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Erstellt: 02. August 2019

„Was können Mediengründer von ihren Vorläufern im 19. Jahrhundert lernen?“

In einer aktuellen Veröffentlichung untersucht Christopher Buschow Unternehmertum im Journalismus gestern und heute. Der Vergleich mit Gründern des 19. Jahrhunderts erhellt geteilte Herausforderungen und Problemkreise.

Der Beitrag „Unternehmerisches Handeln im Journalismus gestern und heute. „Generalanzeiger-Presse“ und digitale Mediengründungen“ ist in der Fachzeitschrift MedienWirtschaft - Perspektiven der digitalen Transformation erschienen.

Abstract: „Mit Neugründungen und Start-ups verbinden sich angesichts krisenhafter Entwicklungen derzeit Hoffnungen auf Innovation und Erneuerung im Journalismus. Die historische Episode der „Generalanzeiger-Presse“ unterstreicht, dass unternehmerisches Handeln auch im Journalismus des 19. Jahrhunderts von großer Bedeutung war. Bezugnehmend auf die Theorie der Pfadabhängigkeit und auf Grundlage medienhistorischer Literatur sowie gegenwartsbezogener Studien zu digitalen Mediengründungen will der Beitrag die Bedeutung eines unternehmerischen Handelns in der Etablierung und Durchsetzung neuer Geschäftspfade im Journalismus begreifbar machen. Anhand von drei exemplarischen Problemkreisen – Inhalte, Erlösmodelle, Organisationsformen – wird gezeigt, inwiefern Mediengründungen gestern und heute durch Experimente und Erprobung neue Pfade im Journalismus entwickeln. Die Befunde sollen Implikationen und Denkanstöße für die Medienmanagement-Forschung, für die Medienpraxis und gegenwärtige Neugründungen unterbreiten.“

Ein Preprint des Beitrags kann via ResearchGate abgerufen werden. Parallel ist in der Ausgabe 8/2019 des Fachmagazins „journalist“ ein Transferbeitrag (S. 52-55) erschienen, der die zentrale Ergebnisse der Untersuchung zusammenfasst.