Wer A sagt muss auch B sagen

Schulz-Schuchardt

Das Sprichwort lässt sich nicht nur auf (fast) alle Lebenslagen anwenden, man kann es auch grafisch ganz unterschiedlich interpretieren. Das beweist eine Ausstellung, die am 11. November 2009 in der Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar eröffnet wird.

22 Studierende des Studienganges Visuelle Kommunikation der Fakultät Gestaltung zeigen dort experimentelle grafische Arbeiten, die im Projekt ?Der Raum der Oberfläche? unter der Leitung von Ricarda Löser und Peter Heckwolf im Sommersemester 2009 an der Bauhaus-Universität Weimar entstanden sind.

Dabei wurde das der Ausstellung ihren Titel gebende Sprichwort zum Anlass genommen, die bekannten Pfade des mittlerweile üblichen, rein digitalen Gestaltens zu verlassen und stattdessen dreidimensional mit realen Materialien zu arbeiten. Auch die Typografie wurde konsequent ins Räumliche erweitert: Bärenfallen wurden zu Buchstaben, Buchstaben zu Pusteblumen, Worte gingen in einer Wanne baden, warfen Schlagschatten oder türmten sich zu eigenwilligen Gebilden. Die Ergebnisse dieser ungewöhnlichen Rauminszenierungen werden als großformatige zweidimensionale Bilder in der gesamten Bibliothek zu sehen sein, ergänzt um eine ?Ahnengalerie?, in der die Studierenden, dem inhaltlichen und gestalterischen Konzept entsprechend, ihre eigenen Porträts präsentieren.

Q.: Pressetext von Rüdiger Haufe

Schuchardt-Schulz
Timm Munz
Alexander Döpel
Jule Loges
Margit Körber
Tina Maempel
Claudia Symank