Masterprojekt Immobilienentwicklung

Lehrender:

Prof. Dr. habil. Steffen Metzner MRICS
Vertretungsprofessur Immobilienökonomie
Marienstraße 7A, Zimmer 107
Telefon: +49 (0)3643 | 58 43 84
Telefax: +49 (0)3643 | 58 45 65

Ansprechpartner:

Andreas Kindt M.Sc.

Einschreibung:

Nur online (aus dem Uni-Netz) über das Portal der Professur Immobilienökonomie: 

Die Teilnahme wird empfohlen nach Abschluss des Moduls "Einführung in die institutionenökonomische Immobilienökonomie". Wichtig sind weiterhin Kenntnisse zur Markt- und Standortanalyse, zum Baurecht und zur Wirtschaftlichkeitsrechnung.  Zur fachlichen Vorbereitung sind die entsprechenden Lehrinhalte und Literaturempfehlungen vorbereitend zu studieren. 

Bitte beachten Sie das die Teilnehmerzahl auf 12 Studierende begrenzt ist. Die Einschreibung garantiert nicht die Teilnahme. Eine Teilnehmerliste wird zur ersten Veranstaltung bekannt gegeben.

Termine:

Wintersemester 2016/17, Präsenz ca. 3 SWS

Entsprechend Semesterplanung, ca. jeden zweiten Mittwoch, 13:30 - 16:45 Uhr im Raum M7B R106.

Kick-Off: 12.10.2016, Vorstellung Case Study, Projektziel, Grundstück, Rahmenbedingungen 

Blockveranstaltung zu fachlichen Grundlagen (Prof. Dr. Ramón Sotelo): 
Mo 17.10., 15:15-18:30 Uhr, M7B-R303
Di 18.10., 09:15-12:30 Uhr, M7B-R303
Mi 19.10., 09:15-16:45 Uhr, M7B-R106

Exkursion: 08.-11.11.2016, ganztags  [1 Tag, exakter Termin noch abzustimmen]

Abschlusspräsentation: 25.01.2017

Weitere Termine und Steps siehe Aufgabenstellung.

Es besteht für die Projektvorstellung, die Ortsbesichtigung, alle Zwischenpräsentationen und die Endpräsentation Anwesenheitspflicht.

 

Lehrinhalt:

In diesem Lehrmodul geht es darum, durch eine praxisbezogene Projektentwicklung die unterschiedlichen Wissensgebiete des Fachgebietes wie StoMa, Entwurf, Kostenschätzung und Wirtschaftlichkeitsanalyse zu kombinieren. Im Sinne einer Case Study sind spezifische Entwicklungsoptionen für ein anspruchsvolles innerstädtisches Areal zu prüfen, wobei neben der grundstücks- und umfeldbezogenen Situation auch die Interessenlage des Eigentümers sowie das jeweilige Baurecht zu berücksichtigen sind. Der Eigentümer unterstützt durch Ansprechpartner, Pläne und Dokumente die realitätsnahe Bearbeitung. Durch die Arbeit im Team und mehrere Präsentationen werden auch die Kompetenzen auf diesen Gebieten gefördert.

Die Projektentwicklung beinhaltet u.a.:

  • Analyse der Prämissen und Restriktionen des aktuellen Eigentümers, Ableitung des Bewertungs- und Entscheidungsmodells
  • Besichtigung und Erstellung einer grundstücksspezifischen Standortanalyse
  • Erhebung des Marktumfeldes (Nachfrage, Wettbewerb, Mengen/Preise)
  • Entwicklung von Nutzungskonzeption, Bebauungsentwurf, Vermarktungskonzept (ggf. mit Szenarien) 
  • Wirtschaftliche Gesamtbewertung
  • Empfehlungen zur Umsetzung 

Im WS 2016/17 beinhaltet das Projekt die Simulation eines Bauvorhabens für ein spezifisches Grundstück am Rande eines innerstädtischen Verkehrsknotenpunktes in Dresden. Dazu werden Dokumente und Pläne bereitgestellt und vom Projektpartner erläutert. Das Grundstück wird im Rahmen einer ganztägigen Exkursion besichtigt. Die alternativen Entwicklungsmöglichkeiten sind im Sinne eines Wettbewerbes zu entwickeln und mittels Kriterien, Kennzahlen, Recherchen und Berechnungen zu beurteilen. Eine besondere Herausforderung stellen die Erschließung sowie die Einbindung in die Nachbarschaft dar. Das Ergebnis dieses Projektes ist eine Rangfolge bzw. Vorauswahl an Alternativen, die dann in der weiteren Planung zu spezifizieren wären. Die Bearbeitung erfolgt in mehreren "Beratungsunternehmen", die jeweils eine oder auch mehrere Entwicklungsvarianten entwickeln.


Beleg:  

Es ist eine Fallstudie zu lösen und mittels schriftlicher Ausarbeitung und Präsentation zu dokumentieren. Rechercheergebnisse (Dokumente) und Kalkulationstabellen (Excel) können Teil der Leistungsanforderung sein. Die Vorgaben werden in der ersten Vorlesung bekannt gegeben.

 

Literatur:

Die eigenständige Recherche der Literatur und der weiteren Quellen ist grundsätzlich Bestandteil der Seminarleistung. Einige Empfehlungen:

Alda, Willi;  Hirschner, Joachim: Projektentwicklung in der Immobilienwirtschaft - Grundlagen für die Praxis, Wiesbaden, Springer Verlag, 2014.

Dietrich, Reinhard: Entwicklung werthaltiger Immobilien - Einflussgrößen, Methoden, Werkzeuge, Wiesbaden, Teubner-Verlag, 2005.

Hoffstadt, Hans & Olzem, Oliver: Abwicklung von Bauvorhaben - von den Grundstücksfragen über Planung und Ausführung bis zur Abnahme und Abrechnung, Köln, Müllerverlag, 2012.

Kochendörfer, Bernd; Liebchen, Jens; Viering, Markus: Bau-Projekt-Management : Grundlagen und Vorgehensweisen, Wiesbaden, Teubner Verlag, 2007.

May, Alexander, et.al.: Projektentwicklung im CRE-Management - Leitfaden zur Ausschöpfung von Wertsteigerungs- und Kostensenkungspotentialen im Flächenmanagement, Berlin-Heidelberg, Springer Verlag, 1998.

Lifka, Stephan: Entscheidungsanalysen in der Immobilienwirtschaft, München, Universitätsverlag, 2009.

Metzner, Steffen: Immobilienökonomische Methoden zur Entscheidungsunterstützung und Planung, 2013.

Möller, Dietrich-Alexander & Kalusche, Wolfdietrich: Grundlagen der wirtschaftlichen Bau-ausführung, München, Oldenbourg Verlag, 2013.

Murfeld, Egon: Spezielle Betriebswirtschaftslehre der Immobilienwirtschaft, Freiburg, Haufe Lexware, 2014.

Schäfer, Jürgen: Praxishandbuch der Immobilien-Projektentwicklung, München, Beck Verlag, 2013. 

Materialien:

Die begleitenden Materialien werden vor bzw. nach den einzelnen Veranstaltungen zur Verfügung gestellt. Achten Sie bitte auf spätere Updates und Ergänzungen.

Alle zur Verfügung gestellten Materialien finden Sie im DOWNLOAD-VERZEICHNIS.

Weiteres Kartenmaterial kann über Online-Portale bezogen werden.

Leistungsnachweis:

Die Note für die schriftliche Ausarbeitung geht mit 75%, die Benotung der Präsentation mit 25% in die Gesamtnote ein. 

 

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Informationen zu abgeschlossenen Projekten:


Immobilien-Projektentwicklung „Gleisdreieck, Berlin
“ im Wintersemester 2015/16

Im WS 2015/16 beinhaltete das Projekt die Simulation eines Bauvorhabens für ein sehr komplexes, ca. 10ha innerstädtisches Grundstück in Berlin. Dazu wurden Dokumente und Pläne bereitgestellt und vom Projektpartner erläutert. Das Grundstück weurde im Rahmen einer ganztägigen Exkursion besichtigt. Die alternativen Entwicklungsmöglichkeiten waren im Sinne eines Wettbewerbes zu entwickeln und mittels Kriterien, Kennzahlen, Recherchen und Berechnungen zu beurteilen. Eine besondere Herausforderung stellten die Erschließung sowie die Einbindung in die Nachbarschaft und der Lärmschutz dar. Konzipiert und bewertet wurden unterschiedliche Nutzungen, insbesondere Wohnen, Hotel und Büro. Das Ergebnis dieses Projektes war eine Rangfolge bzw. Vorauswahl an Alternativen, die dann in der weiteren Planung zu spezifizieren wären. Die Bearbeitung erfolgt in mehreren "Beratungsunternehmen", die jeweils eine oder auch mehrere Entwicklungsvarianten entwickeln. Unterstützt wurde die Studie durch die Deutsche Bahn AG.  

Ansprechpartner/ Betreuung: Prof. Dr. Steffen Metzner, Andreas Kindt

 

Immobilien-Projektentwicklung „Berliner Platz, Erfurt“ im Wintersemester 2014/15

Für ein Grundstück im Norden von Erfurt wurde eine Projektentwicklung erarbeitet.
Aktuell befindet sich das Grundstück im Besitz der KoWo - Kommunalen Wohnungsgesellschaft mbH Erfurt. Das Grundstück ist ca. 6,5 Tm² groß und liegt im Stadtteil Berliner Platz. Der Stadtteil Berliner Platz ist eine ab 1978 angelegte Plattenbausiedlung im Norden von Erfurt. Ein auf dem Grundstück befundener mehrgeschossiger Plattenbau wurde rückgebaut. Die Brachfläche ist komplett beräumt.
Ziel der KoWo ist es dieses voll erschlossene Bestandgrundstück zu nutzen, um notwendige Ersatz- bzw. Ergänzungsbauten durchzuführen. Der Schwerpunkt liegt daher auf einer Wohnnutzung.
In studentischen Gruppen wurden unterschiedliche Nutzungskonzepte entwickelt und Möglichkeiten ihrer wirtschaftlichen Realisierung ausgearbeitet.

Ansprechpartner/ Betreuung: Prof. Dr. Hans Wilhelm Alfen, Larissa Weber, Anton Zhyzhyl

 

Immobilien-Projektentwicklung „Am Herrenrödchen Weimar“ im Wintersemester 2012/13

Für ein Grundstück im Norden von Weimar (Ehemalige Garnison „Am Herrenrödchen“) wurde eine Projektentwicklung erarbeitet.
Im Auftrag des Freistaates Thüringen verwaltet die LEG (Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen) dieses Grundstück als Sondervermögens „WGT - Liegenschaften Thüringen". Das ca. 31 Hektar große Grundstück wurde in den 30er Jahren militärisch genutzt. Darauf befanden sich Kasernengebäude, Lager- und Werkstatthallen sowie Stellplätze und Fahrzeughallen für schwere militärische Gerätschaften (Panzer etc.). Alle Gebäude wurden bereits vor 5-10 Jahren nach und nach rückgebaut.
Einen Bebauungsplan gibt es seitens der Stadt Weimar bisher nicht. Vielmehr wird das Gelände als Übergang in das Naturschutzgebiet Nördlicher Ettersberg verstanden. Da es in den letzten Jahren sich selbst überlassen wurde, ist es bereits stark überwachsen.
In studentischen Gruppen wurden sehr unterschiedliche Nutzungskonzepte entwickelt und Möglichkeiten ihrer wirtschaftlichen Realisierung ausgearbeitet.

Ansprechpartner/ Betreuung: Prof. Dr. Hans Wilhelm Alfen, Dr. Andrea Frank-Jungbecker, Anke Schwanck

 

"Ehemaliges Krankenhaus in Weimar" im Wintersemester 2011/12

Das Flurstück liegt an der Eduard-Rosenthal-Straße 70 in Weimar. Der sich darauf befindende Gebäudekomplex wurde viele Jahre als Krankenhaus genutzt und steht leer, seit 1998 die Inbetriebnahme eines neuen Klinikums an einem anderen Standort erfolgte.
Der Gebäudekomplex ist U-förmig angelegt und besteht im Wesentlichen aus dem Mittelbau und zwei sich anschließenden Flügeln (Ost- und Westflügel). Die Gebäude verfügen jeweils über ein Keller-, zwei Vollgeschosse und ein ausgebautes Dachgeschoss. Der Gebäudekomplex steht leer und ist instandsetzungs- und modernisierungsbedürftig.
Für das zu untersuchende Grundstück existieren derzeit verschiedene Pläne und Interessenten, die aber bislang nicht zur Umsetzung geführt haben. Deshalb sollten durch die Projektteams unabhängig von bisherigen Ansätzen neue Ideen kreiert und zu Projekten entwickelt werden.

Ansprechpartner/ Betreuung: Prof. Dr. Kristin Wellner, Frank Kiesewetter, Anke Schwanck

 

"Brühl  / Gothaer Platz in Erfurt" im Wintersemester 2010/11

Im Rahmen des Masterprojektes führten die Studierden eine Projektentwicklung für eine Liegenschaft der LEG Thüringen in Erfurt am Brühl durch.
Durch die Projektentwicklung soll die Fläche am Gothaer Platz dazu beitragen, den Brühl als attraktiven Stadtteil direkt hinter dem Dom Erfurts zu reaktivieren. Das südwestliche Tor zum Brühl, ca. 2 ha groß im Eigentum der LEG, wird interimsweise als Parkplatz genutzt. Der ursprünglich militärisch genutzte Brühl (ehemalige preußische Garnison und Gewehrfabrik) wandelte in den letzten zwei Jahrhunderten seinen Charakter hin zur reinen industriellen Nutzung. Es entstanden die Telefunken AG und die Olympia-Werke. Die Nutzung als Industriegelände setzte sich nach 1945 mit der Produktion von Schreibmaschinen und Elektrotechnik/Elektronik fort. Ab 1989 wurde begonnen, das  Gebiet zur Stadt zu öffnen. Die studentischen Projektentwicklungen geben jetzt neue Anregungen, wie für diese innerstädtischen Grundstücke eine sinnvolle Mischung unterschiedlicher Nutzungsarten zu realisieren wäre.
Die Studenten sollten wirtschaftlich effiziente Nutzungskonzepte für den Brühl entwickeln und theoretische Konzepte auf die praktische Anwendung transformieren.
Die entwickelten Varianten wurden von 4 Studenten-Gruppen am 3. Februar 2011, vor den Vertretern der LEG, des Stadtplanungsamtes und dem Verein Erfurt-Brühl e.V. in Erfurt präsentiert. Danach bestand Gelegenheit zur Diskussion, die ausgiebig genutzt wurde.

Ansprechpartner/ Betreuung: Prof. Dr. Kristin Wellner,  Anke Schwanck, Frank Kiesewetter

"Montessori-Schule Nohra" im Wintersemester 2009/10

Im Rahmen des Projektes wurde für die Montessori-Schule in Nohra eine Projektentwicklung für den Neubau einer integrierten Gesamtschule durchgeführt.
Das zu beplanende Gelände befindet sich nördlich der Erfurter Straße in Nohra und beinhaltet bereits einen Kindergarten und eine Grundschule, die nach dem Montessori-Konzept betrieben werden. Um auch ältere Schüler nach diesem pädagogischen Konzept unterrichten zu können, planen die Investoren einen Neubau auf dem Gelände, der die Anforderungen an eine Ganztagesschule erfüllt und den spezifischen Bedingungen der Montessori-Pädagogik bzw. ähnlicher alternativer Konzepte gerecht wird. Zusätzliche Herausforderungen sind die Berücksichtigung absoluter Barrierefreiheit für den angestrebten Anteil von 20 % Schülern mit besonderen Bedürfnissen sowie die Anbindung des neuen Gebäudes an das bestehende Schulgelände und die dörfliche Infrastruktur.

Ansprechpartner/ Betreuung: Prof. Dr. Hans Wilhelm Alfen, Frank Kiesewetter, Dirk Daube

 

"Altes Rechenzentrum Erfurt" im Wintersemester 2008/09

Der Gebäudekomplex wurde Mitte der 1970er Jahre errichtet und war Standort des ehemaligen VEB Datenverarbeitungs-zentrum Erfurt. Nach 1990 wurde das Objekt teilsaniert und bis vor einigen Jahren vom Thüringer Landesrechenzentrum genutzt. Mittlerweile steht das Objekt leer, einige Räume werden für Archiv- und Lagerzwecke genutzt bzw. vermietet. Die Liegenschaft befindet sich heute im Eigentum der LEG Thüringen, die sich um eine Nachnutzung bzw. Verwertung bemüht. 

Aufgabe für die fünf studentischen Projektgruppen war es, eine nachhaltige Nutzungskonzeption zu entwickeln, bei der die beiden Gebäude erhalten bleiben. Es handelt sich dabei um zweigeschossige Stahlbetonskelettbauten, die über viele Räume ohne natürliche Belichtung verfügen. Die studentischen Nutzungskonzepte reichten von einem Medienforschungszentrum über eine Wohn- und Arbeitsstätte für Behinderte, einem Erlebnismuseum oder der Errichtung einer Sauna- und Wellnesslandschaft bis zu der Idee eines Tuning-Centers, in der die Nutzung durch Einzelhandel und Handwerk mit dem Thema Auto vereint wurden.

Alle Ideen wurden basierend auf einer sorgfältigen Standort- und Marktanalyse
geprüft, ob der Betrieb ausreichend Einnahmen generieren könnte, um das Konzept am Standort umzusetzen. Zudem wurden funktionale Entwürfe und Investitionsrechnungen erstellt. Auch wenn nicht alle Nutzungskonzepte
ohne öffentliche Fördermittel auskommen, geben die Arbeiten der LEG Thüringen als Eigentümer der Liegenschaft viele gute Ideen, um weitere Entscheidungen für die Zukunft der Liegenschaft zu treffen.

Ansprechpartner/Betreuung: Prof. Dr. Ramon Sotelo, Frank Kiesewetter, Anke Schwanck

 

 

"Altes Gut Jena-Zwätzen" im Wintersemester 2007/08

 

Bei der Immobilie handelt es sich um einen historischen, ortsprägenden Gutskomplex in Jena-Zwätzen, der bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Komturei (Verwaltungssitz der geistlichen Ritterorden) genutzt wurde. Nach einer wechselvollen Geschichte mit Nutzungen als Lehrbetrieb und Lazarett wurde das Anwesen nach dem 2. Weltkrieg landwirtschaftlich genutzt. Nach der politischen Wende wurde das Grundstück der Friedrich-Schiller-Universität Jena zurückübertragen. Diese benötigt die Flächen jedoch nicht für dieweitere universitäre Entwicklung.

Die Studierenden haben im Rahmen des Projektes Nutzungskonzepte u.a. fürhochwertiges Wohnen entwickelt. Damit soll das „Alte Gut“ als attraktiver Mittelpunkt des Ortskerns Zwätzen reaktiviert werden. Ziel war es, mit einem wirtschaftlich fundierten Nutzungskonzept der Universität Jena als Eigentümer der Liegenschaft eine Grundlage für weitere Entscheidungen zugeben. Vor Vertretern der Stadt Jena, Mitgliedern des Ortschaftsrates und anderen interessierten Bürgern aus Jena-Zwätzen stellten die vier studentischen Projekte am 31. Januar 2008 ihre Arbeiten vor. Mit fundierten Markt-, Standort-und Zielgruppenanalysen stehen für die Universität Jena und mögliche Investoren wertvolle Informationen zur Verfügung. Zahlreiche innovative Ansätze für die weitere Entwicklung des Alten Gutes können weiter entwickelt werden.

Ansprechpartner/Betreuung: Prof. Dr. Ramon Sotelo; Frank Kiesewetter; Anke Schwanck