Hintergrund


Die Bauhaus-Universität Weimar und besonders das F. A. Finger-Institut für Baustoffkunde sind seit vielen Jahren sowohl national als auch international renommiert und wichtige Ansprechpartner für Fragestellungen im Bereich der Sanierung und Revitalisierung von Gebäuden mit innovativen Werkstoffen und Methoden.

Der hohe Anteil an sanierungsbedürftigen Gebäuden in Thüringen unterstützt die Ausrichtung der Universität auf die Instandsetzung und Revitalisierung von Gebäuden. Insbesondere für die Stadt Weimar und die umgebende Region mit ihrer Vielzahl an Baudenkmälern hat die Altbausanierung und Instandsetzung von jeher auch wirtschaftlich eine hohe Bedeutung.

Baumaßnahmen im Bestand sind sehr häufig als Einzelfälle zu betrachten, da verschiedene Nutzeranforderungen erfüllt werden müssen und die Vorgehensweise bei Planung und Ausführung nicht immer einem so eindeutigen Weg folgen kann, wie dies bei einem Neubau möglich ist.

Durch ungeeignete Anwendung von etablierten Instandsetzungsmaterialien oder eine nicht fachgerechte Ausführung entstehen bei vielen instandgesetzten Bauteilen schon nach kurzer Zeit und lange vor Ende der prognostizierten Lebensdauer der Instandsetzungsmaßnahme wieder neue Schäden, wodurch erneute Instandsetzungen notwendig und Kosten verursacht werden.

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