien einer Projektorganisation absichern. Nur mit einer effizienten Governance können Projekte überhaupt erfolgreich sein. In welchem Desaster das Versagen von Governancestrukturen münden kann, zeigte Norman Heydenreich abschließend am Bauprojekt des Hauptstadtflughafens BER. Durch das Beispiel wurde den Zuhörerinnen und Zuhörern vor Augen geführt, dass Projektgovernance ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunftsfähigkeit ist, in einer Welt die von Komplexität und einer zunehmenden Projektorganisation charakterisiert ist. 

» Zur Website der Managementakademie Weimar


Conrad Wrobel (Emgress GmbH)/ Anna Polinski (TowerConsult GmbH)/ Johannes Langer (adignos)/ Andreas Hörcher (Finnwaa GmbH)

»Marketing im digitalen Zeitalter«
19. November 2015

 Vier Unternehmen der TowerByte eG zeigten die positiven Effekte ihrer interdisziplinären Zusammenarbeit auf. Die Firmen aus dem Bereich des eBusiness,  Marketing und Design sind alle eigenständig – und  doch arbeiten sie eng zusammen. Angefangen beim Room-Sharing im Jena Tower über Hilfestellungen bei Fachfragen bis hin zu gemeinsamen Projekten, nutzen sie ihr Netzwerk aus, um gemeinsam erfolgreich zu sein.

Zunächst stellte Conrad Wrobel, Geschäftsführer der Emgress GmbH, die Veränderungen im Mobile Marketing heraus. Der »connected commerce« stellt für sein Unternehmen die Herausforderung der Zukunft dar.

Anna Polinski sprach über die Besonderheiten des Personalmarketing in Bezug auf das Recruiting in der IT-Branche. Ihr Aufgabenbereich ist fast vollkommen in digitaler Hand.

Johannes Langer ist ein Alumni der Bauhaus-Universität Weimar und Geschäftsführer von adignos – digitale Ästheten. Sein Unternehmen befasst sich vor allem mit »user experience« in Bezug auf Apps. Er betonte außerdem die Veränderung des Workflows.

Den Schluss machte Andreas Hörcher, der Geschäftsführer der Finnwaa GmbH. Er schloss den Kreis um alle Themen und stellte die Vorteile der gemeinsamen Genossenschaft, ihrer Arbeitsweise und dem damit verbunden Netzwerk vor.

Ein gemeinsames Fazit der Genossenschaft: Nähe zum Kunden und zu anderen Unternehmungen ist wichtig für das Bestehen. Telefonate, E-Mails und Skype haben zwar Distanzschranken überwunden und Kommunikation revolutioniert. Schlussendlich ist der Aspekt der Face-to-Face Kommunikation aber immer noch entscheidend.

Prof. Dr. Alexander Magerhans & Anne Jahn (Ernst-Abbe-Hochschule Jena)

»Eyetracking in der Marktforschung - ein Methoden-Mix -«
15. Januar 2015

Prof. Dr. Alexander Magerhans, Professor im Fachbereich Betriebswirtschaft/Marketing an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, beschäftigt sich in seiner Forschung mit mobilem Eye-Tracking. Dabei werden die Augen- und Blickbewegungen einer Testperson mittels einer speziellen Brille aufgezeichnet. Die Analyse der Blickbewegung von Konsumenten ermöglicht Aussagen beispielsweise über das Benutzerverhalten auf Internetseiten, der Platzierung von Produkten in Einkaufszentren oder auch das Verpackungsdesign am Produkt selber. Das Eye-Tracking gilt in der Marktforschung, insbesondere in der Werbebranche, als eine innovative Forschungsmethode. Nachdem Prof. Dr. Alexander Magerhans die einzelnen Schritte der Marktforschungsmethode mit Beispielen aufgezeigt hat, wandte seine wissenschaftliche Mitarbeiterin Anne Jahn das Eye-Tracking mit einem unserer Studenten anhand einer Internetseite an.


Torsten Witusch (DomoOne Solutions)

»Vernetze Welt - das Smart Home als Lösung für gesellschaftliche Herausforderungen?«
28. November 2014

DomoOne Solutions, ein junges Start-up aus dem Frankfurter Raum, gilt als innovativer Anbieter von Smart Home-Technologien. Die Vision des Unternehmens ist es, ein Internet der Dinge zu erschaffen, dass das tägliche Wohnen automatisch mit Gesundheit, Energieeffizienz und Sicherheit verknüpft. Im Zentrum des Leistungsportfolio steht vor allem eine multifunktionale Software-Plattform, die flexible Anpassungen an individuelle Wohnsituationen erlaubt und über diverse Medien angesteuert werden kann. Als Geschäftsführer von DomoOne Solutions gab Torsten Witusch interessante Einblicke in den Markt für Smart Home-Lösungen.


Klaus Hennicke (Ströer Media)

»Mediaplanung: Out of Home«
25. November 2013

Egal ob Plakate, Verkehrsmedien oder Blow-ups – die Formen der Außenwerbung sind vielfältig und bieten zahlreiche Möglichkeiten, um Marken im mobilen Kontext zu inszenieren. In Europa zählt Ströer Media zweifellos zu den größten Vermarktern für die sogenannten Out-of-Home-Medien. Mit knapp 300.000 Werbeflächen erreicht das börsennotierte Unternehmen, das seinen Hauptsitz in Köln hat und mittlerweile auch im Online-Werbemarkt agiert, nahezu alle urbanen Umschlagspunkte von Ankara, Berlin bis nach Warschau. Als Key Account Manager bei Ströer Media hat Klaus Hennicke interessante Einblicke in die Welt der Außenwerbung gegeben und mit Praxisbeispielen typische Eigenheiten von Kommunikationskonzepten im öffentlichen Raum hervorgehoben.


Hannes Mehring (frischr)

»CrowdRadio - Innovation in einem innovationsfreien Markt«
22. November 2013

Schon in den 1920er Jahren hatte Bertolt Brecht gefordert, das Radio weg vom simplen Empfangsgerät hin zum vielseitigen Kommunikationsapparat zu entwickeln. Es dauerte allerdings noch knapp 100 Jahre bis die Idee in Form von CrowdRadio Wirklichkeit geworden war. Die mobile Applikation, die es Radio-Sendern auf einfache Art und Weise ermöglicht, Hörer ins Programm einzubinden, wurde von der Erfurter Kreativ-Agentur frischr konzipiert, programmiert und 2012 mit dem Deutschen Radiopreis in der Kategorie Innovation ausgezeichnet. Mit Blick auf CrowdRadio hat Hannes Mehring, gleichzeitig Geschäftsführer von frischr und Mitentwickler der Technologie, Chancen sowie Risiken von Innovationen in der Radiolandschaft aufgezeigt.


Marcel Grobe (Spotify)

»Die Plattensammlung in der Cloud«
15. November 2013

Nicht anders als das Internet hat auch der schwedische Musik-Streaming-Dienst Spotify die Strukturen der Musikindustrie nachhaltig verändert. Das einstige Start-up-Unternehmen, das 2008 als legaler Gegenentwurf zur Online-Piraterie gegründet worden war, hat sich mittlerweile zu einem gewichtigen Player in der Medienbranche entwickelt. Im Status Quo stehen unter anderem mehr als 24 Millionen aktive Nutzer in 32 Ländern, ein Musikangebot an über 20 Millionen Songs und strategische Partnerschaften mit Coca Cola, Facebook und der Deutschen Telekom auf der Habenseite. Als PR-Verantwortlicher von Spotify in der DACH-Region hat Marcel Grobe interessante Einblicke in die Öffentlichkeitsarbeit eines internationalen Medienunternehmens gegeben und über spezielle Anforderungen in der Kommunikation um Musik als Dienstleistung gesprochen.


Doris Rothauer (Büro für Transfer)

»Kreativität – vom Mythos in der Kunst zur Kernkompetenz in der Wirtschaft und zum Schlüsselfaktor im Gesellschaftswandel«
18. Oktober 2013

Doris Rothauer arbeitet seit Jahrzehnten an der Schnittstelle von Kultur und Ökonomie, von Kreativität und Industrie. Sie ist Geschäftsführerin des Büro für Transfer in Wien, einer Anlaufstelle für Kreativarbeiter. In ihrem Vortrag blickt sie zurück in die Kultur- und Wirtschaftsgeschichte und zeigt eindrucksvolle Manifestationen von Kreativität und Wissen. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass Kreativität als Kompetenz eine wichtige Rolle im aktuell stattfindenden Gesellschaftswandel zukommt - gerade im Hinblick auf den Zusammenbruch alteingefahrener Strukturen, Systeme und Mechanismen. Der Umgang damit sowie der Aufbau alternativer Modelle erfordert neue Denk- und Handlungsweisen, die noch nicht erprobt sind. Denk- und Handlungsweisen, die auf Kreativität und Innovationsfähigkeit aufbauen. Fähigkeiten, wie sie uns beispielsweise Kunstschaffende und Kreativtätige vorleben, deren ureigenste Kompetenz die Kreativität ist.


Susanna Fill & Mirjam Kundt (HEIMAT)

»Unbequeme Werbekonzepte im Zusammenspiel von Kunde, Kreativen und Konsumenten«
24. Juni 2013

Vor allem durch die mit zahlreichen Preisen dekorierte Hornbach-Werbung hat sich die Werbeagentur HEIMAT schnell einen Namen über die Berliner Stadtgrenzen hinaus gemacht. Doch war es nicht immer leicht, die experimentellen Konzepte à la Ron Hammer beim Kunden durchzusetzen. Worauf es in der Planung ankommt und wie man auch „unbequeme“ Strategien durchbringt, darüber werden Art-Direktorin Susanna Fill und Texterin Mirjam Kundt ausführlich Auskunft geben.

Florian Fritsche (REGIOCAST DIGITAL) & Dr. Lars Peters (RMS Radio Marketing Service)

»Webradio - zwischen breiter Vermarktung und differenzierter Zielgruppenansprache«
24. Juni 2013

Florian Fritsche, Geschäftsführer von REGIOCAST DIGITAL, als auch Dr. Lars Peters, Business Development-Leiter im Bereich Digitale Medien bei RMS Radio Marketing Service, gewähren exklusive Einblicke in die deutsche Webradio-Landschaft. Während Fritsche aus Produzentensicht die erfolgreiche Geschichte des Fußballradio-Senders 90elf in Meilensteilen-Form wiedergeben wird, das 2011 mit dem Deutschen Radiopreis in der Kategorie Innovation ausgezeichnet worden ist, fokussiert Dr. Peters aus Vermarktungsperspektive das Potenzial von spitzen Zielgruppenansprachen in der Radio-Werbung. Zum besseren Verständnis werden mit Hilfe von Kalkulationstools der RMS, die als führender Privatradio-Vermarkter mehr als 40 Sender in Deutschland direkt betreut, fiktive Werbekampagnen durchgespielt.


Dr. Matthias Wieser (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt)

»Zur Erforschung von Medienmanagement als Akteur-Netzwerke. ANT-Medien-Organisationen«
19. Juni 2013

Dr. Matthias Wieser, Postdoc-Assistent am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, widmet sich in der Forschung vornehmlich der Schnittstelle zwischen Kulturwissenschaft und Wissenschafts- sowie Technikforschung. Mit Blick auf seine 2012 erschienene Veröffentlichung „Das Netzwerk von Bruno Latour“ wird die Akteur-Netzwerk-Theorie in Grundzügen vorgestellt, ehe deren Anschlussfähigkeit an aktuelle Diskurse im Medienmanagement aufgezeigt werden soll.


Hannes Krämer (Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder))

»Was Werber tun. Arbeits- und Designpraxis in der Werbung«
17. Juni 2013

Hannes Krämer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Vergleichende Kultursoziologie an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), gilt als ausgewiesener Fachmann in Fragen rund um die Kreativ-Branche. Als beobachtender Feldforscher bzw. als Praktikant in einer Werbeagentur hat der Kultursoziologe in jüngster Vergangenheit selbst die Szene genau unter die Lupe genommen. Im Fokus des Vortrages steht der beobachtete Berufsalltag der Kreativen mit hoher Konkurrenzsituation, Selbstdarstellungstendenzen und ubiquitären Arbeitsplätzen.


Sebastian Strubel (Leo Burnett)

»Sag mir, wer du bist, und ich habe keine Ahnung, was du willst. – Unterschiedliche Vorstellungen zu Zielgruppendefinitionen«
11. Juni 2013

Leo Burnett Worldwide – eine Werbeagenturgruppe mit über 8.000 Mitarbeitern in 84 Ländern – zählt zu den weltweit führenden Akteuren im Kreativsektor. Im Zentrum des Kerngeschäfts steht die strategische Markenberatung – insbesondere im Bereich Fast Moving Consumer Goods. Als Brand Strategist bei der deutschen Tochter von Leo Burnett wird Sebastian Strubel verschiedene Möglichkeiten der Zielgruppendefinition aufzeigen und diskutieren, wie sich das Verständnis von Zielgruppen im Zeitverlauf geändert hat. Im Rekurs auf reale Kampagnen sollen aktuelle Trends in der Markenkommunikation vorgestellt werden.


Michael Werber (Online Congress & FiveWorks)

»Start-up-Finanzierung über Media Equity: Einführung & Case Study«
28. Mai 2013

Michael Werber, gleichzeitig geschäftsführender Gesellschafter bei den Münchner Interaktiv-Dienstleistern FiveWorks und Online Congress, bewegt sich im Mediensektor beruflich schon seit mehr als 15 Jahren in den Bereichen Business Modelling, Crossmedia und E-Commerce. In Anlehnung an seine Beraterfunktion bei FiveWorks, wo insbesondere Online-Unternehmen in der Wachstumsphase betreut werden sowie Kooperationen mit SevenVentures bestehen, wird der gelernte Diplom-Kaufmann unterschiedliche Media-for-Equity-Ansätze im TV-Markt vorstellen und mit Praxisbeispielen untermalen.


Boris Eldagsen & Sabine Taeubner (smmmi)

»Kreativität in der Markenführung«
24. Mai 2013

Das Freelance-Duo smmi – bestehend aus Boris Eldagsen und Sabine Taeubner – versteht sich als Mini-Kreativagentur für Strategie- und Markenberatung im Social Web. Vom Community Management über Social Media-Beratung bis hin zur Kampagnen-Kreation reicht das Dienstleistungsspektrum der beiden Berliner, die sowohl eigenständig als auch für Agenturen wie Aperto, razorfish und Scholz & Friends tätig sind. Mit mehr als jeweils zehn Jahren Praxiserfahrung werden die digitalen Strategen über kreative Ansätze zur Markenführung im Internet referieren. Auch Manipulationen in sozialen Netzwerken – beispielsweise in Form von Like-Käufen – werden zur Sprache kommen.


Dr. Jutta Menninger (PricewaterhouseCoopers)

»Markenbewertung«
17. Mai 2013

Für die weltweit führende Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers arbeiten alleine in Deutschland mehr als 6.800 Fachleute an 28 Standorten, um Unternehmen – von der Personalführung über Finanzierung und Investition bis hin zur Achtung der Rechtslage – beratend zur Seite zu stehen. Als Abteilungsleiterin für Valuation & Strategy bei der PricewaterhouseCoopers AG in München wird Dr. Jutta Menninger einen praxisnahen Einblick in das Management von immateriellen Werten wie Marken, Patenten oder Lizenzen geben. Präsentiert werden unter anderem Verfahren zur monetären Bewertung von Marken.

Joerg Michel (KIDS interactive)

»Interaktive Lern- und Spielanwendungen für Kinder«
14. Mai 2013

KIDS interactive – eine aufstrebende Agentur für interaktive Medien mit Sitz im Erfurter Kindermedienzentrum – entwickelt und produziert Lern- und Spielanwendungen für jugendliche Zielgruppen. Als Unternehmensgründer, Geschäftsführer und Designer von KIDS interactive wird Joerg Michel interessante Einblicke in die Praxis der Edutainment-Produktion geben und über die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Autoren, Illustratoren und Programmierern sprechen. Aufgezeigt werden insbesondere gestalterische und didaktische Anforderungen bei Kindern und Jugendlichen.


Pavel Richter (Wikimedia Deutschland)

»Wikipedia - selbstorganisiertes Wissensmanagement im Internet.«
22. Januar 2013

Pavel Richter, seit 2009 hauptamtlicher Vorstand der Wikimedia Deutschland, referiert zum Thema Wissensmanagement im Internet. Dabei gibt er uns vielfältige Einblicke in die zentralen Aufgabenbereiche des Vereins, der sich vor allem für die Förderung freien Wissens einsetzt. Im Fokus seines Vortrags steht dabei die Bedeutung der Online-Enzyklopädie Wikipedia als ein neues kulturelles Gedächtnis der Gesellschaft. Anhand zweier spezieller Funktionen, der Nachvollziehbarkeit der Historie und der kulturellen und sprachlichen Prägung der Artikel, erläutert er, wie die Sammlung, Aufbereitung und Aushandlung von Inhalten in der Wikipedia den Wandel der gesellschaftlichen Relevanz von Informationen abbildet.


Christian Daniel Koch (Piratenpartei)

»Die medienpolitische Konzeption geistigen Eigentums der Piratenpartei.«
11. Dezember 2012

Christian Daniel Koch ist Mitglied der Piratenpartei und stellt in seinem Vortrag die medienpolitische Konzeption geistigen Eigentums  aus Sicht der Piratenpartei dar. Schwerpunkt seines Vortrags und der anschließenden Diskussion ist insbesondere die aktuelle kontroverse Diskussion zur Ausgestaltung des Urheberrechts.


Peter Gerdemann (IBM Deutschland)

»Social Business @ IBM«
11. Dezember 2012

Als Director of Brand System & External Relations der IBM Deutschland GmbH referiert Peter Gerdemann über neue Möglichkeiten der global vernetzten Arbeit. Im Mittelpunkt seines Vortrags steht die Frage, wie der Arbeitsalltag zunehmend über digitale Medientechnologien, z.B. virtuelle Plattformen und soziale Netzwerke, organisiert und strukturiert wird. Am Beispiel der IBM Deutschland GmbH zeigt er, wie verschiedene unternehmensinterne Social Media Tools, z.B. Wikis, Blogs, Foren und Instant Messaging, neben dem eigentlichen Intranet zur Unterstützung der verstärkt teamförmigen Zusammenarbeit in Projekten eingesetzt werden können. Außerdem diskutiert er, welche Medien bei IBM im Rahmen der unternehmensexternen Kommunikation genutzt werden und welche Rolle dabei entsprechende Social Media Guidelines spielen.


Prof. Dr. Brigitte Biehl-Missal (Business School Berlin Potsdam)

»Business is Show-Business. Wie sich Topmanager vor Publikum inszenieren bei Hauptversammlungen, Presse- und Analystenkonferenzen.«
7. Dezember 2012

Prof. Dr. Brigitte Biehl-Missal, Professorin für Public Relations, Journalismus und BWL an der BSP Business School Berlin Potsdam, bringt in ihrem Vortrag die Bereiche Wirtschaft und Theater in besonderer Weise zusammen. Vor allem geht sie der Frage nach, inwiefern Topmanager vor Publikum als Selbstdarsteller agieren. Im Fokus ihrer Betrachtung stehen Hauptversammlungen, Presse- und Analystenkonferenzen, sowie die verschiedenen Werkzeuge zur Ästhetisierung solcher Veranstaltungen, z.B. mittels Kulisse, Beleuchtung und Dramaturgie. Dabei gewährt sie tiefe Einblicke in die vielfältigen Inszenierungsstrategien von Unternehmen.


Britta Elsäßer (SevenOne Media)

»Einblicke in die praktische Mediaplanung - Vom Briefing zur erfolgreichen TV-Kampagne«
9. November 2012

Als Media Managerin bei SevenOne Media gibt Britta Elsäßer Einblick in die Praxis der aktuellen Mediaplanung der ProSiebenSat.1 Group. Dabei wird sie über die Strategien der Werbevermarktung sprechen und aufzeigen, welche Einflussfaktoren bei den Investments beachtet werden müssen. Neben Informationen der klassischen Vermarktung werden Trends auf den Zuschauer- und Werbemärkten aufgezeigt.

Enrique Tarragona (ZEIT ONLINE)

»Im Wandel der ZEIT: Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation«
26. Oktober 2012

Enrique Tarragona ist Mitglied der Geschäftsführung von ZEIT ONLINE und wird uns Einblicke in die Investitions- und Finanzierungsfragestellungen des Online- und Offline-Angebots der erfolgreichen überregionalen Wochenzeitung gewähren. Als Leiter des Projektmanagements zeigt Herr Tarragona auf, inwieweit die klassischen Geschäftsmodelle bedroht sind und neue Investitionen Chancen auf sichere zukünftige Erlösquellen bieten können.


Dr. Peter Frey (ZDF-Chefredaktion)

»Die Rolle des Fernsehens in der digitalen Welt«
11. Juli 2012

Der Chefredakteur des ZDF, Dr. Peter Frey, geht der Frage nach, inwieweit das klassische Leitmedium Fernsehen eine Verdrängung durch universale Plattformen mit hybriden Medienangeboten erfährt. Dabei stehen die ökonomischen Eigenschaften und Besonderheiten der neuen Angebote sowie mögliche Strategien, Geschäftsmodelle und Organisationskonzepte im Mittelpunkt.

Thorben Rothe (DuMont Venture)

»Venture Capital im Medienumfeld«
4. Juli 2012

Der Financial Analyst Thorben Rothe wird uns einen Einblick darin geben, wie DuMont Venture sich an Wachstumsunternehmen in den Bereichen digitale Medien und IT beteiligt und welche Überlegungen angestellt werden, bevor Kapital für die Entwicklung, Markteinführung und Internationalisierung zur Verfügung gestellt wird.


Dr. Bernhard Engel (ZDF-Medienforschung)

»Alles wird Fernsehen – die Bewegtbildstrategie in der Einschaltquotenmessung«
19. Juni 2012

Was ist Fernsehzuschauerforschung? Wie wird Fernsehrezeption gemessen? Welche Annahmen werden dabei über die Zuschauer und den Sehvorgang gemacht? Ist die aus den Verfahren der Fernsehforschung entstehende Darstellung des TV-Konsums „realistisch“? Wenn nicht, welche anderen Funktionen erfüllt die Quotenmessung? Wie werden internetbasierte Fernsehangebote (Mediathek, zattoo.com, YouTube-Channel etc.) in die Quotenmessung integriert? Eine Gelegenheit, um über diese und ähnliche Fragen zu diskutieren, bietet Dr. Bernhard Engel von der ZDF-Fernsehforschung.

Martin Schönberger (Sony Music Entertainment)

»Digital Music – where’s the money?«
18. Juni 2012

Martin Schönberger von Sony Music Entertainment gewährt Einblicke in Fragen der Investition und Finanzierung eines international erfolgreichen Musikunternehmens. Er zeigt in seiner Funktion als Head of Digital Business Development wie Sony Music Entertainment den Umbruch der Musikbranche versteht und wie durch digitale Innovationen neue Geschäfts- und Erlösmodelle entstehen.


Dr. Miguel Vidal (Deutsche Telekom)

»Competition and Regulation in Telecommunications«
15. Juni 2012

Dr. Miguel Vidal ist Senior Economist in der Abteilung Regulatory Strategy & Economics bei der Deutschen Telekom und wird den Telekommunikationsmarkt referieren, der sich zu einem äußerst dynamischen, innovations- und technologiegetriebenen Markt entwickelt hat. Zunehmender Bandbreitenbedarf und stark wachsende Datenverkehre stellen hohe Anforderungen an den Ausbau der Breitbandnetze. Die sektorspezifische Regulierung in der Telekommunikation hat seinerzeit den Markt für neue Wettbewerber geöffnet. Welche Herausforderungen ergeben sich nach der erfolgreichen Liberalisierung für die Zukunft?


Edith Puerschel (Deutsche Bank)

»Identität und Konnektivität in Zeiten des Wandels - Markenkommunikation und gesellschaftliches Engagement«
1. Februar 2012

Edith Puerschel zeigt in ihrer Funktion als Head of Brand & Corporate Citizenship Strategy bei der Deutschen Bank AG, wie das Markenzeichen als identitätsstiftendes Element eingesetzt werden und das gesellschaftliche Engagement einen Teil der Brand Experience darstellen kann. Sie bezieht die historische Entwicklung seit 1870 und die neue Visual Identity der Deutschen Bank in ihre Analyse ein.


Sebastian Strubel (Leo Burnett)

»Konsumenten sind auch nur Menschen«
31. Januar 2012

Sebastian Strubel, Brand Strategist der Werbeagentur Leo Burnett, zeigt verschiedene Möglichkeiten der Zielgruppendefinition auf und diskutiert in seinem Vortrag, wie sich das Verständnis von Zielgruppen geändert hat. Anhand realer Kampagnen werden Unterschiede der Markenkommunikation aufgezeigt.


Dr. Andreas Bartelt (Takata-Petri)

»Gestaltung einer neuen Marke«
24. Januar 2012

Dr. Andreas Bartelt zeigt in seiner Funktion als Manager Sales Strategy & Marketing die strategische Entscheidungen, die bei der Einführung eines neuen Produktes in das Portfolio eines Unternehmens getroffen werden. Darauf aufbauend gibt er einen Einblick zur operativen Implementierung anhand eines aktuellen und realen Beispiels.


Thomas Promny (Velvet Venture)

»Kleine Geschichte und große Zukunft des Online Marketing«
17. Januar 2012

Thomas Promny, Internet-Unternehmer aus Hamburg, erzählt von seinen Erfahrungen aus den letzten 10 Jahren Online Marketing und gibt dazu einen Ausblick, wohin sich die Branche in den nächsten Jahren entwickelt und welche Perspektiven sich daraus für die nächste Generation ergeben.


David Eicher (webguerillas)

»Die beste Werbung: keine Werbung!«
5. Januar 2012

David Eicher ist der Geschäftsführer der "webguerillas" und wird von den Guerilla-Werbeaktionen seiner Agentur berichten, die er 2000 gegründet hat und zu deren Kunden MINI, Fujitsu, Jacobs Krönung, Samsung, Zott, Deutsche Telekom und viele andere zählen. Veranstaltet wird dieser Vortrag gemeinsam mit der Professur Experimentelles Radio der Fakultät Medien.


Yvonne Puschatzki (Universitätskommunikation der BUW)

»Dreisprungprojekt und Marke Bauhaus-Universität Weimar«
29. November 2011

Yvonne Puschatzki, Leiterin der Universitätskommunikation der BUW, und Charlene Harrack, Projektmanagerin Dreisprung, werden anhand des realen Projekts "Dreisprungprojekt und Marke Bauhaus-Universität“ berichten, wie Kommunikationsmaßnahmen strategisch geplant und operativ umgesetzt werden.

Praxiswerkstatt im Modul "Angewandte empirische Forschung"

09. November 2017

Auch in diesem Wintersemester ermöglichte die Professur Marketing und Medien den Studierenden des 1. Semesters die Umsetzung von Marktforschungsprojekten mit echten Praxispartnern. Im Zuge des Projektmoduls „Angewandte empirische Forschung“ konnten verschiedene Kooperationen mit regionalen, nationalen und internationalen Unternehmen geschlossen werden.

Die diesjährigen Praxispartner sind:

Anhand konkreter Fragestellungen der Unternehmen führen die Studierenden in Projektgruppen empirische Studien mittels quantitativer Datenerhebung und -analyse durch. Am Ende des Semesters erhalten die Praxispartner im Rahmen einer Abschlusspräsentation die konkreten Marktforschungsergebnisse und Handlungsempfehlungen.


Herr Schmidt stellt "Urban Resilience" vor
Frau Gorges mit ihrem Forschungsteam

Praxiswerkstatt im Modul "angewandte empirische Forschung"

08. November 2016

Im Rahmen des Projektmoduls »Angewandte empirische Forschung« haben sich die Praxispartner für das Wintersemester 2016/17 vorgestellt. Die Professur für Marketing und Medien konnte dieses Semester Forschungspartner aus Projekten für berufsbegleitende Studiengänge an der Bauhaus-Universität gewinnen. Die zu untersuchenden Studiengänge stammen hierbei aus den Fakultäten Architektur und Urbanistik, Medien und Bauingenieurwesen. Zudem wird sich eine Forschungsgruppe der Dachmarke „Professional.Bauhaus“ widmen.

Folgende Studiengänge/Projekte sind dabei:

  • Nutzerorientierte Bausanierung
  • Projektmanagement Bau
  • Urban Resilience
  • Professional Bauhaus
  • Kreativmanagement und Marketing

In Kleingruppen werden sich die Studierenden ein ganzes Semester mit Forschungsfragen aus den Projekten beschäftigen. Ende des Semesters werden sie dann ihre Ergebnisse und strategischen Empfehlungen für Kommunikations- und Vermarktungskonzepte vor den Praxispartnern präsentieren.


Design Thinking Workshop: Bianca Bender & Pia Drechsel (Design Research Company)

1. Februar 2016

Wie können »echte« Innovationen generiert werden? Eine mögliche Methode ist hier das Design Thinking. Design Thinking ist ein Tool, das den Kunden in den Mittelpunkt stellt und dazu dient, systematisch Ideen zu entwickeln, zu bewerten und in erste Prototypen zu überführen.

Bianca Bender und Pia Drechsel zeigten in ihrem Workshop, wie Design Thinking praktisch umgesetzt wird. In kleinen Teams wurden dabei schrittweise verschiedenste Visualisierungsmethoden und Denkhilfen von der Ideenrecherche bis zum ersten Prototypen erprobt.

Die entwickelten Ideen umfassen unter anderem eine App für Konzertbesucher, die die Wartezeit vor dem Konzert oder das Finden von Freunden vereinfacht, eine App mit einer »Ich-bin-beschäftigt«-Funktionalität, um während der Prüfungszeit nicht durch das Smartphone abgelenkt zu werden und eine Idee, wie die Haptik des Buches mit den digitalen Möglichkeiten verbunden werden kann.


Praxispartner: Angewandte empirische Forschung

Wintersemester 2015/16

Im Rahmen des Projektmoduls »Angewandte empirische Forschung« haben sich die Praxispartner für das Wintersemester 2015/16 vorgestellt. Der Professur für Marketing und Medien ist es gelungen, sieben unterschiedliche Kooperationen für gemeinsame Forschung abzuschließen. Die Studierenden können aus einer hohen Bandbreite von kleinen Start-Ups über lokale Unternehmen bis hin zum Großkonzern ihren Forschungspartner wählen.

Partner sind:

  • Avendia-Therme Hohenfelden
  • Comake Shoes
  • DB Training, Learning & Consulting
  • EcoCalc3D
  • KIDS Interactive
  • Mediengruppe Thüringen
  • Wiegand Manufactur Weimar

In Kleingruppen werden sich die Studierenden mit realen Forschungsfragen der Unternehmen ein ganzes Semester beschäftigen. Ende des Semesters werden sie dann ihre Ergebnisse und strategischen Empfehlungen für die Unternehmen vor den Praxispartnern präsentieren.


Dr. Harald Vinke (Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- & Baumanagement)

»Medienrecht I & II«
WS 2013/14; SS 2013; WS 2012/13; SS 2012

Dem Volljuristen Dr. Harald Vinke gelingt es, den Studierenden des Master Medienmanagement einen spannenden Einblick in die Grundlagen des Medienrechts zu geben, weshalb sein Lehrauftrag fest gebucht ist. Inhalte seiner Veranstaltung stellen unter anderem das Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht und Internetrecht dar.


Ass. Prof. Dolores Sanchez Bengoa (International Business School at Vilnius University)

»Intercultural Communication«
WS 2013/14; WS 2012/13

Das englischsprachige Seminar soll das Bewusstsein für kulturelle Unterschiede schärfen, theoretische und praxisorientierte Ansätze zur Erklärung dieser vermitteln sowie Sensibilität gegenüber unterschiedliche Kulturen in der Welt schaffen. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, internationale Kommunikationsstrategien zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund wird ferner die Medien-Perzeption in unterschiedlichen Kulturen analysiert und es werden die Themenbereiche "Cross-Cultural Communication" und "Intercultural Knowledge Transfer" erörtert.


Pia Drechsel & Bianca Bender (Design Research Company)

»Empathische Nutzerforschung«
WS 2013/14; WS 2012/13

Die Kölner Designerinnen Pia Drechsel und Bianca Bender geben im Rahmen des Projektmoduls „Angewandte empirische Forschung“ einen Workshop zu Methoden der Ideengenerierung. Die Studierenden des Masterstudiengangs Medienmanagement erlernen kreative Techniken wie Brainwriting, Mindmapping oder Cultural Probes, ehe das Erlernte im Anschluss praktisch angewendet wird. In Gruppenarbeiten werden Konzepte für Nachtlokale, Wissensplattformen und Sprachreisen entwickelt. Die beiden Designerinnen, die gemeinsam unter dem Label Design Research Company firmieren und zu deren Kunden auch die Deutsche Telekom gehört, geben regelmäßig Workshops im Masterstudium Medienmanagement.


Thomas Promny (Velvet Venture)

»Pitch: Vorstellung von Geschäftsmodellen«
WS 2012/13

Im Rahmen des Seminars "Der Nachfrager im Fokus. Wie können Bedürfnisse zu erfolgreichen Geschäftsmodellen führen?" erhalten die Studierenden zu selbstständig entwickelten Geschäftsideen nicht nur Feedback aus wissenschaftlicher Sicht, sondern auch durch einen Praktiker: Thomas Promny, Internetunternehmer aus Hamburg, ist für die abschließende Veranstaltung eingeladen, in welcher die Studierenden ihre Ideen in einem fünfminütigen Pitch präsentieren.


Prof. Renate Buber (Wirtschaftsuniversität Wien)

»Qualitative Marktforschung«
WS 2012/13

Frau Prof. Dr. Renate Buber ist eine der renommiertesten Wissenschaftlerinnen auf dem Gebiet der qualitativen Marktforschung. Ihre Veranstaltung gibt einen detaillierten Einblick in die fachspezifische Forschungsphilosophie, die Strategie sowie das Design qualitativ empirischer Studien. Die Studierenden lernen die Gütekriterien derartiger Forschungsarbeiten kennen und können die Ergebnisse kritisch interpretieren. Zudem werden sie im Rahmen der Veranstaltung in der Durchführung und Handhabung qualitativer Experteninterviews projektorientiert geschult.


Prof. Steffen Höhne (Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar)

»Kultur- & Medienbranding«
WS 2012/13

Es werden sowohl kulturwissenschaftliche als auch ökonomische Aspekte der Markenführung betrachtet. Thematisiert werden kognitionswissenschaftliche und systemische sowie kultur- und medienwissenschaftliche Zugänge zum Verhältnis von Marke, Kultur und Medien und deren Potenzialen. Die Vorlesung wird von Prof. Dr. Jutta Emes und Prof. Dr. Steffen Höhne gemeinsam angeboten.


Nicola Hens (Deutsche Film- & Fernsehakademie Berlin)

»TV-Workshop: Experimentelles Fernsehen«
SS 2012

Nicola Hens ist Kamerafrau und arbeitet im Bereich des Dokumentarfilms. Der eintägige TV-Workshop „Experimentelles Fernsehen“ beginnt mit einer Einführung in Kamera-Handling, Ton und Licht. Anschließend ist es die Aufgabe der Studierenden, in Gruppen ein Remake zu einem von Frau Hens ausgewählten Fernsehmagazin-Beitrag zu erstellen. Dazu werden sie den Beitrag analysieren, einen Drehplan erstellen, den Dreh organisieren und schließlich umsetzen. Eine kreativ zu lösende Herausforderung ist es, ohne Schnitt oder sonstige Postproduktion zu arbeiten. Der Workshop ermöglichte eine praktisch-künstlerische Auseinandersetzung mit den spezifischen Rhetoriken und Inszenierungspraktiken des Fernsehens.

Andreas Bareiss (Andreas Bareiss Filmproduktion) & Bernhard Stampfer (Media Finance Advisory)

»Investition & Finanzierung von Medienunternehmen in der Praxis«
SS 2012

Andreas Bareiss und Bernhard Stampfer sind Experten aus der Medienbranche und seit Jahren feste Partner des Studiengangs Medienmanagement. Sie geben den Teilnehmern Einblick in ihre umfangreichen Erfahrungen in der Film- und Fernsehbranche und behandeln ein aktuelles Fallbeispiel.


Dr. Daniel Cerquera (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung)

»Medienökonomie: ökonomische Grundlagen & empirische Analyse«
SS 2012

Die Lehrveranstaltung ist ein Angebot für den Bachelorstudiengang Medienkultur und stellt die grundlegenden ökonomischen Konzepte dar, die für die theoretische und empirische Analyse von Medienmärkten relevant sind. Anhand aktueller Beispiele aus der Medienbranche und unter Betrachtung der führenden ökonomischen Theorien werden die Besonderheiten der Medienmärkte analysiert. Darüber werden die wichtigsten Methoden, die zur empirischen Analyse von Medienmärkten genutzt werden, zusammengefasst.