Forschung

Vertikale KlimaKlärAnlage zur Steigerung der Ressourceneffizienz und Lebensqualität in urbanen Räumen (VertiKKA)

Projektbeschreibung:
Das Gesamtziel des Projekts besteht in der Entwicklung eines innovativen technologischen Ansatzes zur Steigerung der urbanen Energie-, Flächen- und Ressourceneffizienz sowie der lokalen Lebensqualität als auch des Klimaschutzes. Hierfür sollen wartungsarme, selbstregelnde Grünmodule mit integrierten Photovoltaik-Elementen zum Einsatz als Grauwasserreinigungsmodule an Fassaden entwickelt werden. Diese Module sollen viele Anforderungen erfüllen: Entlastung der Kanäle und Kläranlagen, bessere Entwässerung, Steigerung der Kühlleistung von Gebäuden, Reduktion von sogenannten Hitzeinseln, Verbesserung der Luftqualität und natürlich die Produktion von Strom mittels Photovoltaik.

Laufzeit:
01.04.2019 bis 31.03.2022

Projektkoordination und -partner:
Björnsen Beratende Ingenieure GmbH (Koordination)
IZES gGmbH
Institut für Automation und Kommunikation e. V.
PI Photovoltaik-Institut Berlin AG
Stadtentwässerungsbetriebe Köln AöR
Bauhaus-Universität Weimar, Bauphysik
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
Technische Universität Chemnitz

Bild: VertiKKA-PA


Entwicklung eines Verfahrens zur Wiederverwertung von Iod aus Abwässern mit jodorganischer Belastung (IODAMANT)

Projektbeschreibung:
Die Anwendung ionischer jodorganischer Röntgenkontrastmittel (IRKM) in der diagnostischen Medizin führt zu Mikroverunreinigungen im Abwasser, die derzeit weder in konventionellen biologischen Kläranlagen noch mit sonstigen alternativen Reinigungsverfahren umfassend eliminiert werden können. Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft ist eine Bedenklichkeit für die Umwelt nicht auszuschließen und der Eintragspfad über das Abwasser in Anlehnung an die Guidelines on the Environmental Risk Assessment of Medicinal Products for Human Use als umweltrelevant einzustufen. Zudem ist eine Rückgewinnung des in IRKM enthaltenen Jods auf verschiedene Weise wirtschaftlich interessant und verfahrenstechnisch nicht abschließend geklärt. Zur Lösung beider Problematiken soll ein Aufbereitungssystem entwickelt werden, dass einen vollständigen Aufschluss der jodorganischen Verbindungen und deren Umsetzung zu Kohlendioxid und Wasser sowie eine Freisetzung der Jod-Ionen und die Rückgewinnung elementaren Jods ermöglicht. Das zugrundeliegende technologische Prinzip ist die Diamant-Elektrolyse als Advanced Oxidation Process im Rahmen einer in situ Abwasserbehandlung.

Laufzeit:
01.11.2018 bis 31.10.2020

Projektpartner:
DiaCCon GmbH, Fürth
Lynatox GmbH, Ohrdruf

Foto: Stephanie Hörnlein