Studien- und Abschlussarbeiten

Von der Professur werden Studien- und Abschlussarbeiten zu einer Vielzahl von Themen angeboten und betreut. Konkrete Themen können Sie nachfolgender Liste entnehmen und zur Bearbeitung auswählen. Eigene Ideen, gerne auch in Kooperation mit Unternehmen, sind ebenfalls willkommen.

Schreiben Sie sich auch in unseren Moodle-Kurs ein, in dem Sie weitere Informationen über das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten finden: https://moodle.uni-weimar.de/course/view.php?id=3328

Coworking / Home Office (Hr. Jung)

Anton Jung, anton.jung[at]uni-weimar.de

Sämtliche Themenvorschläge können in deutscher oder englischer Sprache bearbeitet werden. Bei Interesse an einem bestimmten Thema kann dessen Umfang auf eine Bachelor-, Studien- oder Masterarbeit angepasst werden. 

  • Coworking in C- & D-Städten
    • Coworking-Betreiber dominieren die Büromärkte an den besten Standorten der "Big 7" in Deutschland. Aber gibt es auch außerhalb dieser CBDs erfolgreiche Projekte? Kann Coworking auch in kleineren Städten ein nachhaltiges Modell sein?
    • Zunächst muss eine Marktanalyse durchgeführt werden, um Coworking Spaces in kleineren Städten zu identifizieren, zu beschreiben und zu vergleichen (mehrere Ansätze sind möglich). Betrachten die großen Anbieter überhaupt Standorte außerhalb der "Big 7" oder wer betreibt solche Coworking Spaces in C- oder D-Städten? Was sind die Gründe für die Nutzer solcher Communities?
    • Wie widerstandsfähig sind diese Coworking Spaces gegenüber wirtschaftlichen Abschwüngen? Geschieht dies aktuell bereits aufgrund der jüngsten Entwicklungen mit einer beginnenden weltweiten Wirtschaftskrise? Durch die aktuellen Ereignisse besteht ggfs. die Möglichkeit, Coworking Spaces in kleineren Städten bei den bevorstehenden Herausforderungen von Anfang an zu begleiten.
    • Aus der Marktanalyse heraus sollen Schlussfolgerungen für einen Katalog von Erfolgsfaktoren  für Coworking in kleineren Städtengezogen werden. Was macht Coworking-Einrichtungen außerhalb der CBDs erfolgreich? 
  • Coworking & Home Office - zwei Seiten der gleichen Medaille?
    • Von zu Hause aus zu arbeiten ist ein ziemlich altes Konzept, das aufgrund der Einschränkungen für den Umgang mit der aktuellen Pandemie sehr viel Aufmerksamkeit erhalten hat. Es gibt hier die Möglichkeit, einige interessante Fragestellungen zu diesem Thema zu untersuchen. Als Methode können Umfragen entworfen werden.
    • Mögliche Themen für Umfragen könnten u.A. die Akzeptanz von Home Office in Branchen, Unternehmen oder Personengruppen sein, ob sich Büroangestellte zukünftig vermehrt wieder für Home Office interessieren, welche negativen Auswirkungen sie bisher vom Home Office abgehalten haben oder ob und wie sich die allgemeine Wahrnehmung zum flexiblen Arbeiten verändert hat
    • Könnte Coworking die Lücke zwischen klassischen Büros und der Arbeit von zu Hause aus füllen? Eine Metaanalyse von Umfragen in diese Richtung könnte Erklärungen dafür liefern.
    • Was sind die Einschränkungen für die Arbeit in Coworking Spaces im Vergleich zur Arbeit von zu Hause aus? Was könnten technische Probleme sein, was kulturelle? - Ziel ist es, die Anforderungen an eine flexible, erfolgreiche und nachhaltige Büroarbeit in Zukunft klarer zu gestalten.

Workplace Management (Hr. Vogl)

Thomas Vogl, thomas.vogl[at]uni-weimar.de

Sämtliche Themenvorschläge können in deutscher oder englischer Sprache bearbeitet werden. Bei Interesse an einem bestimmten Thema kann dessen Umfang auf eine Bachelor-, Studien- oder Masterarbeit angepasst werden.

Corporate Real Estate - / Facility - / Workplace Management im internationalen Vergleich: Multinationale Unternehmen, Immobilieninvestoren und Immobiliendienstleister agieren auf globaler Ebene. Aber werden die CREM, FM bzw. Workplace Management Dienstleistungen auch überall gleich interpretiert? Haben Unternehmen, Entscheider und Nutzer aus verschiedenen Länder auch verschiedene Ansprüche und Bedürfnisse an das CREM, FM, Workplace Management bzw. deren Arbeitsplatz? Folgende Themen können behandelt werden:

  • Identifikation und Analyse von kulturellen Werten (Kulturtheorien) und deren Einfluss auf das Workplace Management => Einfluss auf Nutzwert
  • Identifikation und Analyse von verschiedenen Arbeitsplatzfaktoren und deren Einfluss auf das Workplace Management => Einfluss auf Nutzwert
  • Länderübergreifender Vergleich von Arbeitsplatzfaktoren (z. B. Arbeitsumgebungen, -gewohnheiten, -typen) – Ableitung von Implikationen für das Corporate Real Estate ODER Workplace Management von interkulturellen Belegschaften => Einfluss auf Nutzwert
  • Länderübergreifende Abgrenzung von Corporate Real Estate-, Facility- und Workplace Management - Ableitung eines Leistungskatalogs
  • Länderübergreifender Vergleich von gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Gestaltung von Arbeitsplätzen bzw. Bürogebäuden - Ableitung von Implikationen für einen internationalen Corporate Real Estate ODER Workplace Management Standard

Diverse Corporate Real Estate -, Workplace Management Themen:

  • Design Thinking und User-centred Design Thinking im Corporate Real Estate bzw. Workplace Management – Analyse des Status Quo und deren Anwendbarkeit auf den Immobiliensektor
  • Coworking spaces in peripheren Lagen und/oder Wohnquartieren – Analyse der Auswirkungen von Coworking spaces auf regionale Faktoren und/oder die Bewohnerstruktur
  • Büroimmobilien in der Pandemie – Untersuchung der Auswirkung von SARS-CoV-2 auf das Corporate Real Estate bzw. Workplace Management und/oder den Büroimmobilienmarkt
  • Implementierung von ESG-Kriterien in das Corporate Real Estate ODER Workplace Management – Ableitung von Implikationen für die Leistungen des Corporate Real Estate ODER Workplace Management 

Diverse Themen (Hr. Toschka)

Adrian Toschka, adrian.toschka[at]uni-weimar.de

Sämtliche Themenvorschläge können in deutscher oder englischer Sprache bearbeitet werden. Bei Interesse an einem bestimmten Thema kann dessen Umfang auf eine Bachelor-, Studien- oder Masterarbeit angepasst werden. 

  • Requirements Engineering für eine Gebäude-App: Wie können die Anforderungen von Immobiliennutzern in die Entwicklung einer mobilen Applikation einfließen, die die Nutzung des Gebäudes optimieren soll? Wissenschaftlich fundiert sollen in Kooperation mit einem Softwareunternehmen und einer Unternehmensberatung entsprechende Erkenntnisse aus dem Bereich der Human-Computer Interaction aufgebarbeitet werden und auf die Immobilienwirtschaft angwendet werden. 
  • Drittverwendungsfähigkeit von Logistikimmobilien: Der aktuelle Trend, Logistikhallen in der Peripherie zu errichten trifft den Zeitgeist, dass Waren mit immer geringerem Zeitabstand zwischen Bestellung und Auslieferung zu Verfügung stehen. Ein Folge dieses Trends ist allerdings, dass die Standorte von Logistikimmobilien immer näher an zu Wohnzwecken genutzte Lagen heranrücken. Wie lassen sich bei einer solchen geographischen Umsiedlung von Logistikdienstleistungen die Immobilien in der Peripherie dritttverwenden?
  • Bürobeschäftigte: Welche Methoden existieren, um die Anzahl an Bürobeschäftigten zu ermitteln? Im Anschluss den Methodenüberblick erfolgt eine Weiterentwicklung einer ausgewählten Methode und deren Anwendung, um Erkenntnisse für die immobilienwirtschaftliche Marktforschung generieren zu können.
  • Kaufen oder Mieten? Simulation verschiedener Szenarien (Monte-Carlo-Simulation o.ä.)
  • Neue Wohnungsgemeinnützigkeit: Wie kann die Etablierung eines nicht-profitorientierten Sektors auf dem Wohnungsmarkt etabliert werden?
  • Genossenschaftliche Immobilien: Der Effekt genossenschaftlichen Wohnens im Vergleich zu Wohnen in freifinanzierten Wohnungen.
  • Wohnungenossenschaften im internationalen Vergleich: Strukturen, Fördermöglichkeiten, länderspezifische Besonderheiten
  • Studentische Wohnungenossenschaften - eine Lösung für Deutschland/Europa? 
  • Der Erfolg von Immobilien-AGs: Qualitative Inhaltsanalyse von Geschäftsberichten von Immobilien-AGs und deren Analyse auf Cluster oder andere Abhängigkeiten. 
  • Die Historie immobilienwirtschaftlicher Forschung in Deutschland: Akteure, Entwicklungen, Forschungsthemen
  • Datenmanagement während der Nutzungsphase gewerblicher Immobilien: Im Rahmen einer Literaturanalyse sollen verschiedene Richtlinien (national, oder international, tbd.) hinsichtlich ihrer Vorgaben zur Erfassung und zum Umgang mit Daten analysiert werden. Der Fokus sollte dabei auf der Phase der Bewirtschaftung und des Betriebs gewerblicher Immobilien liegen. Richtlinien existieren bspw. vom DIN, gif, ZIA, GEFMA, usw. Nach der Identifikation relevanter Richtlinien sollen diese in Zusammenhang zueinander gesetzt werden. Ergebnis kann bspw. ein Strukturbaum als Überblick der verschiedenen Richtlinien sein.
  • Integration eines digitalen Gebäudezwillings in das Management gewerblicher Immobilien: Ziel ist es, durch eine Umfrage bzw. leitfadengestützte Experteninterviews einen Überblick zu gewinnen, ob und mit welcher Intensität ein digitaler Gebäudezwilling (digital twin) für das Management gewerblicher Immobilien verwendet wird. Aus den Ergebnissen der quantitativen (Umfrage) bzw. qualitativen (Experteninterviews) sollen Maßnahmen abgeleitet werden, welche eine Integration in das klassische Immobilienmanagement (Portfolio-, Asset-, Property- und Facility-Management) befördern können.
  • Anforderungen der Nutzer (smarter) gewerblicher Immobilien: Das Thema ist sehr umfassend und kann in zwei oder mehr Arbeiten aufgeteilt werden. 
    • Eine Literaturanalyse soll ermitteln, mit welchen Methoden die Nutzeranforderungen an gewerbliche Immobilien identifiziert wurden. Als Literaturbasis sollen nationale wie internationale Forschungspaper dienen. Daraufhin sind die Ergebnisse der jeweiligen Paper zusammenfassend darzustellen und somit die wichtigsten Nutzeranforderungen zu identifizieren. 
    • Anhand einer Umfrage sollen die Anforderungen der Nutzer von smarten, gewerblichen Immobilien erfasst und ausgewertet werden. Die Ergebnisse können mit den identifizierten Nutzerbedürfnissen (des vorigen Gliederungspunktes) verglichen werden.  
  • Berücksichtigung von Eigentümer- und Nutzerinteressen im klassischen Immobilienmanagement: Durch eine Literaturanalyse bzw. eine qualitative/quantitative Erhebung soll identifiziert werden, wie das klassische Immobilienmanagement die Interessen der Eigentümer und Nutzer gewerblicher Immobilien adressiert. 
  • Verwendung intelligenter Gebäudetechnologie im Immobilien-Lebenszyklus: In der Immobilienwirtschaft wird Energieeffizienz leider zu oft mit Nachhaltigkeit verwechselt. Deshalb wurden in den letzten Jahren Gebäude massiv mit intelligenter Technologie ausgestattet, die zwar den Energieverbrauch von Gebäuden kurzfristig senken konnte, jedoch heute schon nicht mehr dem Stand der Technik entspricht und ersetzt werden muss. Ergebnis der Arbeit soll deshalb sein, welche konkreten technischen Maßnahmen vor Jahren oder Jahrzehnten state of the art waren, und heute schon als veraltet gelten und ausgetauscht werden müssen. Die Bearbeitung des Themas kann bspw. durch eine Befragung von Herstellern smarter Gebäudetechnologie erfolgen. 

Aufgrund vergangener Erfahrungen wird die Verwendung eines Literaturverwaltungsprogramms (Citavi, Endnote, oder andere) dringend empfohlen.

Risk management in facility management of data centers and critical infrastructures (Hr. Bieser)

Jürgen Bieser, juergen.bieser[at]outlook.de

Industrial sector: Chemistry (Critical building infrastructure) for Option 1+2.

Thesis can be written in English or German.

  • Option 1 (Bachelor thesis): Identification, presentation and analysis of the management systems, standards and certifications used with regard to "risk management" components. Evaluation of RM methods and aspects. Qualitative determination of the optimization potentials. This is to be done on the basis of literature research as well as within the framework of a qualitative empirical study using the example of the above-mentioned industrial sector (case study).
  • Option 2 (Master thesis): Identification, presentation and analysis of the management systems, standards and certifications used with regard to "risk management" components, in relation to the life cycle: a.) planning/design, b.) construction, c.) operation, d.) demolition. Evaluation of RM methods and aspects. This is to be done on the basis of literature research and within the framework of a qualitative empirical study using the example of the above-mentioned industrial sector.
  • Option 3 (Bachelor or Master thesis): Analysis and description of specified management systems, standards and certifications in regard to risk management criteria in the environment of Data Centers. This has to be done exclusively on the basis of a literature search.

Diverse immobilienwirtschaftliche Themen (Dr. Händschke)

Dr. Sebastian Händschke, sebastian.haendschke[at]uni-weimar.de

  • Aktuelle Entwicklungen von Finanzierungs- und Betreibermodellen von Gewerbeimmobilien in urbanen Zentren/ländlichen Räumen
  • Gewerbeimmobilien: ein Vergleich von Stadt und Land
  • Entwicklungen in Mietmärkten: der Einfluss von Konzernen, Family Offices, Genossenschaften, Wohnungsbaugesellschaften, … - eine empirische Analyse
  • Immobilienkonzerne in Deutschland, Österreich und der (deutschsprachigen) Schweiz - eine empirische Analyse ihrer Struktur- und Performance-Determinanten
  • Immobilienkonzerne im internationalen Vergleich - eine empirische Analyse ihrer Struktur- und Performance-Determinanten
  • Geschäftsmodelle von Immobilienkonzernen im internationalen Vergleich
  • Nur noch Luxus oder was? Die Segmentierung im privaten Immobilienmarkt als Momentaufnahme - eine historisch-vergleichende Betrachtung
  • Geschäftsmodelle von Immobilienkonzernen in ländlichen Räumen - eine Analyse am Beispiel Thüringens/Niedersachsens/Brandenburgs…
  • Der Fachkräftemangel in der Bauwirtschaft: Mythos oder reales Problem: Herausforderungen und Grenzen in der Planung von Immobilienprojekten
  • Die Rolle des gemeinwirtschaftlichen Wohnungsbaus - eine Inhaltsanalyse der aktuellen Diskussion
  • Herausforderungen und Management des gemeinwirtschaftlichen Wohnungsbaus
  • Effektivität und Effizienz staatlich verordneter Mietenregulierung - eine vergleichende empirische Analyse
  • Immobilienblasen: eine historische vergleichende Betrachtung.
  • Vom Staat zum Markt und wieder zurück? - zur Geschichte des (gemeinwirtschaftlichen?) Wohnungsbaus
  • Renaissance des genossenschaftlichen Wohnungsbaus - eine historisch-empirische Analyse

Studierende, die Interesse an einer solchen Arbeit haben, werden gebeten das folgende Formular auszufüllen und zusammen mit ihrem aktuellen Leistungsspiegel als elektronische Dokumente an Frau Reichardt, bettina.reichardt[at]uni-weimar.de zu senden. Dabei können mehrere Angaben zu den jeweils gewünschten Themen gemacht werden.

Betreuungsanfrage