ilinx. Berliner Beiträge zur Kulturwissenschaft

Zoe Leonard, „Niagara Falls no. 4“, 1986/1991 (Courtesy: Galerie Gisela Capitain).

ilinx [gr. Wirbel] Wirbel entstehen lokal und situativ, vermischen und vermengen heterogene Elemente (Theorien, Methoden, Material, Disziplinen, Akteure, Artefakte, Zeiten und Räume); sie klaren auf und trüben ein, wirbeln Staub auf und schlagen Wellen; setzen Dinge in Bewegung, destabilisieren, erzeugen Sogwirkungen, Kraftfelder, Unterströmungen, Stromschnellen, Untiefen, Schwindel, Rauschen und Störungen; sie reißen mit, hin und weg.

Diese Bewegungen nimmt die Zeitschrift ilinx. Berliner Beiträge zur Kulturwissenschaft auf, wenn sie sich den Dynamiken der Einlassungen, des Herauslösens und des Kombinatorischen verschreibt. Sie stehen für eine kulturwissenschaftliche Arbeitsweise, die Material, Methode und Theorie nach den Erfordernissen des Untersuchungsgegenstands konfiguriert und im Zweifelsfall die Problemgerechtigkeit den disziplinären Traditionen vorzieht. ilinx. Berliner Beiträge zur Kulturwissenschaft situiert sich damit bewusst in den Zwischenräumen etablierter Wissenschaftsdisziplinen: als Zeitschrift für experimentelle Forschungsansätze, die mit jeder Ausgabe heterogene Strömungen zu einem relevanten Thema neu zusammenführt.

Rebekka Ladewig, co-founder/co-editor

www.ilinx-kultur.org/ausgaben/