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Die Konzeption neuer, innovativer Ver- und Entsorgungskonzepte auf Basis neuer technologischer Möglichkeiten ist von hervorragender Bedeutung, um die Potentiale anthropogener Ressourcen künftig effektiver als bislang auszuschöpfen. Das Bauhaus-Institut für zukunftsweisende Infrastruktursysteme (b.is) der Bauhaus-Universität Weimar, dem die ProExzellenz-Professur angehören wird, nimmt sich dieser Thematik an.

Schwerpunkt der ProExzellenz-Professur ist die Forschung zur Entwicklung von Verfahren der Nutzbarmachung von Rohstoff- und Energieinhalten, die in Abwässern gebunden sind. Hierbei soll sie sich methodisch an stoffstrombasierten und damit unkonventionellen Infrastrukturkonzepten orientieren. Im Fokus der Forschung stehen somit urbane Stoffströme, deren Energie- und Rohstoffpotentiale mit zu entwickelnden effizienten Verfahrenstechnologien genutzt werden sollen.

Die ProExzellenz-Professur will die primär anwendungsorientierte Forschung des b.is fachlich fundiert ergänzen. Die Forschung an der ProExzellenz-Professur wird deutlich über bekannte und aktuell am b.is entwickelte Konzepte, Methoden und Verfahren zur Nutzung des Energie- und Nährstoffpotentials anthropogener Ressourcen hinausgehen. Hierbei wird angestrebt, dass die Forschung dem Bauhausgedanken folgend interdisziplinär, fakultätsübergreifend und projektbezogen ausgerichtet ist.

Die professionelle Generierung von Drittmitteln und ehrgeizige, international sichtbare Promotionsthemen werden angestrebt.

Der Professur ist ein Labor mit analytischer Ausrichtung angegliedert. Die Technika der anderen Professuren des b.is stehen zur Mit-Nutzung zur Verfügung.

In Abstimmung mit den anderen Professuren des Instituts werden in der Lehre des Masterstudiengangs Umweltingenieurwissenschaften die Grundlagen der Nutzung der Energie- und Rohstoffpotentiale urbaner anthropogener Ressourcen vertreten.