Zuschüsse bei Arbeitslosigkeit

Bei drohender oder bestehender Arbeitslosigkeit gibt es bundesweit von der Bundesagentur für Arbeit sowie von der Thüringer Gesellschaft für Arbeit- und Wirtschaftsförderung (GFAW) eine Förderung bei Unternehmensgründung.

Einstiegsgeld

Das Einstiegsgeld dient der Unterstützung arbeitsloser Menschen beim Einstieg in die Selbständigkeit oder bei der Aufnahme einer abhängigen Beschäftigung. Antragsberechtigt sind Hilfebedürftige, die Arbeitslosengeld II nach dem SGB II beziehen.

Das Einstiegsgeld ist eine bundesweite Förderung der Bundesagentur für Arbeit.

Ein Verzeichnis der örtlich zuständigen Agenturen für Arbeit kann auf den Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit abgerufen werden.

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GFAW Gründerrichtlinie: 2.2 Existenzgründerpass (ESF)

Die KfW Bankengruppe fördert mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) Maßnahmen, die auf Selbständigkeit, Unternehmertum und Existenzgründungen in Thüringen abzielen. Im Zusammenhang mit dem Aufbau des eigenen Unternehmens und der Sicherung eines Unternehmens bei der Übergabe im Rahmen einer Nachfolge können Beratungen und Qualifizierungen durch Vergabe von Existenzgründerpässen gefördert werden.


Wie viel wird gefördert?

  • De-minimis Beihilfe 
  • Bewilligungszeitraum beträgt bis zu 9 Monaten 
  • Projektförderung, nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilfinanzierung 
  • bei Existenzgründungen max. 1.500,- Euro, bei Unternehmensnachfolgen max. 2.100,- Euro 
  • Förderung beträgt bis zu 75 % der zuschussfähigen Gesamtausgaben 
  • bei Gründung aus der Arbeitslosigkeit bis zu 90% und bei Arbeitslosigkeit über 1 Jahr (langzeitarbeitslos) bis zu 100% der Gesamtausgaben

 

 

 

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GFAW Gründerrichtlinie: 2.4 Gründerprämie (ESF)

Die KfW Bankengruppe fördert mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) die Existenzsicherung von Gründerinnen und Gründer in Thüringen durch eine Gründerprämie, bei einem innovationsbasierten Gründungsvorhaben von besonders wirtschaftlicher Bedeutung (erhebliche Wachstums- und Beschäftigungsperspektiven).


Das Innovationsbasierte Gründungsvorhaben beruht maßgeblich auf einer Neuerung in Bezug auf ein Produkt, eine Dienstleistung, eine Prozessorganisation bzw. eine Marktzugangsstrategie. Ziel des Antragstellers ist eine Gründung im bzw. zum Abschluss des Förderzeitraums.

Während des Gründungsvorhabens darf keiner selbständigen oder sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgegangen werden.

 



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Der Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit wird seit Januar 2014 nicht mehr vergeben.