In Zusammenarbeit mit Nina Lundström

Am Anfang stand die Arbeit am Rohstoff. Die entstandenen Arbeiten wurden im Rundgang der Bauhaus-Universität in der Halle 3 und dem Arbeitsraum 013 in der Geschwister-Scholl-Str. 7 gezeigt.

2013 wird die Fakultät Gestaltung 20 Jahre alt und die Projekte des Studiengangs Freie Kunst präsentierten sich unter der Überschrift „Wild nach Kunst“. Unsere Wildbahn waren die Werkstätten, in denen wir mit den eigenen Händen freie Objekte produzierten. Zurück zum Handwerk bedeutete für uns auch Entschleunigung.

In den Bauhauswerkstätten unter Walter Gropius galt das Prinzip vom handgefertigten Modell zur Massenproduktion. Heute gilt das Prinzip der Automatisierung und Elektronisierung. Diese technische Beschleunigung sollte dazu führen, dass für einzelne Tätigkeiten weniger Zeit benötigt wird. Doch leider entsteht dadurch keine üppige Freizeit - sondern genau das Gegenteil: Zeitknappheit.

Wir haben uns auf die Werkstoffe eingelassen, sie erforscht, untersucht und schließlich bearbeitet und kombiniert. Wir wollten herausfinden, wie sie mit in die Arbeit einfließen und ob diese Kurzgeschichten in die bildende Kunst zu übertragen sind.

Aus der Presseerklärung der Studenten des Projektes