Neuigkeiten

BBV Beitrag bei der ICCCBE 2020

Die Professur Baubetrieb und Bauverfahren veröffentlichte zur diesjährigen International Conference on Computing in Civil and Building Engineering (ICCCBE) ein Paper zur Visualisierung von Bewehrungen mit Hilfe von 4D BIM Modellen und Virtual Reality.

Die Konferenz fand erstmalig Online statt. Dort hat Frau Mellenthin Filardo das gemeinsame Paper, welches auf der Masterarbeit von Sireesha Maddineni aufbaut, präsentiert.

 

Erlebnisbericht: Fünf Monate für die Digitalisierung in Vietnam

Teaching BIM. An der HCMC University of Transport unterrichtete Prof. Bargstädt Lehrkräfte und fortgeschrittene Studierende in Building Information Modeling.
Bei einer Bootsfahrt auf dem Saigon-River erläuterte Prof. Bargstädt Freunden und Kollegen das Thema Hochwasserschutz sowie die Problematik von Starkregenereignissen in der Stadt.
Oversize load – so abenteuerlich werden schwere, lange Lasten für die Baustelle, wie hier Trapezbleche für eine Dachdeckung, durch den normalen Straßenverkehr gefahren.
Corona protection – so fahren Familien oder Gruppen gern zu viert auf einem Moped in der Stadt, zur Zeit wegen der staatlichen Corona-Auflagen im öffentlichen Bereich konsequent und streng mit Mund-Nasen-Bedeckung.

Von Januar bis Juni 2020 verbrachte Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Bargstädt, Professur Baubetrieb und Bauverfahren, einen Forschungsaufenthalt in Vietnam. Im Interview berichtet er von seiner Kooperation mit der Ho Chi Minh City University of Transport unter den besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie.

Guten Tag, Professor Bargstädt. Schön, dass Sie wieder gesund in Weimar angekommen sind. Sie waren für fünf Monate zu einem Forschungsaufenthalt in Ho Chi Minh City. Warum hatten Sie sich für Vietnam entschieden?

Vietnam ist eine ehrgeizige, aufstrebende Nation die in den letzten 30 Jahren, also innerhalb nur einer Generation eine äußerst dynamische Entwicklung durchgemacht hat – von einem durch jahrzehntelange Kriege ausgezehrten Land zu einem prosperierenden Tigerstaat. Es gibt Spitzentechnologie in der Halbleiterfertigung, aber auch einfachste Landwirtschaft auf terrassierten Reisfeldern mit Büffeln als Zugtiere. In den großen Städten wie Hanoi und Ho Chi Minh City (ehemals Saigon) hat man sehr genaue Vorstellungen von einer modernen Gesellschaft, wie sie in Singapur oder Hongkong oder Taiwan bereits angetroffen wird.

Und was machte das Land für Ihr Fachgebiet so interessant?

Die Digitalisierung im Bauwesen, Building Information Modeling (BIM) und deren Weiterentwicklung und Implementierung in allen Prozessen des Planens und Bauens ist international und hat auch Vietnam erreicht. Vietnamesen arbeiten in der digitalen Planung teilweise als verlängerte Werkbank für europäische Planungsgesellschaften. Andererseits findet an den Universitäten dazu auch Forschung in vorderster Front statt. 

Wo steht Vietnam in puncto Digitalisierung heute?

In der Digitalisierung liegt ähnlich wie bei uns eine sehr heterogene Entwicklung vor. Wenige Spitzenleute und -unternehmen wenden BIM in der Praxis an: beispielsweise forschen Kolleginnen und Kollegen an der HCMC University of Technology an dem Digitalen Zwilling, unterstützt durch Laser Scanning, Drohnenaufnahmen und Augmented Reality. Andererseits gehen viele Lehrende gerade erst ihre ersten Schritte in Richtung Building Information Modeling.

Wie sind Sie auf diese Heterogenität gestoßen?

An meiner Partneruniversität, der HCMC University of Transport, habe ich im Mai einen mehrtägigen BIM-Kurs durchgeführt – zusammen mit einem hervorragenden vietnamesischen Bachelorabsolventen, der den Laborteil übernommen hat, also die Hands-on Einweisung in die Softwareprogramme, das Üben von Modellierungen, das Abfragen von Informationen aus dem Modell, die Datenübergabe oder das Clash Detection.
Zu den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern gehörten Studierende, aber auch Dozierende des Bereichs Projektmanagement. Diese wollten die Möglichkeiten von BIM in der Projektleitung kennenlernen. Es war prägend, mit welch großem Elan und unbändigen Ehrgeiz gerade junge Dozentinnen und Dozenten neue Technologien annehmen und einfach ausprobieren. Da steckt ein unbändiger Wille dahinter, technologisch voranzukommen, verfügbare Technologien anzuwenden und international mitzuspielen.  

Was haben Sie fachlich beitragen können?

Der Bedarf nach Wissen und Erkenntnissen aus dem industrialisierten und weiter entwickelten Ausland ist sehr groß. Über das Nationale BIM-Kompetenzzentrum habe ich beispielsweise zwei Online-Seminare zur Standardisierung in BIM und zum digitalen Bauantrag angeboten, mit jeweils bis zu 60 Teilnehmenden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind sehr aufmerksam und bemüht, viel vom Gastwissenschaftler aus Europa zu lernen. Und wir haben gemeinsam einen Antrag für ein BIM-Transferprojekt für die neu gebaute Metro in Saigon geschrieben.

Hat die Corona-Pandemie Ihre Arbeit vor Ort eingeschränkt?

Schon Ende Januar hatte die Regierung beschlossen, Universitäten, Schulen und Kindergärten zu schließen. Die Ferien zum vietnamesischen Neujahrsfest wurden einfach auf unbestimmte Zeit verlängert. Unser Sohn, der die 7. Klasse der International German School besuchen sollte, stand vom ersten Tag an vor verschlossenen Türen.

Es gab also schulfrei?

Ganz im Gegenteil: Die Schule hat nach nur einem Tag interner Reorganisation einen nahezu kompletten Online-Betrieb auf die Beine gestellt. Dass jeder Schüler einen eigenen Laptop benötigte, versteht sich von selbst. Unser Sohn in der siebten Klasse hat drei Monate lang weder seine Lehrerinnen und Lehrer noch seine Klassenkameraden persönlich kennengelernt.

Und die Universität?

An den Universitäten dauerte die Umstellung etwas länger. Studierende haben in der Regel eigene Laptops. Doch nicht alle Studentinnen und Studenten haben zuhause Zugang zu leistungsfähigem Internet. Manche mussten deshalb vorübergehend zu den Großeltern ziehen oder tagsüber in Kaffeeshops gehen. Im Laufe des März spielte sich der universitäre Online-Betrieb langsam ein.

Kamen alle Studierenden online gut zurecht?

In dem Moment, ab Ende März, wo zusätzlich alle Cafés geschlossen wurden, wurde es eng. Doch Vietnamesen sind gewohnt, aus jeder Situation das Beste zu machen. Man hört selten Klagen. Pragmatisch wird überlegt, welche Optionen noch verfügbar sind. Auch fiel mir auf, dass Zeit und langes Warten in Vietnam nur eine geringe Relevanz haben.

Warum sind Sie nicht der Reisewarnung des Auswärtigen Amts gefolgt und, so lange es noch Flugangebote gab, im März schnellstens nach Deutschland zurückgekehrt?

Am 10. März gab es in ganz Vietnam nur 30 Coronafälle – auf stabilem Niveau. In Deutschland hatten wir schon über 1500 Infizierte, mit rasch steigender Tendenz. Da erschien der Aufenthalt mit der Familie in Vietnam sicherer als in Deutschland. Zudem hatte ich meine DAAD-Kurzzeitdozentur bis Mitte Juni geplant. Wir gingen davon aus, dass sich die Lage innerhalb der folgenden Monate bald wieder beruhigen würde. 

Und wie hat sich die Lage in Vietnam entwickelt?

Bis Ende April hat Vietnam einen strengen Lockdown praktiziert: keine Bahnen, Busse, Fähren, Taxis. Hotels durften keine Gäste aus anderen Provinzen aufnehmen. Das war auch ohne explizites Reiseverbot de facto ein wirksames Stilllegen aller Reisen im Land. Unser Bewegungsradius war auf etwa 2 km Fußweg beschränkt, die man in dem schwülheißen Wetter vielleicht noch auf sich nehmen mag.
Doch schon ab Mitte April gab es keine Infektionen mehr, und die wenigen hundert Vietnamesen, die über Rückholflüge ins Land kamen und das Risiko einer Infektion mitbrachten, mussten in zweiwöchige kasernierte und bewachte Quarantäne-Lager. So kehrte das öffentliche Leben ab Anfang Mai wieder zur Normalität zurück, mit viel Vorsicht und weiterhin strikten Auflagen zum Tragen von Mundschutz in öffentlichen Räumen, beim Einkaufen und in größeren Wohnanlagen.

Gab es auch negative Eindrücke?

Eigentlich nicht. Meine Familie und ich haben uns auf die vietnamesische Lebensart eingelassen, auch wenn uns bewusst war, dass wir als Europäer sehr privilegiert sind – von den Bildungschancen und auch von den finanziellen Möglichkeiten her. Doch es gab einen Wermutstropfen, das waren die mangelnden Englischkenntnisse vieler Vietnamesen. Wer Englisch kann, hat weltweit Zugang zu einem Vielfachen der in Vietnamesisch oder auch in deutscher Sprache verfügbaren Informationen.
Und da ist es oft schlecht bestellt, auch weil den Südostasiaten die westeuropäische Sprache so fremd ist. Teilweise wurden meine Vorlesungen ins Vietnamesische übersetzt.

Wie sind Sie wieder nach Deutschland zurückgekehrt?

Das Drama um mögliche und dann doch wieder abgesagte Flüge von Vietnam nach Frankfurt ist eine Geschichte für sich und zog sich über mehrere Wochen hin. Schließlich konnten wir Ende Juni und mit einer Verspätung von nur einer Woche nach Deutschland zurückfliegen. Hinter mir liegt eine intensive Zeit mit vielen sehr positiven Eindrücken und Erlebnissen, mit neuen Freundschaften zu kompetenten Kolleginnen und Kollegen, mit vielen sehr freundlichen Menschen in einem spannenden und sich weiterhin sehr schnell entwickelnden Land.

Übergreifendes Promotionskolloquium

Am 22. und 23. Januar 2020 nahmen Angehörige der Professuren

  • Baubetrieb und Bauverfahren
  • Immobilienwirtschaft und -management
  • Infrastrukturwirtschaft und -management sowie
  • Intelligentes Technisches Design 

an einem gemeinsamen Kolloquium für Promovierende teil.

Durch das Kolloquium wurde der interdisziplinäre Diskurs innerhalb der Fakultät gefördert und einzelne Forschungsvorhaben durch konstruktives Feedback von interessierten Professoren und Kollegen unterstützt. 

Das Kolloquium ist das erste einer neuen Reihe zur interdisziplinären Forschungsförderung. 

Endpräsentation - Modul Entwerfen für Ingenieure

 

Im Oktober 2019 wurde das Modul Entwerfen für Ingenieure als Kooperation zwischen den Lehrstühlen Entwerfen und komplexe Gebäudelehre der Fakultät Architektur und Urbanistik und dem Lehrstuhl Baubetrieb und Bauverfahren erstmalig gestartet.

In der Lehrveranstaltung - die im Rahmen der Bauhaus.Module angeboten wird - müssen Studierende anderer Disziplinen sich mit einer komplexen Entwurfsaufgabe auseinandersetzen.

Die dabei von Baumanagern, Bauingenieuren und Urbanisten verfassten Entwürfe wurden noch vor der Weihnachtspause bei Prof. Springer, Prof. Bargstädt und Frau Mellenthin Filardo erfolgreich präsentiert.

Bauleitung im Bestand - Praktisches Aufmaß

Die Studierende im Master Management [Bau Immobilien Infrastruktur] führten eine Bestandsaufnahme in Gruppen trotz winterliche Kälte durch.

Die Aufgabe ist Bestandteil des Moduls Bauleitung im Bestand, angeboten durch die Professur Baubetrieb und Bauverfahren.

Kurzexkursion Bauleitung im Bestand

Im Rahmen der Lehrveranstaltung Bauleitung im Bestand fand Anfang Dezember 2019 eine Baustellenbegehung statt!

Masterstudierende wurden von dem Bauleiter durch das sich in der Sanierung befindende Schulgebäude geführt und auf Besonderheiten des Bauens im Bestand hingewiesen und eingeführt.

BBB-Kongress 2019

Von links nach rechts: Tino Walther, Martina Mellenthin Filardo, Prof. Hans-Joachim Bargstädt, Vanessa Morber, Sebastian Seiß, Nasim Babazadeh, Marvin Reisener

BBV goes Graz!

Das gesamte Team der Professur Baubetrieb und Bauverfahren sind zusammen mit interessierten Studierenden zum diesjährigen BBB-Kongress in Graz gefahren. 

Der Einblick in aktuelle Themen der Bereiche Baubetrieb, Bauwirtschaft und Baumanagement (BBB) sowohl in Deutschland als auch in Österreich stellte sich als eine große Chance dar.

Wir freuen uns ankündigen zu können, dass der nächste BBB-Kongress im Jahr 2021 alle Interessierten nach Weimar einlädt!

Forum Bauinformatik 2019

Das 31. Forum Bauinformatik fand an der TU in Berlin von 11. bis zum 13. September 2019 statt.

Zusammen mit Kollegen der Professuren Intelligentes Technisches Design, Computer Vision in Engineering, Bauinformatik sowie Modellierung und Simulation - Konstruktion repräsentierte Frau Mellenthin Filardo von der Professur Baubetrieb und Bauverfahren die Bauhaus-Universität Weimar beim diesjährigen Forum Bauinformatik in Berlin.

Das Forum Bauinformatik versammelt wissenschaftlichen Nachwuchs des Bereichs Bauinformatik, bietet Raum zur Präsentation der eigenen Forschungsaktivitäten, ermöglicht fachspezifische Diskussionen sowie den Austausch zwischen Gleichgesinnten.

Weitere Informationen zum Arbeitskreis Bauinformatik finden Sie hier.

IABSE Kongress 2019

Herr Walther auf der IABSE Konferenz in New York City.
Von links nach rechts: Frau Mellenthin Filardo, Herr Debus und Herr Kavrakov auf der IABSE Konferenz in New York City.

Der diesjährige Kongress der International Association for Bridge and Structural Engineering (IABSE) fand in New York statt. Dort haben Frau Mellenthin Filardo und Herr Walther die Professur Baubetrieb und Bauverfahren vertreten und Kontakte zu Vertretern von Wirtschaft und Forschung vielfältiger Länder hergestellt sowie diverse aktuelle Inhalte und spannende Vorträge mitgenommen.

Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier.

Tag der Bauindustrie 2019

Besucher erkunden das Gebäude mit der VR-Brille
Besucher erkunden das Gebäude mit der VR-Brille
Besucher erkunden das Gebäude mit der VR-Brille

Professor Bargstädt, Frau Mellenthin Filardo und Herr Seiß von der Professur Baubetrieb und Bauverfahren haben die Bauhaus-Universität Weimar gemeinsam mit einem unserer Kooperationspartner, die KRE Group vertreten durch Herrn Huple, beim Tag der Bauindustrie 2019 am 18.06.2019 in Berlin repräsentiert.

Gezeigt wurden Projekte die mit Hilfe einer VR-Brille durch den Benutzer visualisiert und erkundet werden konnten. 

bauma2019 - WIR waren dabei

Vom 10. bis 12. April war die Professur Baubetrieb und Bauverfahren auf einer 3-tägigen Exkursion in Bayern inklusive Bauma. Den vollständigen Exkursionsbericht finden Sie hier.

Besuch der Bundeskulturstiftung

Am 16.05.17 wurde die Professur Baubetrieb und Bauverfahren von Vertretern der Bundeskulturstiftung besucht, um aufzuzeigen welche Forschungs- und Förderungsvorhaben derzeit im universitären Bereich angesiedelt sind.

Dabei informierten Studierende über das Projekt "DigiWertBau", welches in Zusammenarbeit zwischen zwei Thüringer Hochschulen (Bauhaus-Universität Weimar und Fachhochschule Erfurt) und fünf Unternehmen der Bauwirtschaft durchgeführt wird. Dabei wurde einerseits erläutert wie die Modellierung im Hochbau und Tiefbauprojekt vollzogen wird und andererseits dargestellt inwiefern die Kollaboration verschiedener Gewerke an einem Gebäudemodell praktiziert werden sollte. Zwei studentische Botschafter, Fiona Gabler und Sebastian Seiß, die in den entsprechenden Partnerunternehmen angestellt sind, präsentierten die Teilergebnisse.

Daran schloss sich eine ausgiebige Fragerunde rund um das Thema Digitalisierung im Bauwesen. Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Bargstädt, Leiter der Professur, verdeutlichte die Notwendigkeit des sukzessiven Einstiegs in die digitale Arbeitswelt und die Effektivität, die die Arbeitsmethode Building Information Modeling (BIM) mit sich bringt.

DigiWertBau, Franziska Chmelik, Mitarbeitern Professur BBV
GF Frau Colette Boos-John, Bauer Bauunternehmen GmbH

BIM-Frühstück

Im Rahmen eines Vormittagstreffens kamen auf Einladung des Thüringer Kompetenzzentrum Wirtschaft 4.0 Vertreter aus Thüringer Bauplanungsbüros, ausführenden Straßen- und Tiefbauunternehmen sowie Repräsentanten der Handwerkskammer Erfurt, des Bildungswerk Bau Hessen-Thüringen und der Bauhaus-Universität Weimar zusammen, um sich in einem informellen Austausch zur digitalen Arbeitsmethodik Building Information Modeling (BIM) auszutauschen.

Dazu hörten die Anwesenden zwei informative Redebeiträge zum Thema, die sich einerseits mit dem Modellprojekt "Digitalisierung der Wertschöpfungskette Bau" (DigiWertBau) und andererseits mit BIM und dessen Anwendungsstand in der unternehmerischen Planungs- und Ausführungspraxis beschäftigten.

Franziska Chmelik, Mitarbeiterin der Professur Baubetrieb und Bauverfahren an der Bauhaus-Universität Weimar, verdeutlichte die Projektstruktur von  DigiWertBau und dessen Ziel Thüringer Bauunternehmen einen niederschwelligen Zugang zur digitalen Arbeit mit BIM zu verschaffen. Das agierendes Konsortium besteht aus zwei Thüringer Hochschulen und fünf planenden und ausführenden Bauunternehmen und wird vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft sowie von der VHV Versicherung AG gefördert.

Das gastgebende Unternehmen war die Bauer Bauunternehmen GmbH. Repräsentiert durch die geschäftsführende Gesellschafterin Frau Colette Boos-John und Bauleiter Dr. Stefan Rathswohl wurde im ersten Vortrag verdeutlicht inwieweit die digitale Methodik im Straßen- und Tiefbau bereits genutzt wird und welche entscheidenden unternehmerischen Vorteile daran geknüpft sind. Jörg Sando, Geschäftsführer Baustatik Sando, erläuterte seine Erfahrung im Zusammenhang mit BIM als Planungstool und bestehende Herausforderungen in der Modellierung, die schlussendlich dennoch Planungsfehler vermeiden.

Auch das DIB Thüringen berichtete von der Veranstaltung. Den Artikel finden Sie hier.

Bauhaus-Universität Weimar schließt Kooperationsvereinbarung

Im Beisein von Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee wurde am Freitag, 3. Februar 2017 ein Memorandum of Understanding (MOU) von Prof. Dr.-Ing. Bargstädt, Professur Baubetrieb und Bauverfahren der Fakultät Bauingenieurwesen, und Professor Yannis Yortsos, Dekan der USC School of Engineering, in Los Angeles unterzeichnet. Im Fokus der Kooperationsvereinbarung steht die Digitalisierung der Wertschöpfungskette Bau.

Building Information Modeling (BIM) ist ein computergestütztes Verfahren zur virtuellen Darstellung von Bauprozessen und Bauwerken. An der Bauhaus-Universität Weimar wird das Themenfeld interdisziplinär erforscht: Angefangen von der digitalen Planung zur modellorientierten Arbeitsvorbereitung und Bauausführung, über die Bau-Ist-Aufnahme durch Laserscannen und Sensortechniken bis zur Verarbeitung und Auswertung großer Datenmengen und deren verständlichen Visualisierung. 

»Die Entwicklung von BIM und seinen Anwendungsszenarien schreitet weltweit rasant voran. Durch internationale Kooperationen gelingt es uns eigene Forschungsergebnisse schnell zu verbreiten und im Gegenzug von den Erfahrungen anderer Hochschulen zu profitieren. Die USC ist dafür ein kompetenter Top-Partner«, erklärt Bargstädt.

Hintergrund

Vom 29. Januar bis 4. Februar 2017 reiste eine Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation – unter Leitung von Wolfgang Tiefensee, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft des Freistaats Thüringen – nach Kalifornien. Ziel war der Ausbau von Handelsbeziehungen sowie die Intensivierung wissenschaftlicher Zusammenarbeit zwischen den USA und Thüringen. Neben der Fachmesse SPIE Photonics West sowie der Besichtigung mehrerer Unternehmen im Silicon Valley, stand der Besuch von drei Hochschulen auf dem Programm.

Die University of Southern California ist die älteste Privatuniversität in Kalifornien und eine der renommiertesten und angesehensten Universitäten weltweit. Sie ist besonders innovativ und interdisziplinär aufgestellt und zeichnet sich durch außergewöhnliche Forschungsprogramme aus, die auch für Thüringen Hochschulen interessant sind. Insbesondere in den Bereichen der Digitalisierung der Gesellschaft, bei Energiewende und Umweltwesen und bei Mensch-Maschine-Interaktionen gibt es Entwicklungslinien, in denen miteinander kooperiert werden kann.

Für Rückfragen steht Ihnen Prof. Bargstädt gern zur Verfügung:

Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Bargstädt
Bauhaus-Universität Weimar
Professur Baubetrieb und Bauverfahren
Tel: +49 (0)3643 - 58 45 82
E-Mail: hans-joachim.bargstaedt@uni-weimar.de

Digitalisierung im Bau: Modellprojekt an der Bauhaus-Universität Weimar gestartet

»Building-Information-Modeling« (BIM)  bietet viele Vorteile«, sagt Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim  Bargstädt, Leiter des Projektes DigiWertBau. Dahinter steckt ein computergestütztes Verfahren der optimierten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Bauwerken. Grundlage ist ein intelligentes 3D-Modell, das alle beteiligten Akteure gemeinsam nutzen und standortunabhängig bearbeiten können. Auf diese Weise werden Planungsfehler vermieden sowie Zeit und Kosten reduziert. Gleichwohl befindet sich die Implementierung und Anwendung der Arbeitsmethode BIM deutschlandweit noch im Aufbau.

BIM-Botschafter

An diesem Punkt setzt das Thüringer Kooperationsprojekt an: Gemeinsam mit der Fachhochschule Erfurt entsendet die Bauhaus-Universität Weimar sechs studentische Vertreter aus den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen sowie Management für Bau, Immobilien und Infrastruktur. Die im BIM-Verfahren geschulten Studierenden werden als Botschafter in mehreren Hoch- und Tiefbaufirmen eingesetzt. Am Beispiel von zwei Bauinvestitionsprojekten aus der Region sollen geeignete Software-Lösungen getestet und interdisziplinär angewendet werden.

Stellvertretend für die Bereiche Hoch- und Tiefbau wurden zwei Projektteams gebildet, welche sich ab Februar 2017 wöchentlich zu einem Erfahrungsaustausch in Erfurt treffen. Virtuell ist die gesamte Gruppe über einen gemeinsamen Multidatenraum verbunden. Management-Masterstudent Sebastian Seiß beschreibt: »Wir übertragen das Wissen Schritt für Schritt von einem fiktiven Beispiel auf reale Bauprojekte.« Maximilian Köhler aus dem Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen betont zugleich den Nutzen für die beteiligten Unternehmen: »Im Tagesgeschäft bleibt oft keine Zeit, Fehler zu analysieren oder dauerhaft zu beheben. Hier helfen die BIM-Botschafter, eine geeignete Software zu implementieren und das Schnittstellenproblem zu lösen.«

Hintergrund

Insbesondere kleinere und mittelständische Betriebe scheuen häufig den Investitionsaufwand von BIM und möchten oder können sich keine Weiterbildung in dem Bereich leisten. Hinzukommen fehlende Standards: Auf dem Markt existiert eine Vielzahl von Software-Lösungen, welche teilweise jedoch nicht miteinander kompatibel sind.

»Durch die transparente Beteiligung und den intensiven Austausch aller Projektpartner wird ein Höchstmaß an aktiver Lernumgebung aufgebaut und für andere sichtbar gemacht, die mit Projektende in Form einer Informationsplattform sämtlichen Gewerken der Thüringer Bauwirtschaft zur Verfügung stehen und nützlich sein soll«, lautet das erklärte Ziel des Modellprojektes, welches bis Herbst 2018 mit rund 200.000 Euro vom Freistaat Thüringen gefördert wird.

Für Rückfragen stehen Ihnen die Projektleiter Prof. Bargstädt und Prof. Yvonne Brandenburger gern zur Verfügung:

Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Bargstädt
Bauhaus-Universität Weimar
Professur Baubetrieb und Bauverfahren
Tel: +49 (0)3643 - 58 45 82
E-Mail: hans-joachim.bargstaedt[at]uni-weimar.de

Prof. Yvonne Brandenburger
Fachhochschule Erfurt
Fachrichtung Architektur
Gebäudeentwurf und Bauplanung
Tel.: +49 (0) 361 - 6700-441
E-Mail: yvonne.brandenburger[at]fh-erfurt.de

Quelle: LEG Thüringen, Fotograf Gecko Networks
Quelle: LEG Thüringen, Fotograf Gecko Networks
Quelle: LEG Thüringen, Fotograf Gecko Networks

Modellprojekt "DigiWertBau"

Die Professur Baubetrieb und Bauverfahren ist seit November 2016 teil eines Projektkonsortiums, das anhand zweier Modellprojekte die Digitalisierung bauwirtschaftlicher Prozesse erprobt.

Dazu fand sich ein Konsortium, welches am Bau beteiligte planende und ausführende Unternehmen sowie zwei Hochschulen vereint. Das Projektziel besteht darin, innerhalb von zwei Jahren nachzuvollziehen welche betrieblichen Prozesse unter Zuhilfenahme der kooperativen und softwaregestützten Arbeitsweise Building Information Modeling digitalisiert werden können und wie die beteiligten Unternehmen an einem zentralen Modell während dieser Zeit gemeinsam arbeiten.

Die Resultate sollen einerseits Auskunft darüber geben, inwieweit eine kooperative Wertschöpfung Thüringer Unternehmen der Baubranche realisiert werden kann und andererseits in welchen Lebenszyklusphasen ein Gebäudedatenmodell für die Stakeholder aus den Bereichen:

  • Auftraggeber
  • Planung
  • Administration
  • Bauausführung
  • Zulieferung

auf welche Art nutzbar wird.

Das Projekt wird gefördert durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft. Die Bilder zeigen die Kick-off Veranstaltung am 08.09.2016 aller geförderten Konsortien des Wettbewerbsaufrufes "Digitale Innovationen".

 

 

Von der Zeichnung zum 3D-Modell

 

Prof. Bargstädt spricht über die Trendwende im Bauhandwerk durch Digitalisierung. Vorteile, Herausforderungen und visuelle Ergebnisse.

 

Lesen Sie hier im Artikel der TLZ darüber.

Summaery 2016

I m Rahmen der summaery 2016 präsentierte auch die Professur Baubetrieb und Bauverfahren am 14. und 15.07.16 deren aktuelle Projekte, Forschungsthemen und Studienarbeiten.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Arbeiten der Studierenden, die im Masterprojekt Bau teilnahmen, gelegt. Hierbei präsentierten diese ihre Resultate dem interessierten Publikum selbst und gaben Auskunft über Schwerpunkte, wie:

  • Baustelleneinrichtungsplanung mittels Simulationssoftware
  • Building Information Modeling im Hochbau und Tiefbau
  • Building Information Modeling als Schulungsinstrument
  • Ergebnisse der Reformkommission Großprojekte
  • DOKA-Wettbewerb

Umfassende Informationen zur summaery finden Sie hier.

Internationale Konferenz "Computing in Civil and Building Engineering" in Osaka

Vom 6. bis 8. Juli 2016 fand die internationale Konferenz für "Computing in Civil and Building Engineering" in Osaka, Japan, statt.

Als Angehöriger des internationalen wissenschaftlichen Komitees besuchte Prof. Bargstädt die Konferenz und beschäftigte sich während dieser Zeit mit  Forschungsthemen, die für die Professur Baubetrieb und Bauverfahren von besonderer Bedeutung sind. Im Fokus standen insbesondere Abhandlungen zu Building Information Modeling, die mit den Bereichen Konstruktion, Gebäudelebenszyklus, Facility Management, Design und Bildung eng verknüpft waren.

Nähere Informationen zur ICCCBE 2016 erhalten Sie hier:

http://www.see.eng.osaka-u.ac.jp/seeit/icccbe2016/

 

 

Treffen in Moskau

In Vorbereitung des bald anstehenden Jubiläums der fünfzigjährigen Partnerschaft zwischen der Bauhaus-Universität Weimar und der MGSU (Moskauer Staatliche Bau-Universität) fand ein gemeinsames Treffen nicht nur dieser beiden langjährigen Partner statt, sondern es wurden auch Partner der Leibniz-Universität Hannover und der Polytechnischen Universität St. Petersburg mit einbezogen.

Professor Bargstädt nahm diesen Gastaufenthalt vom 29.03. bis zum 01.04.16 in Moskau zum Anlass, mit den Partnern die weitere Entwicklung des gemeinsamen geplanten Forschungsantrags zu Building Information Modeling im Facility Management zu besprechen.

Agenda:

·      Vorstellung der vertretenen Universitäten

·      E-Learning

·      Studierendenaustausch

·      wissenschaftlicher Austausch

·      Kooperation in Summer-School-Projekten

·      Organisation gemeinsamer Workshops

·      Publikationsaustausch

·      fächerbezogene Austauschmöglichkeiten für Wissenschaftler

·      international verbundenes, wissenschaftliches Rahmenprojekt

Mehr Informationen zur internationalen Summer School in Moskau gibt es hier.

 
 

Fakultätentag für Bauingenieurwesen, Geodäsie und Umweltingenieurwesen

Ab dem 01. Januar 2016 ist der Leiter der Professur Baubetrieb und Bauverfahren, Prof. Dr. Bargstädt, nunmehr Vorsitzender des Fakultätentages für Bauingenieurwesen, Geodäsie und Umweltingenieurwesen. Er nahm die Wahl während der 72. Plenarversammlung des Fakultätentages im Sommer 2015 an.

Die Plenarversammlung des Fakultätentages  sah im Jahr 2015 ihre Schwerpunkte vordergründig in folgenden Bereichen:

·         deutsches und europäisches Recht

·         Bewertung englischsprachiger Studienangebote

·         Zulassungsverfahren

·         Integration ausländischer Studierender

·         Senkung der Abbruchquote

·         Promotion an Hochschulen für angewandte Wissenschaften

·         Novelle der Ingenieurgesetze

Es erfolgten Arbeitssitzungen, die die Bedeutung der europäischen Normen für das Bauingenieurwesen thematisierten und erklärten inwieweit im deutschen Rechtsrahmen ein Konflikt zum europäischen Recht besteht. Das Ziel sei es, europarechtskonform zu agieren, ohne das Sicherheitsniveau von Bauwerken zu reduzieren.

Im weiteren Verlauf verwiesen Geschäftsführer europäischer Ingenieurunternehmen hinsichtlich des Ausbaus sprachlicher Kompetenzen im Studium darauf, dass im beruflichen Kontext vor allem eine exzellente fachliche Ausbildung Priorität habe und sprachliche Barrieren  nach persönlichen Erfahrungen abgebaut werden können, wenn vordergründig ein gemeinsames fachliches Verständnis existiert. Als förderlich wurden englischsprachige Studiengänge und –kurse für die Vorbereitung auf den internationalen Arbeitsmarkt und das Anwerben ausländischer Studierender bewertet. Eine Ablehnung dessen wurde mit der Berücksichtigung lokaler Anforderungen des deutschen Arbeitsmarktes und dem Mangel an Lehrpersonal begründet.

Zum Thema Forschungsförderung konnte nicht nur auf die DFG und ihr umfangreiches Förderportfolio verwiesen werden sondern auch auf kooperative Promotionen hinsichtlich einer Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften, die neue Promotionsformate darstellen. 

Bezüglich des Fachbereichstag Bauingenieurwesen konnten die Schwerpunkte Digitalisierung der Lehre und duale Studiengänge als Broschüre „Kernstudium von Bachelorstudiengängen des Bauingenieurwesens“ vorgestellt werden.

Für nähere Informationen bezüglich des FT BGU klicken Sie bitte hier.

DFG-Fachkollegiat

Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Bargstädt, Professor für Baubetrieb und Bauverfahren an der Fakultät Bauingenieurwesen der Bauhaus-Universität Weimar, ist am 23. November 2015 für vier Jahre in das Fachkollegium »Architektur und Bauwesen« der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gewählt worden.

 

Mehr Informationen finden Sie hier.

Doppelabschlussprogramm DFH

Im Auftrag von Herrn Prof. Dr. Morgenthal als Studiengangleiter sowie Prüfungsausschussvorsitzender und Prof. Dr. Bargstädt als Programmkoordinator fand am 09.11.2015 in den Räumen des Dekanats der Fakultät Bauingenieurwesen ein Empfang für die ersten beiden Studierenden im Doppel-Abschluss-Programm Deutsch-Französische Hochschule statt.

Mathilde Biard und Camille Bertin nahmen ihr Masterstudium Bauingenieurwesen mit Beginn des Oktobers 2015 an der Bauhaus-Universität Weimar auf und berichteten von Unterschieden zum grundständigen Studium in Frankreich und ihren Herausforderungen und Erlebnissen an einer deutschen Hochschule. 

Wir wünschen Mathilde und Camille einen guten Start in das Studium und eine wissens- und erfolgreiche Zeit in Weimar.

 

Nähere Informationen zur Deutsch-Französischen-Hochschule finden Sie hier.

Construction Management in Stellenbosch

Universität Stellenbosch, Südafrika
Kap der Guten Hoffnung, Südafrika

An der Universität Stellenbosch in Südafrika fand auch in diesem Jahr wieder eine dreitägige Veranstaltung zum Thema Baumanagement statt. In der Provinz Westkap referierten vom 26.10. - 28.10.15 international tätige Professoren, Bauingenieure und Bauprojektmanager zu Bereichen,

·         die den Umgang mit vorgefertigten Bauteilen,

·         Schalungssystemen,

·         Inhalten von Projektmanagementprozessen

·         und Projektmanagementwerkzeugen beinhalten.

Ein Schwerpunktthema in der englischsprachigen Vortragsreihe war die Anwendung von Building Information Modeling. Betrachtet wurden dabei seine Funktionen als Instrument des Projektmanagements und die damit im Zusammenhang stehende aktuelle Forschung an der Bauhaus-Universität Weimar sowie allgemeine Forschungstrends.

Zusätzlich wurden BIM-basierte Projektbeispiele und Nutzungsmöglichkeiten zur Verknüpfung handelnder Akteure eines Bauprojektes verdeutlicht.

Als Leiter der Professur Baubetrieb und Bauverfahren sprach Prof. Dr. Bargstädt vor Ort insbesondere zu den Themen vorgefertigte Bauteile, Schalungssysteme, Building Information Modeling und Zeitplanung im Bauwesen. Zur weiteren Information sind untenstehend die detaillierten Veranstaltungsinhalte zu finden.

Lecture Topics

Kinderuniversität 2015

 

Die Kinderuniversität Weimar erlebte am 21.10. 2015 eine lehrreiche Auftaktveranstaltung für das Wintersemester 2015/16, die durch die Professur Baubetrieb und Bauverfahren, angesiedelt an der Fakultät Bauingenieurwesen, realisiert wurde. Der Promotionsstudent Abdur Rehman Nasir fokussierte sich in seiner Vorlesung für Kinder zwischen acht und elf Jahren auf den Schwerpunkt: “Bauen rund um die Welt – wie unterschiedlich ist das?”

Den jungen Studierenden wurden ein breites Spektrum der Bauindustrie und viele Aufgaben der täglichen Baustellenarbeit aufgezeigt. So wurde ihnen verdeutlicht, dass überall auf der Welt sehr unterschiedliche Bauverfahren angewendet werden, dass riesige Unterschiede im Einkommenslevel der Bauarbeiter existieren und in anderen Teilen der Welt Arbeitstage durchschnittlich 12 Stunden und länger dauern können.

Die Schüler und Schülerinnen konnten sehen, dass sich Kreativität in der Arbeit auf der Baustelle im Besonderen zeigt, wenn technische Unterstützung fehlt – so kann es in Afrika schon mal vorkommen, dass mit Beton oder Sand beladene Schaufeln vom Boden ausgehend über jede Gerüstebene nach oben geworfen werden müssen. Auf diese Weise wurden den Kindern die Baubedingungen in unterschiedlichen Ländern sehr deutlich.

Zusätzlich wurden die Themen Schlechtwetter und Wanderarbeiter auf der Baustelle thematisiert. Es zeigte sich, dass die angehenden Studierenden sehr beeindruckt vom Durchhaltevermögen der Bauarbeiter bei eisiger Kälte, starker Hitze und der dauerhaften Trennung von deren Familien waren. Am Ende der Vorlesung stellte die neugierige Zuhörerschaft viele Fragen und bekundete damit ganz offensichtlich das Interesse am Fachgebiet des Baubetriebs.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte untenstehende Links.

Link zur Präsentation

Link zum Artikel in der Thüringer Allgemeine

Präsentation des Online-Tutorials „wissenschaftliches Arbeiten“

Am 05.10.2015 präsentierten die Projektverantwortlichen und –mitarbeitenden deren Online-Tutorial zum wissenschaftlichen Arbeiten Mitarbeitern verschiedener Professuren und zentraler Einrichtungen. Beteiligt waren:

  • Immo Feine (wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Baubetrieb und Bauverfahren),
  • Leonie Brachat, Felicitas Schorcht, Carsten Heinze (Studierende im Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen an der Bauhaus-Universität Weimar).

Die gesammelten Erkenntnisse sind als hilfreicher Handlungsleitfaden für Studierende zu verstehen, der die Komplexität des wissenschaftlichen Arbeitens in verschiedene Schwerpunkte aufgliedert und Begrifflichkeiten klärt:

·         Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens und hilfreiche Software

·         Literaturempfehlungen zum Thema „wissenschaftliches Arbeiten“

·         Stichwortsuche

·         Themenfindungs- und Forschungsprozess

·         Informationsverarbeitung unterschiedlicher Quellen

·         schriftliche Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit

·         Präsentationsregeln

Derzeit sind rund 25 Nutzer in den auf der moodle-Plattform verfügbaren Kurs eingeschrieben. Zukünftig wird die Anbindung der erarbeiteten Inhalte an eine Vorlesungsreihe angestrebt. Aktualisierungen und Weiterentwicklungen des Tutorials sind im Rahmen des Projektes bis zum Ende des Wintersemester 2015/16 durch die Professur Baubetrieb und Bauverfahren sichergestellt. Die Betreuung erfolgt durch Studenten mit Unterstützung der Professur.

Hier finden Sie den Link zum entsprechenden Kurs auf moodle.

Eine Auswahl an Literatur und DIN-Normen hier.

Abschied in den Ruhestand

Prof. Steinmetzger scheidet nach 36-jähriger Hochschulzugehörigkeit zum 1. September 2015 aus dem aktiven Berufsleben aus und wendet sich neuen schönen Aufgaben als Rentner und Opa zu.

Dennoch gibt es eine gewisse Kontinuität mit der weiteren Tätigkeit an der Professur Baubetrieb und Bauverfahren als Lehrbeauftragter.

Vielen Dank an alle Kolleginnen und Kollegen für die langen Jahre guter Zusammenarbeit an der Uni!

Opa mit einem seiner Enkel, Hai An.

Auf IT gebaut

Herzlichen Glückwunsch!

Frau Dr. Julia Voigtmann
hat mir ihrer Dissertation
zum Thema "Simulation baulogistischer Prozesse"
den dritten Preis beim Wettbewerb "Auf IT gebaut" gewonnen.

Wir freuen uns mit ihr und wünschen ihr weiterhin alles Gute in ihrer beruflichen Laufbahn.

 

Link: http://www.aufitgebaut.de/

 

 

 

Ehrung für Sebastian Hollermann

Wir freuen uns über die Ehrung, die unserem ehemaligen Kollegen Sebastian Hollermann für seinen Einsatz als Fluthelfer 2013 zuteil geworden ist.

Als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Weimar war er im Frühsommer 2013 in Schönebeck und Stendal im Einsatz. Dafür erhielt er von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident eine Ehrennadel.

Link (leider wurde der Name in der Presse falsch geschrieben)

Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen ihm in seiner neuen beruflichen Wirkungsstätte viel Erfolg, persönlich alles Gute und hoffen, dass auch bald hier der erfolgreiche Abschluss seiner Promotion stattfinden wird.