Vision Luiza Maciel Costa da Silva

Luiza Maciel | Master European Urban Studies

Meine utopische Vorstellung von der Zukunft der Mobilität ist eine, in der sich jeder Mensch an jedem Ort der Welt über seine Reisen und deren soziale und ökologische Auswirkungen bewusst wäre. In diesem idealen Szenario würden alle existierenden Verkehrsmittel, wie beispielsweise private Autos, Busse, Lastwagen, Züge und Fahrräder, weiterhin existieren und jedem Menschen unabhängig seines Einkommens zur Verfügung stehen. Durch den Zugang zu all diesen Möglichkeiten wären die Menschen in der Lage, die beste Entscheidung zu treffen, nicht nur unter Berücksichtigung des eigenen Komforts und der Bequemlichkeit, sondern auch der finanziellen, sozialen und ökologischen Kosten für die gesamte Gesellschaft. In meiner Vision wären die Menschen aufgrund von Bildungsmaßnahmen und kulturellen Veränderungen weniger vom Auto abhängig und würden geneigt sein, das Verkehrsmittel zu wechseln.  

Außerdem würde die angebotene Infrastruktur besser zur Verfügung stehen. Dazu gehört neben einem gut ausgebauten Radwegenetz auch ein ausgedehntes öffentliches Verkehrsnetz mit hoher Taktfrequenz. Die Straßen wären sicherer und die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle würde auf Werte nahe Null sinken.  

Technologie wäre in dieser utopischen Zukunft natürlich ein wesentlicher Bestandteil der Mobilität. Sie würde jedoch zur Unterstützung von Gemeinschaftsinteressen und nicht von Interessen des Tech-Business eingesetzt werden, um die bestehende Wettbewerbsfähigkeit zwischen Städten und Ländern zu vermeiden. Technologie würde eingesetzt werden, um sicherere Straßen und Fahrweisen zu schaffen sowie komfortablere Reisen für jedermann zu ermöglichen und zuverlässige Fahrten auf Abruf zu ermöglichen.   

Abschließend möchte ich sagen, dass meine Zukunftsvision von Mobilität den Menschen in den Mittelpunkt stellt, sichere und bequeme Transportmöglichkeiten bietet und die Wahl des besten Mobilitätsangebots entsprechend der eigenen Realität ermöglicht.