Winterwerkschau 2023: Projekte

»SÄULE—PFEILER—STÜTZE: Disruptives Potenzial, Raumintervention und Machtsymbol«

Projektinformationen

eingereicht von
Felix Matthias Schöppner

Mitwirkende
Said Derkaoui , Jasper Hanssen, Anne-Fleur Ising, Leonhard Kaiser, Annika Marie Knapp , Carla Podhaisky, Johanna Katharina Roth, Eva Marie Schütze, Philipp Spieß, Lennart Staringer, Olga Sulek, Clara Elisa Teller, Leonhard Rupprecht Xaver von Zumbusch, Paul Weck, Martha Elisabeth Willée

Lehrende
Felix Schöppner, Florian Marenbach, Prof. Birgit Wudtke (Mentor)

Fakultät:
Architektur und Urbanistik,
Kunst und Gestaltung,
Bauhaus.Module

Studiengang:
Architektur (Bachelor of Science (B.Sc.)),
Architektur (Master of Science (M.Sc.)),
Visuelle Kommunikation (Master of Arts (M.A.)),
Medienkultur (Bachelor of Arts (B.A.))

Art der Präsentation
Ausstellung

Teilnahme an den Bauhaus.Modulen


Projektbeschreibung

Es ist ein, wenn nicht das Grundelement der Architektur. Von der Klassik bis zur Moderne hat es eine Vielzahl von Bezeichnungen: Säule, Stütze, Ständer, Pfosten, Stele, um nur einige zu nennen. Von schlicht reduziert bis opulent geschmückt hat sich das Erscheinungsbild der Säule im Laufe der Jahrtausende stetig gewandelt und weiterentwickelt. Die bauliche Einbindung hat sich parallel zum technischen Fortschritt angepasst.
Die Säule ist seit jeher ein Symbol der Macht. Von der Antike bis zum Dritten Reich wurde sie immer wieder als ideologisches Element der Architektur eingesetzt. Vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen, inwieweit die moderne Architektur zu klassischen Mitteln der Architektur zurückkehren soll, wollen wir uns kritisch mit diesem Objekt und seinem disruptivem Potential auseinander- setzen.
Im Kurs wollen wir Positionen aus Kunst, Kultur und Politik analysieren, Orte aufsuchen und unter die Lupe nehmen und aus den gewonnenen Erkenntnissen etwas Neues entstehen lassen.
Das Ergebnis des Kurses soll eine oder mehrere Säulen in Kombination mit einer weiteren raum- oder zeitbasierten Arbeit sein, die von den Studierenden allein oder in Gruppenarbeit erstellt werden.

Ausstellungs- / Veranstaltungsort

  • Marienstraße 1a, 2. Stock
  • Marienstraße 1b, 2. Stock