Im Jahr 2016 hat die Bauhaus-Universität Weimar auf Initiative der Fakultät Architektur und Urbanistik den Forschungsschwerpunkt Planen.Bauen.Erben etabliert. Dieser bündelt Forschungsprojekte aus der Architektur-, Heritage- und Stadtforschung sowie Planungs- und Ingenieurwissenschaften, die Raum, Stadt und Architektur im Kontext sich wandelnder gesellschaftlicher Bedingungen und Herausforderungen sowie technischer Voraussetzungen erforschen und damit wesentlich zur zukunftsfähigen Gestaltung von Architektur, Stadt und Landschaft beitragen. Dank zahlreicher durch DFG, BMBF, EU oder Forschungsstiftungen geförderte Projekte mit renommierten Forschungspartnern, von ressourceneffizienter Fassadengestaltung über den Denkmalwert der Nachkriegsmoderne bis zur Entwicklung computergestützter Tools zur Stadtentwicklung im globalen Süden trägt die Fakultät damit Wesentliches zur zukunftsfähigen Gestaltung von Architektur und Stadt bei. Sie gehört hinsichtlich ihrer Forschungsleistung – mit ihren Drittmitteln pro Professur und mit Blick auf ihre hohe Zahl an abgeschlossenen Promotionen – im bundesweiten Vergleich der Planungs- und Architekturfakultäten zu den leistungsstärksten. Sie konnte in den letzten zehn Jahren die eingeworbenen Drittmittel verdoppeln.

Wesentlicher Baustein des Forschungsschwerpunkts ist das 2016 an der Fakultät Architektur und Urbanistik gegründete Graduiertenforschungszentrum, das die strukturierten Promotionsprogramme bündelt und ein Fördervolumen von insgesamt 2,5 Mio. Euro aus mehreren Forschungsprogrammen bindet. Hierzu zählen:

  • das gemeinsam mit der TU Berlin beantragte interdisziplinäre DFG-Graduiertenkolleg „Identität und Erbe“  zur Erforschung der komplexen Beziehung kulturellen Erbes und gesellschaftlichen Wandels

  • die Nachwuchsforschergruppe zur „Sozialen Wohnraumversorgung in wachsenden Metropolregionen“, gefördert durch die Hans-Böckler-Stiftung

  • “UrbanHist | 20th Century European Urbanism” als EU-gefördertes Kooperationsprojekt mit Partnern aus der Slowakei, Schweden und Spanien, in dem Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler paneuropäisch zur Geschichte der Stadt- und Raumplanung forschen

  • DAAD-geförderte internationale Promovierende des International Doctorate Program des Instituts für Europäische Urbanistik.

Wirkung und Sichtbarkeit verliehen der Forschung an der Fakultät in den letzten Jahren auch zahlreiche internationale und durch Drittmittel geförderte Konferenzen, beispielsweise: