industrierelikt

Die Ressource Industrieabfall

In Deutschland fallen jedes Jahr 368 Mio. Tonnen Abfall an. Davon werden nur etwa 69% recycelt. Das Geschäftsmodell des Taschenlabels »industrierelikt« basiert auf der Idee eines neu entwickelten Recyclingansatzes, der die Industrie in Abfallreduzierung und -wiederverwertung unterstützt: Dabei wird Produktionsausschuss der Automobilindustrie als direkte Ressource ohne großen Energieaufwand für neue Produkte verwendet.

Das Gründungsvorhaben basiert auf Karen Häckers Bachelorthesis »Die Ressource Industrieabfall« aus dem Sommersemester 2014. Karen Häcker ist als studierte Produktdesignerin der Bauhaus-Universität Weimar bereits erfahren in der Taschenproduktion. Lange Zeit hat sie Sitzpolster aus Autos von Schrottplätzen herausgeschnitten und daraus Taschen unter dem Namen »carwash« gefertigt. Während ihres Studiums konnte sie wertvolle Fähigkeiten in Marktanalyse, Materialverarbeitung und Produktentwicklung sowie in der Kommunikation mit Zulieferern und potenziellen Kunden erlernen.

Michael Treiber ergänzt das Gründerteam als studierter Umweltwissenschaftler. Zusätzlich verfügt er über einen Master of Business Administration und besitzt dadurch umfassende betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Zusammen arbeiten sie am täglichen Begleiter in Form einer Tasche: Automobiltextilien als langlebige wetterfeste Hülle werden kombiniert mit funktional eingesetzten Furnierhölzern u.a. als Boden, Seitenteile oder Griffe. Seit 1. November 2015 werden sie dabei durch das EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt.

Sie sind an weiteren Informationen zum Projekt interessiert? Dann nehmen Sie Kontakt auf:

Karen Häcker
E-Mail: mail[at]karenhaecker.com
Telefon: +49 (0) 17699255197

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