Marienstraße 1a, Raum 308
99423 Weimar
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E-Mail: hendrik.heinicke[at]uni-weimar.de
Sprechzeiten: nach Vereinbarung per E-Mail
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Hendrik Heinicke ist Gestalter, Fotograf und Forscher, dessen Praxis sich an der Schnittstelle von visueller Kommunikation, gesellschaftlichem Diskurs und sozialer Teilhabe bewegt. Seine Arbeiten entstehen häufig im Austausch mit kulturellen Einrichtungen, Akteur*innen sowie Bildungsstätten und zielen darauf ab, gestalterische Prozesse als offene und zugängliche Praxis zu vermitteln.
Seit September 2026 ist er als künstlerischer Mitarbeiter an der Professur Bild-Text-Konzeption (Fakultät Kunst und Gestaltung) der Bauhaus-Universität Weimar tätig.
Im Studiengang Buchkunst/Grafik-Design — vertieft in den Klassen für Typografie und Editorial Design sowie Type-Design — absolvierte er 2022 sein Diplom an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB). Im Rahmen seines Abschlusses entstand eine Publikation sowie ein Ausstellungsprojekt am Institut für Anatomie Leipzig zu ethischen Grundlagen in der Wissenschaft, speziell im Bereich der Medizin zur Zeit des Nationalsozialismus, sowie zur Rolle von Gestaltung zwischen Information, Wissensvermittlung und Visualisierung.
Sein Interesse für Sprachen und Kulturaustausch führte ihn zu Studien an der Universitatea Națională de Arte București (UnArte) sowie an der École nationale supérieure des Arts Décoratifs de Paris (EnsAD).
Während seines 2025 abgeschlossenen Meisterschüler*innenstudiums an der HGB Leipzig entwickelte Hendrik Heinicke das Projekt »Formen des Protests«, das die Kraft des gedruckten Wortes als Medium des Empowerments untersucht. Die für diese Arbeit entwickelte und in Birnbaumholz als druckbare Schrift gefertigte »Protest Mono« verbindet ästhetische Vielfalt mit zugänglicher Anwendung. Die Werkstatt wird hier als Ort händischen Denkens, des Austauschs und der Revolte verstanden. In partizipativen Workshops lädt das Projekt dazu ein, Protestformen Ausdruck zu verleihen und sie im öffentlichen Raum zu positionieren.
Darüber hinaus verfügt er über mehrjährige Erfahrung in der grafischen Konzeption und Creative Direction von Ausstellungen und Veranstaltungsformaten.
Im Zuge seiner Tätigkeit im Gestaltungsbüro c-album in Paris arbeitete er an der Entwicklung einer neuen visuellen Identität für die Kathedrale Notre-Dame de Paris. Schwerpunkte seiner Arbeit lagen in der Entwicklung der Schrift »Notre Dame Vitrail«, der Gestaltung von Piktogrammen für ein neues, umfassendes Leitsystem sowie im Vermittlungsformat »Tabula« mit Präsentationen in internationalen Kultureinrichtungen wie der Bibliothèque nationale de France.
Ein zentraler Bestandteil seiner Arbeit ist die Entwicklung partizipativer Formate, in denen Gestaltung als kollektiver Prozess erfahrbar wird. Der Klassenraum ist ein sozialer Raum, in dem sich ästhetische, technische und gesellschaftliche Fragestellungen miteinander verbinden.
https://blog.dnb.de/formen-des-protests/
https://www.stiftung-buchkunst.de/foerderpreis-fuer-junge-buchgestaltung/die-praemierten/the-forgottenstories-of-the-boat-driver/ https://www.marian-arnd.de/unvereint-vereint/
https://c-album.fr/fr/project/notre-dame-ecriture https://www.dnb.de/DE/Kulturell/Veranstaltungskalender/Buchmesse/20250328Tabula_event.html
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