In Zusammenarbeit mit Nina Lundström

In Hybrides Handwerk ging es um die Auseinandersetzung mit Material auf eine spielerische, experimentelle, sinnliche Ebene. Wir haben das Regelwerk des Handwerkes ein wenig in Frage stellen und frei mit ungewöhnlichen Material- und Medienkombinationen experimentiert, im Sinne von Lautréamonts Bemerkung: „Schön wie die zufällige Begegnung einer Nähmaschine mit einem Regenschirm auf einem Seziertisch". Fundstücke, organisches material und Sachen aus dem Baumarkt könnten in wilder Verbindung ihre inhärente Poesie entfalten!

In der Kunst entstehen Ideen auch im Umgang mit Material, in Echtzeit, entschleunigt. Zufall und Intuition spielen neben das handwerkliche Können dabei eine große Rolle. Anknüpfend an die im Sommersemester durchgeführten Einführungen in den Werkstätten wurden technische Fähigkeiten weiterhin vermittelt und vertieft in einer Serie Vorträge und Workshops, zum Beispiel in Formenbau und Gußtechnik. 

Ausstellungsflyer, gestaltet von Elisabeth Wölke