Theorien und Praktiken der Hütte

Zeichnungen: Fabian Scholtz, Gestaltung:ZIMMER10.net

Hütten sind temporäre und improvisierte Materialgefüge, die ein relatives Innen in Differenz zu einem Außen konstruieren. So verstanden faltet die Hütte den Raum und ist als Typ so genannter „unselbstständiger“ oder „fliegender Bauten“ – auch aus baurechtlicher Perspektive – eher Nicht-Architektur als Architektur.

Mit der Hütte nimmt sich die Publikation folglich einer architekturtheoretischen Geisterkategorie an, die u.a. mit Blick auf die Techniken der Einpassung und des Austauschs bzw. Stoffwechsels, der Autonomie und der Transzendenz untersucht werden soll. Sie fasst die Ergebnisse zweier Workshops zusammen, die Februar 2016 und im März 2017 als Kollaboration zwischen Karin Krauthausen, Exzellenzcluster Bild, Wissen, Gestaltung, Humboldt-Universität zu Berlin, und Rebekka Ladewig, Bauhaus-Universität Weimar, stattgefunden haben.

Die Publikation versammelt unterschiedliche Zugänge aus den Geisteswissenschaften, den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie aus den gestaltenden und entwerfenden Disziplinen. Sie erscheint in Kürze bei diaphanes, Berlin/Zürich.

Hg. von Karin Krauthausen und Rebekka Ladewig.