eLBau-live

Im zweimonatigen Rhythmus lädt eLearning Bauphysik Praktiker aus verschiedenen Bereichen der Bauphysik zu einer öffentlichen live-Veranstaltung ins virtuelle Klassenzimmer ein. Die Veranstaltungen bestehen in der Regel aus einem halbstündigen Vortrag mit anschließender Diskussion. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei.

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Mittwoch, 1. November 2017, 20:15 Uhr:

Licht- und Solarmanagement mit Hilfe dynamischer Fassadensysteme
Prof. Dr.-Ing. Sabine Hoffmann

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Der Veranstaltungs-Link führt zum virtuellen Klassenzimmer, das ca. 5 Minuten vor Veranstaltungsbeginn geöffnet wird.

Die weiteren Veranstaltungen des Wintersemesters entnehmen Sie bitte dem Programm-WS17/18.

Vergangene Veranstaltungen 2017

06.09.2017: Analyse und Erweiterung von bestehenden Prognosemodellen zur Bestimmung des Endenergiebedarfs im Wohnungssektor

Dr.-Ing. Aner Martinez Soto

Die wachsende Notwendigkeit zur Energieeinsparung hat in verschiedenen Ländern zur Entwicklung von Prognosemodellen zur Bestimmung des Energiebedarfs im Wohnungssektor geführt. Auf der Grundlage der Erkenntnisse zur Bewertung bestehender Modelle und der Bestimmung der einflussreichsten Parameter wurde ein optimiertes Prognosemodell (Transferable Residential Energy Model, TREM) entwickelt. Mit Hilfe dieses Modells wurde die Entwicklung des Endenergiebedarfs im deutschen Wohnungssektor sowie in anderen Ländern (Vereinigtes Königsreich und Chile) prognostiziert. Die Ergebnisse der Modellierung und eine Prognose der zukünftigen Entwicklung des Endenergiebedarfs im deutschen Wohnungssektor werden im Vortrag dargestellt.

Dr. Martinez lebt und arbeite in Temuco, Chile. Er promovierte am Lehrstuhl Urban Energy Systems der Bauhaus-Universität Weimar. Seine Forschungsgebiete sind neben der Modellierung des Energiebedarfs im Wohnungssektor, Unsicherheit und Sensitivitätsanalysen, Monte-Carlo-Simulation sowie die Entwicklung von Energiesparmaßnahmen.

Aufzeichnung der Veranstaltung

05.07.2017: Energetische Effekte der Gebäudebegrünung – Kühl oder warm?

Dipl.-Ing. Architektin Maria Blender

Die Gebäudebegrünung ist ein unumstrittenes Element des nachhaltigen und klimaschonenden Bauens. Unzweifelhaft sind die positiven Auswirkungen von Gründächern auf das Stadt- und das Mikroklima sowie auf den Wasserhaushalt. Auch ist zur Genüge bekannt, dass begrünte Fassaden auf vielfältige Weise zu einer lebenswerten Stadt beitragen können. Über die energetischen Auswirkungen auf die Gebäude selbst wissen wir jedoch wenig Konkretes. Der Vortrag will auf dieses Thema eingehen und mit ein paar Denkanstößen die Diskussion anregen.

Frau Blender lebt und arbeitet seit 20 Jahren in Santiago de Chile. Als selbständige Architektin hat sie sich auf Themen der Energie-Effizienz und Nachhaltigkeit bei Gebäuden spezialisiert. Sie arbeitet schwerpunktmäßig in der Fortbildung für verschiedene Institutionen, außerdem ist sie in der Planung und Beratung tätig. Dank eines Stipendiums des chilenischen Energie-Ministeriums, arbeitet Sie derzeit für 3 Monate an der Bauhaus-Universität am Lehrstuhl Bauphysik.

Achtung:

  • Der Anfang der Aufzeichnung ist leider verloren gegangen (ca. 3 Minuten)
  • Hier  stellen wir, wie in der Veranstaltung angekündigt, noch eine Liste mit Links und Literatur zur Verfügung.

Aufzeichnung der Veranstaltung

03.05.2017: Bauphysikaliche Herausforderungen der globalen Energie- und Ressourcenwende

Jun.-Prof. Dr. Dirk Schwede, Universität Stuttgart

Mittwoch, 3. Mai 2017, 20:15

Die deutsche Energiewende hat bis heute viel erreicht und weitere große Anstrengungen werden folgen. Nach den Plänen der Bundesregierung soll der Gebäudebestand in Deutschland bis 2050 klimaneutral sein. Der Klimawandel kann jedoch durch Maßnahmen in Deutschland allein nicht wesentlich beeinflusst werden. Deutschland trägt zwar mit 1,2% der Weltbevölkerung und 2,4% der Treibhausgasemissionen überdurchschnittlich zum Klimawandel bei, die größten Mengen an Treibhausgasen, werden aber offensichtlich außerhalb Deutschlands emittiert. Während Deutschland in den Jahren 1990 bis 2012 seine CO2-Ausstoß um 20,5% gesenkt hat, ist er z. B. in China in dieser Zeit, getrieben von der wirtschaftlichen Entwicklung, der anhaltenden Verstädterung und dem sozioökonomischen Wandel, um alarmierende 249,8% gestiegen. Das zeigt deutlich, dass heute dringend eine umfassende „Globale Energiewende“ eingeleitet werden muss, um den Treibhauseffekt unterhalb der 1,5°C Grenze zu halten. Der Vortrag wird einige Randbedingungen und Ansätze einer globalen Energie- und Ressourcenwende adressieren.

Dr. Schwede gründete 2007 zusammen mit Prof. M. N. Fisch und Dr. R. Himmler die Firma energydesign asia – Ingenieurgesellschaft mbH in Stuttgart und war 2008 bis Ende 2012 Geschäftsführer der Tochterfirma energydesign in Shanghai. Mit energydesign bearbeitet Dr. Schwede derzeit zahlreiche Projekte im Bereich des energieeffizienten und nachhaltigen Bauens in China und andere Ländern Asiens und arbeitet aktiv an der Anpassung des DGNB Systems für die Anwendung im Ausland und besonders in China mit.

Dr.Schwede ist seit Anfang 2013 Robert Bosch Juniorprofessor „Nachhaltiges Bauen“ am Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren an der Universität Stuttgart. Hier. beschäftigt er sich in der Forschung mit der markt- und klimagerechten Umsetzung von Nachhaltigkeitsansätzen und der globalen Energiewende im Gebäudebereich in den sich dynamisch entwickelnden Ländern in Asien, wie zum Beispiel China und Vietnam.

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01.03.2017: Auswirkung der Wärmespeicherfähigkeit auf das thermische Verhalten von Gebäuden

Jun.-Prof. Dr. rer. nat. Svenja Carrigan, TU Kaiserslautern

Mittwoch, 1. März 2017, 20:15

Die thermische Speicherfähigkeit von Gebäuden kann erheblichen Einfluss auf den Energieverbrauch und die thermische Behaglichkeit von Gebäuden haben. Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an die Energieeffizienz und den Nutzungskomfort von Gebäuden müssen neben der Weiterentwicklung von Dämmsystemen und den Systemen zur Energieerzeugung insbesondere die intrinsischen Eigenschaften von Gebäuden aufgrund ihrer Konstruktionsweise stärker berücksichtigt werden. Im Zuge immer genauerer Berechnungs- und Bilanzierungsverfahren ist es notwendig, auch den Einfluss der Wärmespeicherfähigkeit eines Gebäudes auf bauphysikalische Parameter wie den Jahresheizwärmebedarf detailliert zu bestimmen. Hierbei ist die Speicherfähigkeit eines Gebäudes in Wechselwirkung mit weiteren bauphysikalischen Faktoren, wie Eindringtiefe der Temperaturwelle in Außen- und Innenbauteile, Größe des Fensterflächenanteils und Orientierung der Bauteile, zu betrachten.

Im Rahmen des Vortrags wird der grundsätzliche Zusammenhang zwischen Wärmespeicherfähigkeit und thermischen Verhalten eines Gebäudes erläutert und die unterschiedlichen thermischen Eigenschaften leichter und schwerer Bauweise vorgestellt. Darüber hinaus wird ein Einblick in ein laufendes Forschungsprojekt an der TU Kaiserslautern zu diesem Thema gegeben.

Frau Carrigan hat seit 2016 die Juniorprofessur Bauphysikalische Modellierung am Fachbereich Bauingenieurwesen inne. In der universitären Lehre liegt der Fokus auf der Modellierung bauphysikalischer Fragestellungen. Dabei werden insbesondere die Grundlagen verschiedener bauphysikalischer Simulationsverfahren behandelt. Darauf aufbauend wird deren Anwendung gelehrt. Schwerpunkte sind die Simulation des Wärme- und Feuchtetransports, des Energieverbrauchs sowie des thermischen Komforts.

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26.01.2017: Reduzierung der sommerlichen Aufheizung über vorgehängte hinterlüftete Fassaden

Dr.-Ing. Manuela Walsdorf-Maul, TU Berlin

Mittwoch, 25. Januar 2017, 20:15

In Deutschland müssen für Neubauten sowie für Änderungen an Gebäuden die Anforderungen nach EnEV eingehalten werden. Hierbei spielt die Wahl der Bauteile, Heizungs-, Kühlungs- und Lüftungs­anlagen sowie die der Beleuchtung für die energetische Bewertung aller Ge­bäude eine besondere Rolle. Über die Wahl der Bauteile wird zum einen indirekt der Trans­missionswärmeverlust ermittelt. Zum anderen sind die Bauteile zur Berechnung der so­laren Wärmegewinne von großer Bedeutung. Solare Wärmegewinne sind Wärme­gewinne aus direkter und diffuser Sonneneinstrahlung auf transparente und nicht trans­parente (opake) Bauteile. Während im Winter die Sonneneinstrahlung zur Reduzierung des Heizwärmebedarfs führen kann, ist im Sommer von einem erhöhten Kühlungsbedarf auszugehen.

Vorgehängte hinterlüftete Bekleidungssysteme als opake Bauteile sind in ihrem wärmetechnischen Verhalten primär durch die Eigenschaften der stofflichen Wärmedämmung und durch die mikroklimatischen Bedingungen im Hinterlüftungsraum geprägt. Gerade im Hinblick auf den solaren Wärmegewinn über opake Bauteile stellt sich zunehmend die Frage nach den Temperaturverhältnissen im Hinterlüftungsraum.

Im Rahmen des Vortrages werden die betreffenden Normen kurz dargestellt und experimentelle Studien vorgestellt.

Frau Walsdorf-Maul ist als Prüfsachverständige für energetische Gebäudeplanung selbstständig tätig und ist Gastdozentin an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

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Vergangene Veranstaltungen 2016

02.11.2016: Raumakustik und innenliegender Wärmeschutz bei Bestandsbauten am Beispiel des neuen Orchesterprobenraums Bunker Lierenfeld

Dipl.-Phys. Klaus-Hendrik Lorenz-Kierakiewitz, Peutz Consult GmbH

Mittwoch, 2. November 2016, 20:15

Der aus dem 2. Weltkrieg stammende Hochbunker Lierenfeld wurde zu einem Proberaumzentrum umgebaut. Im walmdachförmigen Dachgeschoss (Tarnbunker) sollte ein Saal eingerichtet werden, welcher eine ausreichende Nutzbarkeit für Proben mit dem Jugendsinfonieorchester der Tonhalle Düsseldorf und kleineren unverstärkt spielenden Ensembles ermöglicht. Zur Beurteilung der kostentechnischen Konsequenzen einer Entscheidung für eine innen- oder außenliegende Wärmedämmung bezüglich möglicher zu treffender raumakustischer Maßnahmen wurde zunächst eine raumakustische und energetische Variantenbetrachtung angestellt. Dazu wurde messtechnisch untersucht, welche raumakustischen Bedingungen in der Bestandssituation (Rohbau) vorlagen, um darauf basierend eine detaillierte Beratung der minimal notwendigen raumakustischen Maßnahmen durchführen zu können, insbesondere, was die Auswirkungen der Dachschrägen auf die Schallverteilung und Reflexionsstruktur anbelangt.

Eine Nutzung als Probenraum für Orchester und andere kleinere musikalische Gruppen erfordert in klimatechnischer Hinsicht einen entsprechenden Innenausbau und eine angemessene thermische Konditionierung der Räume; eine außenliegende Wärmedämmung bestand nicht. Mit der erstmaligen Raumkonditionierung und dem erstmaligen Ausbau wurde im Sinne der EnEV sowohl die thermische Gebäudehülle erstmalig auf- bzw. eingebaut als auch die allein für das Dachgeschoss erforderliche zentrale haustechnische Anlage erstmalig eingebaut. Aus finanziellen Gründen sollte nun die Wärmedämmung innenliegend erfolgen und in das Konzept der raumakustischen Maßnahmen mit einbezogen werden, was trotz der damit verbundenen Herausforderungen an Planung, Ausführung und deren Kontrolle gut gelang – die vollflächige Innenliegende Wärmedämmung fungiert als Tieftonabsorber. Raumakustisch wurde dies Konzept ergänzt um Breitbandabsorber, absorbierende Bestuhlung, Diffusor-Segel und weitere Tiftonabsorber-Hohlkörper um das Orchester herum. Insgesamt konnte somit im DG des Bunkers Lierenfeld ein Probenraum realisiert werden, der als „Olymp“ betitelt das neue Heim des Jugendsinfonieochesters der Tonhalle darstellt. Es wurde mit Erfolg eröffnet und wird zunehmend genutzt.

Herr Lorenz-Kierakiewitz arbeitet in dem Ingenierbüro Peutz Consult GmbH. Neben seiner Tätigkeit im Ingenieurbüro promoviert Herr Lorenz-Kierakiewitz an der Universität zu Köln und ist Lehrbeauftragter an der Universität Wien am Institut für Musikwissenschaft.

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07.09.2016: Feuchtetechnische Bemessung im Holzbau nach DIN 68800-2 und WTA-Merkblatt 6-8

Dr. Claudia Fülle, MFPA Leipzig

Mittwoch, 7. Septmeber 2016, 20:15

Die feuchtetechnische Bewertung von Außenbauteilen wird zunehmend auf Basis von hygrothermischen Simulationen mit WUFI oder Delphin vorgenommen. Auch im Holzbau nehmen diese Verfahren an Bedeutung zu und ihre Anwendung ist durch DIN 68800-2 (2012) geregelt. Dabei gab es in der Vergangenheit oftmals Unklarheit über die Bewertungskriterien zur Vermeidung holzzerstörender Pilze. Das WTA-Merkblatt 6-8 Feuchtebemessung von Holzkonstruktionen (Gelbdruck 12/2015) gibt eine Anleitung, wie die Ergebnisse von hygrothermischen Simulationen im Holzbau bewertet werden können.

Im Rahmen des Vortrages werden die Norm DIN 68800-2 und das WTA-Merkblatt 6-8 (Gelbdruck) kurz vorgestellt. Dann wird das Vorgehen bei einer feuchtetechnischen Bewertung im Holzbau anhand eines Beispiels erläutert.

Dr. Claudia Fülle ist Bauphysikerin und leitet die Arbeitsgruppe Wärme- und Feuchteschutz an der MFPA Leipzig GmbH. Sie ist langjährige Anwenderin von hygrothermischen Simulationsprogrammen und war Projektleiterin des Forschungsprojekts 2007-2010 Flachdächer in Holzbauweise an der MFPA Leipzig. Sie ist Mitglied in der WTA-Arbeitsgruppe 6.8 Feuchtetechnische Bewertung  von Holzkonstruktionen und Mitverfasserin des 2015 erschienenen Merkblatts.


Achtung:
Auf Grund von Tonproblemen in der Aufzeichnung kann der Diskussionsteil leider nicht zur Verfügung gestellt werden. Der Vortrag ist aber komplett vorhanden.

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06.07.2016: Heißbemessung von Tragwerken nach Eurocode

Kristian Börger, BFT Cognos GmbH Aachen

Mittwoch, 6. Juli 2016, 20:15

Aus den in den Bauordnungen der Länder definierten Gebäudeklassen lassen sich unter Berücksichtigung der jeweiligen Schutzziele die Anforderungen hinsichtlich der erforderlichen Feuerwiderstandsklasse von tragenden und aussteifenden Bauteilen ableiten. Eine entsprechende bauliche Umsetzung kann dabei durch die Verwendung geprüfter und zugelassener Bauprodukte oder eine Klassifizierung der Bauteile gemäß den Vorgaben der DIN 4102-4 erfolgen. Alternativ zu einer teilweise aufwendigen und kostenintensiven Ertüchtigung von Bestandsbauten sowie auch im Sinne einer nachhaltigen Planung von Neubauten kann der Nachweis über die Standsicherheit von Tragwerken im Brandfall durch Rechenverfahren auf Grundlage der Eurocodes erbracht werden.Im Rahmen des Vortrages werden die einzelnen Brandschutzteile der Eurocodes kurz vorgestellt und die Grundlagen der Bemessung von Tragwerken im Brandfall in Bezug auf die grundsätzliche Methodik und Vorgehensweise erläutert. Die einzelnen Arbeitsschritte werden dabei anhand verschiedener Praxisbeispiele von der Modellierung bis hin zur Auswertung demonstriert. Kristian Börger ist Bauingenieur und arbeitet im Fachbereich Brandschutzingenieurmethoden des Sachverständigenbüros BFT-Cognos in Aachen. Er arbeitet an der Modellierung von Brandsimulationsmodellen sowie der thermischen und mechanischen Bemessung von Tragwerken im Brandfall (Heißbemessung) unter Anwendung der Eurocodes.

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11.05.2016: Berechnung der Kühllast nach VDI 2078:2015

Dr.-Ing. Andreas Hantsch, ILK Dresden

Mittwoch, 11. Mai 2016, 20:15 Uhr

In Zeiten immer besser wärmegedämmter Gebäude tritt zunehmend die Situation auf, dass die Raumlufttemperatur im Sommer deutlich über die Behaglichkeitsgrenze steigt. Zur Abfuhr der thermischen Lasten und damit Reduktion der Raumlufttemperatur ist dann eine Kühlung erforderlich. Die im vergangenen Jahr erschienene VDI 2078 bietet im Zusammenspiel mit der VDI 6007 Blätter 1-3 die Möglichkeit, in einem instationären Verfahren die Kühllast für die Auslegung zu berechnen. Weiterhin können mit einer Jahressimulation im Stundenschritt die Temperatur- und Lastverläufe berechnet werden. Davon abgeleitet kann der Gebäudereferenzenergiebedarf mit den Randbedingungen der VDI 2067-10 berechnet sowie der sommerliche Wärmeschutznachweis nach DIN 4108-2 erbracht werden.

Im Rahmen des Vortrages werden die betreffenden Richtlinien und Normen kurz dargestellt und ihre Interaktion erläutert. Im weiteren Verlauf werden übliche Fragestellungen im Zusammenhang mit der Kühllastberechnung anhand von Beispielen diskutiert.

Dr. Andreas Hantsch ist Energietechnikingenieur und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Luft- und Kältetechnik gGmbH in Dresden. Er arbeitet an der numerischen Modellierung und Berechnung thermodynamischer Vorgänge, ist Mitarbeiter in der CEN-Arbeitsgruppe zur Normierung der Energieeffizienz von Gebäuden und an der Umsetzung der VDI 2078 in die Anwendersoftware Solar-Computer eteiligt.

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09.03.2016: Erdwärmenutzung - Theorie und Praxis

Dipl.Geol. Rüdiger Grimm, geoENERGIE Konzept GmbH

Mittwoch, 09. März 2016, 20:15 Uhr

Die Nutzung der oberflächennahen Geothermie („Erdwärme“) stellt mit gegenwärtig ca. 17.000 errichteten Anlagen pro Jahr in Deutschland einen beachtenswerten Anteil an der Heizung und Klimatisierung von Wohn- und Gewerbeimmobilien dar. Seit dem „Boom-Jahr“ 2006/07 ist jedoch ein Rückgang der Stückzahlen an verkauften Wärmepumpen zu beobachten. Gründe dafür sind neben konjunkturellen Randbedingungen, den rückgän-gigen Energiepreisen für Öl und Gas auch genehmigungsrechtliche Einschränkungen in einigen Bundesländern.

Inhalt des Vortrages ist nach der Beschreibung des Marktes ein kurzer Abriss zur Technologie unter besonderer Beachtung der Herangehensweise bei der Planung von Erdwärmeanlagen. Aktuelle Praxisbeispiele runden die Präsentation ab.

Rüdiger Grimm ist geschäftsführender Gesellschafter der im Januar 2007 gegründeten geoENERGIE Konzept GmbH – einem international tätigen Fachplanungsbüro für Erdwärme. Von 1987 bis 1992 studierte er Geologie an der TU Bergakademie Freiberg. Seit 1992 arbeitete Rüdiger Grimm als Projektleiter in der Consultingbranche. Zu seinen Referenzen zählen mehr als 1500 Geothermieprojekte – dazu zählen Baustellen vom Einfamilienhaus bis hin zur Kühlung eines Gießereibetriebes. So wurde auch die größte derzeit in Betrieb befindliche Erdwärmeanlage Deutschlands – Berufskolleg Duisburg – durch geoENERGIE Konzept geplant. 

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21.01.2016: Wärmephysiologische Aspekte von Flächenheiz- und Flächenkühlsystemen

Priv.-Doz. Dr.-Ing. habil. Joachim Seifert, TU Dresden

Donnerstag, 21. Januar 2016, 20:15 Uhr

Flächenheizsysteme stellen die mit Abstand am häufigsten installieren Systeme im Neubau dar. Durch den hohen Strahlungsanteil kann bei diesen Systemen im Heizfall die Raumlufttemperatur abgesenkt werden. Hohe Aufmerksamkeit bei der Installation muss jedoch auf die richtige Platzierung von Lüftungselementen gelegt werden.

Inhalt des Vortrages ist im ersten Teil die für die Bewertung von Flächenheiz- und Flächenkühlsystemen signifikanten wärmephysiologischen Parameter zu erläutern. Im zweiten Teil des Vortrages werden eine ganze Reihe von praxisrelevanten Beispielen für die Installation dieser systeme beschrieben. Der dritte Teil beschreibt das energetische Verhalten der genannten Systeme und deren Berechnung mittels derzeit existierenden normativen Verfahren.

Priv.- Doz. Dr.-Ing. habil. J. Seifert ist Bereichsleiter am Institut für Energietechnik der TU Dresden an der Professur für Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung. Er ist weiterhin in vielen nationalen und internationalen Normungsprojekten engagiert und hat zahlreiche Veröffentlichungen im Bereich der Heizungs- und Klimatechnik verfasst.

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25.11.2015: Thermische Adaption auf dem Prüfstand

Dr. Marcel Schweiker

Mittwoch, 25. November 2015, 20:15 Uhr

Das adaptive thermische Komfortmodell ist seit einigen Jahren in der Normung verankert und ist u.a. für Gebäude mit Fensterlüftung anwendbar. Neben der Theorie zum adaptiven Komfortmodell, welche verhaltensrelevante, physiologische und psychologische Adaptationsprozesse nennt, besteht die Umsetzung in der Normung mangels wissenschaftlicher Kenntnisse aus einer einfachen Regressionsgleichung.

Inhalt dieses Vortrages ist die Vorstellung experimenteller Studien, um individuelle Einflussfaktoren auf die Adaptation zu quantifizieren. Hierzu werden nach einer kurzen Tour durch das Feldlabor LOBSTER, der Aufbau und die Ergebnisse einzelner Studien vorgestellt. Abschließend wird ein Ansatz für ein adaptives thermisches Wärmebilanzmodell vorgestellt, welches die bisherigen Arbeiten zusammenfasst. Dieses Modell basiert auf den Berechnungen des PMV-Modells von Fanger, ermöglicht jedoch die Einbeziehung individueller Adaptationsprozesse.

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Vergangene Veranstaltungen 2015

25.11.2015: Thermische Adaption auf dem Prüfstand

Dr. Marcel Schweiker

Mittwoch, 25. November 2015, 20:15 Uhr

Das adaptive thermische Komfortmodell ist seit einigen Jahren in der Normung verankert und ist u.a. für Gebäude mit Fensterlüftung anwendbar. Neben der Theorie zum adaptiven Komfortmodell, welche verhaltensrelevante, physiologische und psychologische Adaptationsprozesse nennt, besteht die Umsetzung in der Normung mangels wissenschaftlicher Kenntnisse aus einer einfachen Regressionsgleichung.

Inhalt dieses Vortrages ist die Vorstellung experimenteller Studien, um individuelle Einflussfaktoren auf die Adaptation zu quantifizieren. Hierzu werden nach einer kurzen Tour durch das Feldlabor LOBSTER, der Aufbau und die Ergebnisse einzelner Studien vorgestellt. Abschließend wird ein Ansatz für ein adaptives thermisches Wärmebilanzmodell vorgestellt, welches die bisherigen Arbeiten zusammenfasst. Dieses Modell basiert auf den Berechnungen des PMV-Modells von Fanger, ermöglicht jedoch die Einbeziehung individueller Adaptationsprozesse.

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26.08.2015: TABS – stehen hohe Heiz- und Kühlleistungen im Widerspruch zur Raumakustik?

Prof. Dr. Ing. Michael Günther

Mittwoch, 26. August 2015, 20:15 Uhr

Thermisch aktive Bauteilsysteme (TABS) benötigen Decken in Sichtbetonqualität, damit insbesondere hohe Kühlleistungsdichten entstehen. Diese wärmetechnische Anforderung kollidierte in der Vergangenheit nicht selten mit dem Wunsch nach einer ausgewogenen Raumakustik. Die häufig praktizierte Lösung des Aufbringens eines Akustikputzes war meist mit dem Verzicht auf die sehr energieeffiziente TABS-Lösung  verbunden.

 

Der Vortrag erläutert zunächst kurz die grundlegenden wärmetechnischen und raumakustischen Forderungen.  Es werden praxisgerechte Lösungen wie Raumakustik-Bauelemente und Akustiksegel im Zusammenwirken mit TABS-Varianten ebenso besprochen wie bauteilintegrierte Absorberstreifen, die die wärmetechnische Leistungsfähigkeit kaum mindern.

Der Vortragende, Prof. Dr.-Ing. Michael Günther, ist Mitarbeiter der Uponor GmbH und unterhält ein technisches Beratungsbüro in Dresden. Er ist Honorarprofessor an der Berufsakademie Sachsen, Staatlichen Studienakademie Riesa. Seine Tätigkeit als Publizist umfasst ca. 60 Fachbeiträge für die TGA und Baukonstruktionslehre.

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Vergangene Veranstaltungen 2014

25.06.2014: Stadtklima und Bauphysik

Prof. Dr. Lutz Katzschner

Mittwoch, 25. Juni 2014, 20:15 Uhr

Das Stadtklima bildet die Grundlage für verschiedene Aspekte in der Planung. Energiefragen, Lufthygiene oder Hitzestress können räumlich aufgelöst dargestellt werden. Ein wichtiges Instrument dafür sind Klimafunktions- und Klimabewertungskarten, die auf verschiedenen Maßstabebenen erstellt werden können.

Inhalt des Vortrages ist die Darstellung der Ursachen zur Herausbildung des Stadtklimas, sowie seiner Anwendung /Umsetzung im thermischen und lufthygienischen Aspekt für die Stadt- und Freiraumplanung und auch der Bauphysik. Bezugsgröße und Maßstab für das Stadtklima ist der Mensch, wofür Richtlinien und Grenzwerte abgeleitet werden müssen. Die Verwendung von Messungen und Modellierungen werden vorgestellt.

Herr Lutz Katzschner ist Meteorologe und Professor für Umweltmeteorologie an der Universität Kassel. Er leitet die Richtlinienarbeiten im Verein Deutscher Ingenieure zur Stadtklimatologie. Stadtklimaanalysen in verschiedenen deutsche Städten, sowie im Ausland wurden unter seiner Leitung durchgeführt, ebenso wie Wirkungsanalysen des Grüns im innerstädtischen Bereich.

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26.03.2014: Raum- und elektroakustische Grundlagen verständlicher Beschallung

Dipl.-Phys. Klaus-Hendrik Lorenz-Kierakiewitz

Mittwoch, 26. März 2014, 20:15 Uhr

In vielen Räumen und Raumtypen liegen für gute Sprachverständlichkeit kritische raumakustische Bedingungen vor, da diese Räume akustisch dafür nicht geplant wurden (Bahnhöfe, Tunnels) oder dort die Raumakustik eine Funktion übernimmt, welche andere Parameterwerte erfordert als für gute Sprachverständlichkeit optimal wäre (z.B. Konzertsäle, Kirchen, Stadien). In solchen Räumlichkeiten ist es daher prinzipiell schwierig, eine gute Sprachverständlichkeit einer Beschallung zu erreichen. Allerdings sind in öffentlichen Räumen Beschallungsanlagen zur Sprachalarmierung im Notfall einzusetzen, für die eine Mindestsprachverständlichkeit gefordert wird.

Aus den Mechanismen und Prinzipien des komplexen Phänomens Sprachverständlichkeit heraus wird neben der Forderung zu möglichst stark gerichteter Abstrahlung die hohe Bedeutung frühzeitig eingeplanter Maßnahmen zur Begrenzung der Nachhallzeit hergeleitet und anhand verschiedenster Raumtypen praktisch erläutert, damit die erwünschte oder geforderte Verständlichkeit übehrhaupt erreicht werden kann.

Herr Lorenz-Kierakiewitz arbeitet in dem Ingenierbüro Peutz Consult GmbH. Neben seiner Tätigkeit im Ingenieurbüro promoviert Herr Lorenz-Kierakiewitz an der Universität zu Köln und ist Lehrbeauftragter an der Universität Wien am Institut für Musikwissenschaft.

Vergangene Veranstaltungen 2013

14.11.2013: Innendämmung von Altbaukonstruktionen – Bauphysikalische Bewertung mittels hygrothermischer Simulation anhand von Praxisbeispielen

Dr.-Ing. Rudolf Plagge

Donnerstag, 14. November 2013, 20:15 Uhr

Energieeffizientes Sanieren muss nicht im Widerspruch zum respektvollen Umgang mit dem baukulturellen Erbe stehen. Der Einsatz neuer Materialtechnologien an Bestandsgebäuden sollte durch eine erweiterte Bewertung der Sanierungsmaßnahmen begleitet werden, z.B. durch bauphysikalische Laboruntersuchungen und den Einsatz moderner Simulationswerkzeuge, wobei die Aspekte der hygrothermischen Gebäudesanierung zu beachten sind. Die Innendämmung am Gebäudebestand stellt in mehrfacher Hinsicht eine Herausforderung dar. Sind die neuen Materialien mit der bestehenden Gebäudekonstruktion verträglich und inwieweit ist es sinnvoll, überhaupt eine Dämmung zu fordern? Wie hoch sind die energetischen Potenziale?

Aber auch die Schadensrisiken müssen quantifiziert werden. Wie kann man die Nutzungsanforderungen mit dem Schutz der Gebäudehülle in Einklang bringen? Die energetische Sanierung und Umnutzung bietet eine Chance den Gebäudebestand und insbesondere die kulturhistorisch wertvollen Gebäude zu erhalten. Dazu ist die Planung einer auf die Konstruktionen abgestimmten Innendämmung erforderlich.

Bei der Veranstaltung werden das Funktionsprinzip der kapillaraktiven Innendämmung erläutert und die zu einer Beurteilung erforderlichen Materialeigenschaften und Klimarandbedingungen definiert. Ferner wird der Einsatz von Innendämmsystemen am Beispiel Denkmal geschützter Konstruktionen vorgestellt. Zur Dimensionierung einer Dämmung und Risikoabschätzung kommt die Methode der numerischen Simulation der gekoppelten Feuchte- und Wärmetransportprozesse zum Einsatz.

Zu diesen Vortrag steht keine Aufzeichnung zur Verfügung.

03.04.2013: Konkave Raumgeometrien in der Raumakustik am Beispiel des Konzertsaals Tonhalle Düsseldorf

Dipl.-Phys. Klaus-Hendrik Lorenz-Kierakiewitz

Mittwoch, 03. April 2013, 20:15 Uhr

Die Tonhalle Düsseldorf wurde 1976 im kuppelförmigen Gebäude eines ehemaligen Planetariums errichtet. Durch die beinahe halbkugelförmige Geometrie ergaben sich jedoch deutlich störende Kuppel-Kollektivechos, die die Hörsamkeit stark beeinträchtigten. Im Rahmen einer Brandschutz-, Asbest- und Haustechniksanierung wurde 2005 auch die Raumakustik des Raumes grundlegend durch den Einbau einer optisch kuppelhaften, akustisch jedoch den Brennpunkt effektiv aufbrechenden komplexen Geometrie von Schallumlenkkörpern verbessert. Dazu wurden zuvor Maßstabsmodelluntersuchungen durchgeführt. Durch weitere Maßnahmen wurde die Nachhallzeit des Raums maximiert und die Podiumsakustik verbessert.

Zu Beginn des Vortrages werden zunächst einige raumakustische Grundlagen anschaulich erläutert, die für das Verständnis der Problematik sowie der angewendeten Lösungswege essentiell sind.

Herr Lorenz-Kierakiewitz arbeitet in dem Ingenierbüro Peutz Consult GmbH. Neben seiner Tätigkeit im Ingenieurbüro promoviert Herr Lorenz-Kierakiewitz an der Universität zu Köln und ist Lehrbeauftragter an der Universität Wien am Institut für Musikwissenschaft.

Aufzeichnung der Veranstaltung

Vergangene Veranstaltungen 2012

26.11.2012: Bauliche Veränderungen eines Bürogebäudes und ihre Auswirkungen auf das Behaglichkeitsempfinden der Nutzer

Jun. Prof. Dr. Mark Jentsch

Montag, 26. November 2012, 20:15 Uhr

Gebäudesanierungen sind ein wichtiges Mittel, um die Energieeffizienz und den thermischen Komfort im Gebäudebestand zu verbessern. Von einer Sanierungsmaßnahme oder baulichen Veränderung im Bestand wird demnach in der Regel erwartet, dass sie zu einer spürbaren Verbesserung des Raumklimas führt und die Bedingungen nach der Fertigstellung denen eines Neubaus entsprechen. Dieser Vortrag präsentiert eine Fallstudie an der University of Southampton in Südengland, wo ein bestehendes Gebäude durch einen Neubau mit Atrium erweitert wurde. Dies führte im Bestandsgebäude zu einer deutlichen Verschlechterung in der Wahrnehmung des Raumklimas, die sich jedoch nur bedingt in den gemessenen raumklimatischen Bedingungen nachweisen lässt. Es wird vielmehr deutlich, dass Faktoren wie Nutzerinformation und Feedback bei der Gesamtbewertung des Raumklimas eine wichtige Rolle spielen können und dass die Verschlechterung in nur einer Komponente des Behaglichkeitsempfindens signifikante Auswirkungen auf die gesamte Wahrnehmung haben kann.

Herr Jentsch wurde im Mai 2012 auf die Juniorprofessur Urban Energy Systems der Bauhaus-Universität Weimar berufen, nachdem er langjährig in Großbritannien an der University of Southampton tätig war (2004-2012), wo auch die hier vorgestellte Arbeit entstanden ist. Herr Jentsch ist zurzeit wissenschaftlicher Leiter des Studienganges eLearning Bauphysik.

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19.07.2012: Innendämmung im Bestand - Neue Perspektiven oder bewährt sich Altes?

Dipl.-Ing. Tobias Steiner

Donnerstag, 19. Juli 2012, 20:15 Uhr

Eine Innendämmung wird vielfach mit Bauschäden in Verbindung gebracht. Ursache von Bauschäden ist aber nicht die Dämmmaßnahme an sich, sondern eine unsachgemäße Planung, Ausführung oder eine gemeinhin als falsch bezeichnete Nutzung. Dies führt zu klaren Vorbehalten gegenüber der Anwendung von Innendämmungen. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Innendämmungen und deren ordnungsgemäße Anwendung! Der Einbau von Innendämmungen ist als nachträgliche Verbesserung des Wärmeschutzes grundsätzlich nur dann vorzusehen, wenn die Möglichkeit der Anordnung von außenliegenden Wärmedämmschichten ausscheidet. Z.B. bei historischen Gebäuden, die keine bauliche Veränderung der Fassadenansicht erlauben, ist die Innendämmung oft die einzige Möglichkeit zur Reduzierung der Transmissionswärmeverluste. Entscheidende energetische Vorteile bietet die Innendämmung auch im Neubau für nur sporadisch genutzte und beheizte Räume. Der Beitrag widmet sich als generelle Standortbestimmung von Innendämmungen im Bestand mit den Schwerpunkten:

  • Innendämmung im Wandel der Zeit
  • Anspruch und Wirklichkeit
  • Aktuelle WTA-Merkblätter
  • IDkonkret - Netzwerk Innendämmung


Herr Dipl.-Ing. Tobias Steiner arbeitet seit 2011 in der Abteilung Bautechnik, Baustoffprüfung und Bauschadensanalyse der TVFA – Wien GmbH und ist zuständig für das Forschungsprojekt IDkonkret, für Zertifizierungskurse der Akademie und für das Kompetenzzentrum Innendämmung. Seit 2012 ist er zudem Mitglied des Bundesverbandes für Schimmelsanierung und Technische Bauteiltrocknung sowie Mitglied der WTA und arbeitet dort in der Arbeitsgruppe Innendämmung mit.

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09.05.2012: Nachträgliches Dämmen von Luftschichten in Außenwänden

Dipl.-Ing. Kerstin Stölken

Mittwoch, 9. Mai 2012, 20:15 Uhr

Das nachträgliche Dämmen von Luftschichten in Außenwänden ist eine häufig angewendete Methode zur thermischen Gebäudesanierung. Unter bestimmten Randbedingungen müssen solche Maßnahmen jedoch auch kritisch betrachtet werden. In jedem Fall sind Bestandsuntersuchungen im Vorfeld, ggf. unterstützt durch hygrothermische Simularionen, unerlässlich. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens an der Jade Hochschule Oldenburg wurden eine Reihe von Wandkonstruktionen in dieser Hinsicht untersucht. Die Erkenntnisse wurden zu einem Anwendungsleitfaden zusammengefasst, der bereits veröffentlicht wurde und demnächst als Neuauflage erscheinen wird.

Frau Dipl.-Ing. Kerstin Stölken, Mitarbeiterin im Forschungsprojekt und derzeit Leiterin des „Monumentendienst – Pflege- und Wartungsdienst für historische Gebäude“ stellt die Ergebnisse der Studie vor.

Achtung:
In der Aufzeichnung fehlt in der Diskussionsrunde eine Tonspur. Alle Antworten sind aber verständlich.

Aufzeichnung der Veranstaltung

07.03.2012: Feuchteschäden an einer Dämmfassade infolge fehlender Luftdichtheit - Beurteilung durch hygrothermische Simulation

Dipl.-Phys. Ute Jaroch

Mittwoch, 7. März 2012, 20:15 Uhr

Nicht immer sind Feuchteschäden an Fassaden auf einen unzureichenden Schlagregenschutz oder Abdichtungsmängel angrenzender Bauteile zurück zu führen. Fehlende oder unzureichende Luftdichtheit eines Bauteiles ermöglichen das Einströmen von Raumluft in das Bauteil. Die mit der Raumluft mitgeführte Feuchte kann bei niedrigen Außentemperaturen zu erheblichen Feuchteschäden im Bauteil, an der äußeren Bauteiloberfläche und an Bauteilanschlüssen führen.

Zur Bewertung des Schadensverlaufes und der Auswahl einer geeigneten Sanierungsvariante wurden hygrothermische Simulationsrechnungen der Außenwand mit dem Programm WUFI PRO 5.0 durchgeführt.
 
Achtung:
In der Aufzeichnung fehlt in der Diskussionsrunde eine Tonspur. Alle Antworten sind aber verständlich.


Aufzeichnung der Veranstaltung

Vergangene Veranstaltungen 2011

19.10.2011: Blower Door Messungen großer Gebäude

Dipl.-Ing. Anke Schenk

Mittwoch, 19. Oktober 2011, 20:15 Uhr

Im Rahmen des vom BMWI geförderten bundesweit ausgerichteten Forschungsprojektes „Nachhaltige Sanierung von Museumsbauten“ wurde mit dem Ziel der energetischen Bestandsaufnahme des Herzoglichen Museums Gotha die Ermittlung der Luftdichtheit vorgenommen. Die Frage war, ist es möglich ein derartiges Gebäude als Ganzes zu messen? Wie viele Blower Doors benötigen wir? Führen Messungen einzelner Gebäudeteile zum gleichen Ergebnis? Im Vorfeld der jetzt geplanten Sanierung des Gebäudes wurden bereits neue Fenster eingebaut, von denen wir annehmen konnten, dass sie den aktuellen Luftdichtheitsstandard erfüllen. Eine Probemessung in einem Teilbereich des Erdgeschosses bestätigte diese Annahme. Durch mehrere Vor-Ort-Begehungen konnten wir die augenscheinlichen Schwachstellen der Gebäudehülle bereits erkennen. Im Juli 2011 führten wir dann eine Blower Door Messung des gesamten Gebäudes mit 7 Gebläsen erfolgreich durch.

Die Ergebnisse der Untersuchung werden im Vortrag vorgestellt.

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06.07.2011: Wie verlässlich sind Sachverständigengutachten

Dr.-Ing. Normen Langner

Mittwoch, 06. Juli 2011, 20:15 Uhr

Die Präsentation zum Thema "Wie verlässlich sind Sachverständigengutachten" bezieht sich auf die leider zunehmende Anzahl an Gutachten mit mangelhaftem Inhalt. Dabei wird zum einen der Frage nachgegangen, in welchen Bereichen die Gutachten Schwächen aufweisen. Zum anderen wird aufgezeigt, welchen Aufbau und Inhalt ein nachvollziehbares und gut gegliedertes Gutachten mindestens haben sollte.

Insbesondere für das Sachgebiet "Schäden an Gebäuden" ist der Umfang des erforderlichen Fachwissens enorm. Ein fundiertes Detailwissen kann dabei für die vielen mit diesem Sachgebiet verbundenen Einzeldisziplinen aber kaum verlangt werden. Dazu ist die Anzahl an Normen, Richtlinien und Verordnungen zu groß, die Halbwertszeit der Dokumente zu kurz und teilweise auch der Inhalt selbst zu unausgereift. Dabei kann die oder der "Sachverständige für Schäden an Gebäuden" im Bauwesen als Pendant zum Facharzt für Allgemeinmedizin angesehen werden und ist damit für die sorgfältige Anamnese des aufgetretenden Schadens zuständig. Ohne diese ist eine Diagnose und anschließende Therapie (im Sinne einer evtl. erforderlichen Schadenssanierung) kaum möglich.

Unabhängig davon werden zahlreiche Sachverständigengutachten nur mit einem "gesundem Halbwissen" angefertigt. Dabei fällt auf, dass gerade in den entscheidenen Fragen eine technischen Unkenntnis herrscht. Dies führt zu Fehlurteilen und -einschätzungen auch bei relativ einfachen technischen Zusammenhängen. Aus der Sichtung zahlreicher Gutachten konnte aber auch festgestellt werden, dass Informationen über den Stand von Normen, Regeln und den Stand der Technik sowie der Wissenschaft fehlen. In den Gutachten werden daher nicht die Normen und Regelwerke zitiert, die eigentlich für den zu beurteilenden Fall maßgeblich wären. Im Vortrag werden dazu einige exemplarische Beispiele an Schadensfällen sowie deren sachverständige Beurteilung vorgestellt und diskutiert.

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15.05.2011: Raumakustische Konzepte

Dr.-Ing. Frank Otto

Donnerstag, 15. Mai 2011, 20:15 Uhr

Die Veranstaltung beginnt mit einer Übersicht über die nutzungsabhängigenAnforderungen an die Eigenschaften vonRäumen für Sprache und Musik. Danach werden die in derPraxis gebräuchlichen Kenngrößen für die raumakustische Planungbeschrieben. Anschließend wird die zweistufige Entwicklungvon raumakustischen Konzepten erläutert. In der Online-Veranstaltung wird auf die wesentlichen Planungsgrundsätzezur Festlegung der Raumkubatur sowie die Möglichkeiten derBeeinflussung der Schallausbreitung durch raumakustischeElemente eingegangen. Die theoretischen Inhalte werden anhandvon Beispielen erläutert.

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13.04.2011: Thermische Behaglichkeit im Gebäudebestand

Dipl.-Ing. (FH) Reinhard Peters

Mittwoch, 13. April 2011, 20:15 Uhr

Bei der Gebäudeplanung wurde und wird das Thema Behaglichkeitmeist nicht berücksichtigt. Nach der Fertigstellung istdann die Zufriedenheit der Nutzer in Bezug auf die Behaglichkeitein „Zufallsprodukt“. Besonders in schlecht- oder ungedämmtenBestandsgebäuden kommt es häufig zu Beschwerdenauf Grund von „Zugerscheinungen“ oder „Temperaturasymmetrien“.Die Folgen sind ein erhöhter Krankenstand undggf. ein schnellerer Wechsel der Wohnung oder des Arbeitsplatzesmit entsprechenden Auswirkungen auf Produktivitätund Rentabilität.Dies sollte ein Immobilienbesitzer berücksichtigen, wenn ermit Beschwerden konfrontiert wird. Durch eine einfache Erfassungdes Ist-Zustandes kann eine Aussage zur Zufriedenheitgetroffen und Vorschläge zur Optimierung unterbreitet werden.Der Vortrag zeigt die Anwendung der DIN EN ISO 7730(thermische Behaglichkeit) und das hiermit verbundene Potentialanhand eines bestehenden Bürogebäudes.

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27.01.2011: Vergleich der Anforderungen an die Gebäudehülle zwischen EnEV 2009 und EnEV 2007

Sven Brummack

Donnerstag, 27. Januar 2011, 20:15 Uhr

Das BMVBS hat nach Veröffentlichung des Referentenentwurfs zur derzeit gültigen EnEV 2009 eine pauschale Erhöhung von 15% bei den Anforderungen an die Wärmeverluste der Gebäudehülle und eine Erhöhung von 30% für den zulässigen Jahres-Primärenergiebedarf im Vergleich zur EnEV 2007 bekanntgegeben.

Dieser Vortrag beschäftigt sich damit, ob ein Vergleich der Anforderungen, speziell an die Gebäudehülle, bei dem erfolgten Wechsel der Bezugsgrößen und Abhängigkeiten überhaupt möglich ist und wenn ja, wie die pauschale Aussage des BMVBS in Bezug zu den tatsächlichen Abweichungen zu bewerten ist. Dabei wird versucht, dies nicht nur an Einzelbeispielen zu betrachten sondern einen allgemeinen Ansatz zu verwenden. Hieraus lassen sich wichtige Schlüsse für die Einhaltung der Anforderungen der derzeit gültigen Verordnung und deren Auswirkung auf den Entwurf und die Konstruktion ziehen.

Zu diesen Vortrag steht keine Aufzeichnung zur Verfügung.

27.01.2011: Raumakustik in Schulen - Barrierefreies Bauen und Planen

Leif Ehrlich

Donnerstag, 27. Januar 2011, 20:15 Uhr

Im Rahmen einer Umbaumaßnahme einer Regionalschule inder Nähe von Hamburg sollen die neu entstehenden Unterrichts-und Sozialräume barrierefrei gestaltet werden. So sollzukünftig eine Umgebung geschaffen werden, in der integrativesLernen möglich ist. Anhand dieses Beispiels soll der Vortrageinen Einblick in den raumakustischen Planungsprozessgeben. Neben den Berechnungen sollen die geeigneten undeingesetzten Konstruktionen und Materialien vorgestellt werden.

Leif Ehrlich studierte an der School of Audio Engineering (SAE)und absolvierte im Jahre 2009 das Zertifikatsstudium zumSachverständigen für Schall an der Weiterbildungsakademieder Bauhaus Universität Weimar. Seit 2006 betreibt er mit derFirma le-acoustics ein Planungs- und Sachverständigenbüro fürAkustik mit den Themenschwerpunkten in der Bau- undRaumakustik sowie dem Schallimmissionsschutz in Hamburg.

Zu diesen Vortrag steht keine Aufzeichnung zur Verfügung.

Vergangene Veranstaltungen 2010

26.05.2010: Wirkungsweise und Wirkungsgrade von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung

Herr Paul (Firma Paul Wärmerückgewinnung GmbH)

Mitwoch, 26. Mai 2010, 20:15 Uhr

Wirkungsweise und Wirkungsgrade von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung. Ebenso Thema werden die Berücksichtigung der Wohnungslüftung in der EnEV 2009 und praktische Ausführungsvarianten sein. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

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15.03.2010: Lichtwirkungen auf den Menschen - Stand der Forschung

Dr.-Ing. Cornelia Vandahl

Montag, 15. März 2010

Licht wirkt auf vielfältige Weise auf den Menschen. Es ermöglicht uns das Sehen, hat aber auch vielfältige biologische Wirkungen. Zu letzteren hat es in der letzten Zeit viele neue Erkenntnisse gegeben, die inzwischen auch von der Beleuchtungsindustrie aufgegriffen wurden und dort zu einem Umdenken führen. So gibt es inzwischen viele Lichtanwendungen, die bewusst biologische Wirkungen erzielen wollen. Anwendungsfälle sind dabei Arbeitsplätze, Altenheime aber auch der Privatbereich. Im Vortrag werden eine Übersicht über den aktuellen Stand des Wissens gegeben und die noch offenen Fragen diskutiert.

Frau Dr. Vandahl hat an der TU Ilmenau Elektrotechnik studiert und ist seit 1992 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Lichttechnik. Im Rahmen ihrer Forschung beschäftigt sie sich vorrangig mit der Beleuchtung von Arbeitsplätzen und der Lichtwirkung auf den Menschen.

Zu diesen Vortrag steht keine Aufzeichnung zur Verfügung.

Vergangene Veranstaltungen 2009

09.12.2009: Detailfragen zur Passivhausplanung auf dem Weg zum "Zertifizierten Passivhausplaner"

Dipl.-Ing. Andreas Nordhoff

Mittwoch, 9. Dezember 2009

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09.12.2009: Detailfragen zur Passivhausplanung auf dem Weg zum "Zertifizierten Passivhausplaner" zweite

Dipl.-Ing. Andreas Nordhoff

Mittwoch, 9. Dezember 2009

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26.11.2009: Neuartige Analysemethoden zur Bestimmung der Ursachen von Schimmelpilzschäden

Dr. Christoph Geyer

Donnerstag, 26. November 2009

Herr Dr. Christoph Geyer, ist von der IHK Rhein-Neckar ö.b.u.v. Sachverständiger für Schall- und Wärmeschutz. Herr Dr. Geyer arbeitet als Geschäftsführer des Ingenieurbüros Dr. Geyer + Golisch Bauphysik GmbH. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der bauphysikalischen Beratung und Planung verschiedenster Objekte, wie Gewerbeimmobilien, Schulen, Kindergärten und Wohngebäuden sowie in der Erstellung von Sachverständigengutachten. Darüber hinaus betätigt er sich in der Forschung mit den Schwerpunkten Mindestwärmeschutz und Schimmelpilzbefall von Oberflächen, Nachhaltiges Bauen sowie Messfehler bei bauakustischen Messungen.

Im Rahmen des Vortrags wird eine neuartige Kombination von Langzeitmessungen und einem Schimmelpilzmodell vorgestellt, um die Ursachen von Schimmelpilzschäden zu analysieren. Insbesondere wird untersucht, ob das Nutzerverhalten oder der Mindestwärmeschutz eines Gebäudes für den Befall maßgeblich sind. Das Verfahren wird an Fallbeispielen demonstriert.

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09.09.2009: Abdichtungen und Abdichtungsprobleme

Dipl.-Ing.(FH) Thomas Müller

Mittwoch, 9. September 2009
20:15 - 21:15 Uhr

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15.06.2009: Luft- und Trittschalldämmung zwischen Reihenhäusern

Dr. Christoph Geyer

Montag, den 15. Juni 2009

Herr Dr. Christoph Geyer, von der IHK Rhein-Neckar ö.b.u.v. Sachverständiger für Schall- und Wärmeschutz. Herr Dr. Geyer arbeitet als Geschäftsführer des Ingenieurbüros Dr. Geyer + Golisch Bauphysik GmbH. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der bauphysikalischen Beratung und Planung verschiedenster Objekte, wie Gewerbeimmobilien, Schulen, Kindergärten und Wohngebäuden sowie in der Erstellung von Sachverständigengutachten. Darüber hinaus betätigt er sich in der Forschung mit den Schwerpunkten Mindestwärmeschutz und Schimmelpilzbefall von Oberflächen, Nachhaltiges Bauen sowie Messfehler bei bauakustischen Messungen.

Im Rahmen des Vortrags wird die Untersuchung des Luft- und Trittschallschutzes zwischen Reihenhäusern an Fall- und Rechenbeispielen demonstriert.

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25.03.2009: Schimmelpilze im Wohnbereich

Dipl.-Ing. Alexander Bellmann

Mittwoch, den 25. März 2009

Herr Alexander BellmannHerr Bellmann arbeitet seit ungefähr 5 Jahren als Ingenieur für Umweltmesstechnik in Würzburg in dem Ingenieursbüro „Der Wohnbiologe“ (www.der-wohnbiologe.de). Das Büro befasst sich mit Messungen in den Bereichen Schimmel bzw. Bakterien, Feuchtigkeit, Raumluftuntersuchung bzw. Staubscreening (chemische Schadstoffe z.B. Formaldehyd und PCP) und steht ebenfalls beratend zur Verfügung. Ebenso führen sie Hochfrequenzspektrumsanalysen (z.B. Mobilfunk, DECT, W-Lan) durch. Weiterhin beschäftigen sie sich mit elektrischen sowie magnetischen Wechselfeldern, mit Radioaktivität von Bausubstanz sowie Radon und Psychoakustik.

In dem Vortrag werden mögliche Probleme rund um das Auftreten von Schimmelpilzen erörtert. Thematisiert werden in diesem Zusammenhang auch gesundheitliche Auswirkungen sowie potentielle Ursachen für ein Schimmelpilzwachstum.

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11.02.2009: Feuchteschäden an erdberührten Bauteilen

Dipl.-Ing. Michael Zingel

Mittwoch, den 11. Februar 2009

Herr Dipl.-Ing. Michael Zingel, Architekt und von der IHK Aachen ö.b.u.v. Sachverständiger für Schäden an Gebäuden. Er arbeitet als Geschäftsführer bei bft-cognos. Schwerpunkt des Vortrags wird das Thema Feuchteschäden an erdberührten Bauteilen sein. Alle Interessenten sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen.

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Vergangene Veranstaltungen 2008

17.11.2008: Anwendung von Ingenieurmethoden im Brandschutz in England

Dipl.-Ing. Karl Wallasch

Montag, den 17. November 2008

Herr Wallasch arbeitet seit ca. 3 Jahren als Brandschutzfachplaner in England. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Ingenieurmethoden im Brandschutz, welche (im Gegensatz zu Deutschland) schon lange in den USA, UK, Schweden, Neuseeland und Australien angewendet werden. Herr Wallasch ist als korrespondierendes Mitglied im Referat 4 „Ingenieurmethoden des Brandschutzes“ des vfdb (Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V.) tätig und Gründungsmitglied von F-Sim, einer Interessenplattform für das Gebiet Brand- und Evakuierungssimulation (www.f-sim.de). In dem Vortrag werden Prinzipien der Ingenieurmethoden an verschiedenen Praxisbeispielen erläutert. 

Achtung:
Aufgrund technischer Probleme fehlt bei der Aufzeichnung der Ton in den ersten beiden Minuten.

Aufzeichnung der Veranstaltung

08.09.2008: Projektbericht Passivhäuser

Dipl.-Ing. Andreas Nordhoff

Montag, den 8. September 2008

Herr Nordhoff plant seit 12 Jahren ausschließlich Passivhäuser und beteiligt sich ebenso an wissenschaftlichen Untersuchungen auf diesem Gebiet. Neben verschiedenen Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und Tagungsbänden sind von ihm auch praktische Leitfäden zum Bau von Pflegeheimen, Büros und Schulen in PassivhausbauweAse erschienen. Herr Nordhoff wird von seinen Projekten berichten.

Aufzeichnung der Veranstaltung


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