Wintersemester 2014/2015

Bachelor Urbanistik

Vorlesung: Einführung in die Stadt- und Regionalplanung

1. Fachsemester | Barbara Schönig | 2 SWS, 3 ECTS
Mo. 09:15 - 10:45 Uhr | Beginn: 27.10.2014

Die Vorlesung bietet einen ersten strukturierten Überblick über Genese, gesellschaftliche Funktion, aktuelle Herausforderungen und institutionelle Organisation der Stadtplanung. Sie beinhaltet die Darstellung und Diskussion ausgewählter aktueller Themen der Stadtentwicklung und Stadtplanung, und führt so an das thematische Feld sowie das Aufgaben- und Kompetenzspektrum der Stadtplanung heran, das zukünftige Stadtplaner/innen erwartet. Anhand ausgewählter Beispiele und der Diskussion aktueller Herausforderungen von Stadtentwicklung werden die Besonderheiten planerischer Problemstellungen und die daraus resultierenden methodischen Herausforderungen an Stadtplanung als Disziplin herausgearbeitet.

Planungsprojekt: Leinefelde Zentrum - Zentrum Leinefelde

1. Fachsemester | Arvid Krüger, Achim Schröer | 2 SWS, 3 ECTS
Di. 09:30 - 15:00 Uhr + Sondertermine freitags*| Beginn: 21.10.2014

Die Stadt Leinefelde-Worbis im Norden Thüringens ist das Paradebeispiel für eine schrumpfende Stadt, die sich schon früh der Herausforderung des „Stadtumbaus“ gestellt hat. Mit der wegbrechenden industriellen Basis und einem Baubestand von über 90% „Plattenbauten“ aus der DDR wird bereits seit 1994, und verstärkt im Rahmen des Stadtumbau-Programms ab 2002, für die demographische und bauliche Schrumpfung der Stadt geplant. Nach 20 Jahren ist einerseits ein Resumée zu ziehen, andererseits verlangen neue Rahmenbedingungen und Leitbilder nach einer neuen Justierung. Insbesondere die Frage des Zentrums soll im Vordergrund stehen und in relevanten Aspekten analysiert werden: Städtebau, öffentlicher Raum, Erreichbarkeit, Einzelhandel und soziale Infrastruktur wie z.B. Schule bilden Bausteine einer möglichen Neukonzeption des Leinefelder Zentrums.
Dabei soll auch die Rolle des Zentrums von Leinefelde – bzw. Leinefeldes als regionales Zentrum – in der Region anhand sektoraler Fragestellungen wie Schulnetzplanung, Bahnverkehr und Energie thematisiert werden.
Ziel ist ist es, anhand der neu aufgeworfenen Stadt-Land-Debatte (IBA Thüringen) am Beispiel Leinefelde sowohl die diskursive Seite der Stadt (Zentrum Leinefelde) als auch des Lands (Leinefelde als Zentrum) zu beleuchten.

*Sondertermine freitags:

  • 14.11.2014
  • 28.11.2014
  • 19.12.2014
  • 09.01.2015
  • 23.01.2015

Projekt: Ein Bau-Haus für die Schule – Planen und Bauen mit Kindern.

Kinder am Schultisch

5.+7. Fachsemester, selbstbestimmtes Projekt | Steffen de Rudder (Städtebau I), Barbara Schönig (Stadtplanung) und Sigrun Langner (Landschaftsarchitektur und -Planung) | 8 SWS, 12 ECTS | Beginn: 17.10.2014

Ziel des Projekts sind Planung, Entwurf und Bau eines temporären Info- und Werkstattpavillons („Bau-Haus“) auf dem Schulhof der Staatlichen Gemeinschaftsschule, Standort „Am Hartwege“. Die Staatliche Gemeinschaftsschule Weimar ist eine besondere Schule, in der nach Jenaplan-Konzept jahrgangsübergreifend, projektorientiert und selbstbestimmt gelernt wird. Da die Schule derzeit von einer Grundschule zu einer Gemeinschaftsschule aufwächst und sich das Schulgebäude „Am Hartwege“ in dringend sanierungsbedürftigem Zustand befindet, wird derzeit eine Sanierung und möglicherweise eine Erweiterung des Gebäudes vorbereitet.

Dieser Schulumbau soll durch einen umfassenden Partizipationsprozess mit Schülern, Lehrern, Anwohnern und allen zu beteiligenden Akteuren des Schulträgers (Stadt Weimar) begleitet werden. Ein Konzept für diesen Prozess wurde in einem selbstbestimmten Projekt von Urbanisten und Architekten im WS 2013/2014 vorbereitet.

Nun soll im Rahmen dieses Projekts das Konzept weiter entwickelt werden und konkret ein Ort entstehen, an dem der Schulumbauprozess über die nächsten Jahre hinweg Sichtbarkeit erlangen kann. Das Bau-Haus ist das zu entwerfende Gebäude, das einen Ort für die Durchführung von Beteiligungsprozessen, für das Lernen am Bauprozess und die Information und Diskussion über den Schulumbau bieten soll. Gemeinsam mit Kindern, Lehrern, Eltern und allen Interessierten soll eine temporäre Planungswerkstatt auf dem Schulhof geplant und konzipiert werden.

Unterstützt wird das Projekt durch den Kreativfonds der Bauhaus-Universität und das Modellprogramm »Kulturagenten für kreative Schulen«.

Urbanistik: Bei Interesse an einer Teilnahme bitten wir bis zum 14.10.2014 um ein kurzes Schreiben per Mail an Barbara Schönig, Professur Stadtplanung, in dem die Motivation zur Teilnahme an diesem Projekt dargelegt wird .

Architektur: Kurzes Schreiben bis zum 14.10.2014 per Mail an Steffen de Rudder, Professur Städtebau 1, bitte Motivation darlegen und Arbeitsproben als pdf beifügen.

Die Einschreibung für das 5. + 7. Fachsemester Bachelor Urbanistik erfolgt über die Professur Stadtplanung.

Die Einschreibung für das 1. und 2. Studienjahr Master Architektur erfolgt über die Professur Städtebau 1.

Projekt: StadtLandSchule – Bildungslandschaften in Thüringen

5. und 7. Fachsemester | Barbara Schönig, Arvid Krüger | 8 SWS, 12 ECTS
Do. 09:15 - 16:30 Uhr | Beginn: 23.10.2014

Schulen gehören zur sozialen Infrastruktur bzw. zu den Wohnfolgeeinrichtungen. Im herkömmlichen Sinne besteht die stadtplanerische Aufgabe darin, die flächendeckende Versorgung mit Schulen zu gewährleisten. Ob im ländlichen Raum, in der Umlandkommune, im innerstädtischen Quartier bilden Schulen Knotenpunkte von Verkehr und sind auch baulich „Landmarks“ im städtischen Gefüge. Insbesondere im ländlichen Raum stellen sie einen wesentlichen Faktor räumlicher Identität dar. "Stirbt die Schule, stirbt der Ort": Schlagzeilen wie diese begleiteten die Schrumpfungs- und Stadtumbaudebatte von Anfang an.


Umgekehrt sind räumliche Entwicklungen maßgeblich für die Frage, wie Schule gestaltet werden kann. Wo es rein zahlenmäßig entweder eine Schule für alle Kinder oder gar keine Schule mehr geben kann, setzt sich jenseits ideologischer bildungspolitischer Debatten um Gymnasium, Realschule, Hauptschule ein pragmatischer Zugang zur Schulstandortplanung durch. So ist auch die Gemeinschaftsschule in Thüringen ein Modell, wohnortnahes Lernen von der bis zum Abitur für alle zu ermöglichen. Die räumlichen Potentiale und Effekte dieser Strategie sind bislang jedoch weder analytisch noch konzeptionell für die räumliche Entwicklung unmittelbar am Schulstandort und im Einzugsbereich der Schule erforscht.


In diesem Sinne startet das Projekt seine forschende Analyse: Können Schulen mehr sein als isolierte Lernorte? In welcher Weise können sie zum Bestandteil und Katalysator einer Bildungslandschaft sein, die Schulen nicht als solitäre (bauliche) Fremdkörper sondern als integralen Bestandteil des räumlichen und sozialen Gefüges betrachtet, im Quartier, in der Stadt oder im Dorf. In welcher Weise und mit welchen Strategien können sie zum Ausgangspunkt werden für lebenslanges Lernen ebenso wie für Strategien räumlicher Entwicklung im weitesten Sinne, also von der Mobilität über soziale Integration im Quartier bis hin zur Förderung regionaler Produktionskreisläufe.


Im Rahmen des Projekts werden wir am Beispiel von Gemeinschaftsschulen in ganz unterschiedlichen Räumen in Thüringen (von der wachsenden Stadt bis zum schrumpfenden Dorf) untersuchen, welche Wechselwirkung sie mit ihrem Raum besitzen, und wie eine urbanistische Interpretation des Begriffs der Bildungslandschaft aussehen könnte. Ziel ist es, Handlungsstrategien für eine Integration von räumlicher Entwicklung, Schulentwicklung und „Neues Lernen in Kommunen“ für Schulstandorte in bestimmten Räumen zu entwickeln. 

Vorlesung: Allgemeines Bau- und Planungsrecht

3. Fachsemester | Dr. Bernhard Weyrauch | 2 SWS, 3 ECTS
Fr. 13:30 - 18:30 Uhr | Beginn: 17.10.2014

Die Vorlesung dient der Einführung in das Allgemeine Städtebaurecht, insbesondere in das Recht der Bauleitplanung nach BauGB (Baugesetzbuch) und BauNVO (Baunutzungsverordnung).

Wahlfach: Bauleitplanung

3. Fachsemester | Dr. Bernhard Weyrauch | 4 SWS, 6 ECTS
Fr. 13:30 - 18:30 Uhr (teilgeblockt) | Beginn: 17.10.2014

Die Themen der Lehrveranstaltung werden in der Vorlesung gehalten und in der Übung praxisbezogen vertieft:

Grundlagen: Aufbau der Rechtsordnung; Rechtsquellen; Verwaltungsakt; Aufbau der öffentlichen Verwaltung; Dritte Gewalt,
Grundzüge des örtlichen Bau- und Planungsrechts / Struktur des BauGB
Zulässigkeit von Vorhaben (§§ 30, 34, 35 BauGB)
Flächennutzungsplanung und Teilflächennutzungsplanung zur Steuerung der Windkraftnutzung
- Bebauungsplanung: Art und Maß der baulichen Nutzung; Verfahren; Sonderfälle (z.B. §§ 13, 13a; vorhabenbezogener B-Plan, städtebaulicher Vertrag)
Erschließungsrecht
- Materielles und formelles Bauordnungsrecht:  Abstandsflächenrecht; Brandschutz/Rettungswege; Stellplätze, örtliche Bauvorschriften, Baugenehmigungsverfahren
Sicherung der Bauleitplanung (Zurückstellung, Veränderungssperre)
Bodenordnung
Umweltaspekte in der Bauleitplanung: Umweltprüfung, und Umweltbericht; Eingriff/Ausgleich; Artenschutz, Lärm; erneuerbare Energien

Achtung: Formal handelt es sich um zwei separate Veranstaltungen, welche im Vorgriff auf die Reakkreditierung als gemeinsame Integrierte Veranstaltung gelehrt werden. Es handelt sich um die Vorlesung Bau- und Planungsrecht, ergänzt um das Wahlfach Bauleitplanung mit jeweils 3 Credits. Formal wird die Vorlesung durch eine Klausur abgeschlossen, das Wahlfach durch die aktive Teilnahme an Übungen während der Lehrveranstaltung.
Einschreibung nur für den Studiengang Bachelor Urbanistik, 3. Fachsemester!


Termine:
1.    17.10.2014
2.    24.10.2014
3.    07.11.2014
4.    14.11.2014
5.    12.12.2014
6.    09.01.2015
7.    16.01.2015
8.    23.01.2015
9.    30.01.2015

Master Urbanistik

Seminar: Sozialer Wohnungsbau und die Transformation des Wohlfahrtsstaates in Deutschland und Europa

Barbara Schönig
Mo. 11:00 - 12:30 Uhr | Beginn: 20.10.2014

Sozialer Wohnungsbau stellt einen wichtigen Teilbereich der sozialen Wohnraumversorgung in den westlichen Wohlfahrtsstaaten dar, der seine quantitative „Blütezeit“ zwischen 1945 und 1975 erlebte. In dieser Zeit entsteht auch das Bild des sozialen Wohnungsbaus als eines Massenwohnungsbaus für große Teile der unteren und mittleren Schichten der Bevölkerung, der mit präfabrizierten Fertigbauteilen rationalisiert in Siedlungen der städtebaulichen Moderne gebaut wurden. Für eine kurze Zeit wurde der soziale Wohnungsbau in den westlichen Industrienationen zum städtebaulichen Symbol des „gesellschaftlichen Friedens“ und des wirtschaftlichen Aufschwungs. In der historischen Gesamtschau von Wohnungsmarkt und Wohnungsbau in den westlichen Industriestaaten ist staatlich geförderter Wohnungsbau in diesem Sinne jedoch als eine Erscheinung einer relativ kurzen historischen Phase zu betrachten, der nur unter den spezifischen historischen Bedingungen und politischen Konstellationen von Wohnungsnot, wirtschaftlichem Wachstum und fordistischer wohlfahrtsstaatlicher Organisation möglich war. Einhergehend mit der Transformation der Wohlfahrtsstaaten seit Mitte der 1970er Jahren wurde auch der soziale Wohnungsbau grundlegend restrukturiert. Das Seminar befasst sich aus theoretischer Perspektive mit einer Rekonstruktion dieses Transformationsprozesses und soll anhand von Fallstudien Beispiele zeitgenössischen sozialen Wohnungsbaus hinsichtlich ihrer institutionellen Organisation, Gestaltung sowie ihrer gesellschaftlichen Funktion innerhalb der Stadt analysieren. Darüber hinaus werden Instrumente betrachtet, mit denen soziale Wohnraumversorgung aus planerischer Perspektive gesteuert werden könnte.

Das Kombinierte Modul besteht aus einem Seminar und der englischsprachigen Ringvorlesung, in der Experten aus unterschiedlichen Disziplinen theoretische Aspekte und Fallbeispiele sozialen Wohnungsbaus diskutieren werden.

Vorlesung: Housing for Everyone?! History, Presence and Future Perspectives on Social Housing in Germany, Europe and Beyond

Barbara Schönig | 2 SWS, 3 ECTS
Tuesday 17.00 - 18.30 | Start: October 14th (weekly)

Inspite of demographic decline in Germany in general, major German cities are growing. And, in consequence, are experiencing a shortage of housing and an increase of rents and real estate prices, especially in the more affordable segments of the housing market. Within the last year this has fostered a debate not only on housing policy as such but also on the need to build new public housing. But: there is little knowledge on how to finance, organize and actually design quality affordable housing under the conditions of urban austerity and increasing social polarization. Instead, affordable and public housing still is imaged as large housing estates with run down houses and low quality public space at the edge of the city, put together according to architects ideas and housing authorities’ bilances – leading in the end to socially deprived and isolated areas. However, form and function of affordable housing in Germany have changed dramatically since the “end of public housing” was proclaimed in the 1980ies and subsidized affordable housing became a niche of housing production.


Within the lecture series we will take a close look on institutional, urban and architectural forms as well as the societal function of public housing nowadays. We will discuss not only the history, but especially current models of public housing in Germany, Europe and beyond. Doing so, the lecture will take on an interdisciplinary perspective: We will discuss the development of public housing in the context of welfare state as well as urban transformation processes. But also we will look at institutional questions (policy instruments, operating, financing) as well as the urban and architectural design of public housing.


The lecture can be combined with a research seminar (in English or German language) but can also be attended separately. To receive credits for the integrated course in “Urban Planning” (MA AdUrb and EU) or the “Kombiniertes Modul” (MA Urbanistik) both must be attended, the seminar and the lecture series.

Master Advanced Urban Studies / European Urban Studies

Lecture Series: Housing for Everyone?! History, Presence and Future Perspectives on Social Housing in Germany, Europe and Beyond

Barbara Schönig | 2 SWS, 3 ECTS
Tuesday 17.00 - 18.30 | Start: October 14th (weekly)

Lecture Series + Seminar

Inspite of demographic decline in Germany in general, major German cities are growing. And, in consequence, are experiencing a shortage of housing and an increase of rents and real estate prices, especially in the more affordable segments of the housing market. Within the last year this has fostered a debate not only on housing policy as such but also on the need to build new public housing. But: there is little knowledge on how to finance, organize and actually design quality affordable housing under the conditions of urban austerity and increasing social polarization. Instead, affordable and public housing still is imaged as large housing estates with run down houses and low quality public space at the edge of the city, put together according to architects ideas and housing authorities’ bilances – leading in the end to socially deprived and isolated areas. However, form and function of affordable housing in Germany have changed dramatically since the “end of public housing” was proclaimed in the 1980ies and subsidized affordable housing became a niche of housing production.


Within the lecture series we will take a close look on institutional, urban and architectural forms as well as the societal function of public housing nowadays. We will discuss not only the history, but especially current models of public housing in Germany, Europe and beyond. Doing so, the lecture will take on an interdisciplinary perspective: We will discuss the development of public housing in the context of welfare state as well as urban transformation processes. But also we will look at institutional questions (policy instruments, operating, financing) as well as the urban and architectural design of public housing.


The lecture can be combined with a research seminar (in English or German language) but can also be attended separately. To receive credits for the integrated course in “Urban Planning” (MA AdUrb and EU) or the “Kombiniertes Modul” (MA Urbanistik) both must be attended, the seminar and the lecture series.

Seminar: Social Housing and the Welfare State: Concepts and Reality in Comparative Perspectives

Barbara Schönig, Sandra Schindlauer | 2 SWS, 3 ECTS
Monday 13.30 to 15.00 | Start: October 20th till December 15th

- October 30th - November 1st: Block Seminar (Excursion to Berlin)
- February 3rd  (in the lecture!): Final presentation of research results (1 session)

Inspite of demographic decline in Germany in general, major German cities are growing. And, in consequence, are experiencing a shortage of housing and an increase of rents and real estate prices, especially in the more affordable segments of the housing market. Within the last year this has fostered a debate not only on housing policy as such but also on the need to build new public housing. But: there is little knowledge on how to finance, organize and actually design quality affordable housing under the conditions of urban austerity and increasing social polarization. Instead, affordable and public housing still is imaged as large housing estates with run down houses and low quality public space at the edge of the city, put together according to architects ideas and housing authorities’ bilances – leading in the end to socially deprived and isolated areas. However, form and function of affordable housing in Germany have changed dramatically since the “end of public housing” was proclaimed in the 1980ies and subsidized affordable housing became a niche of housing production.

Starting point of the seminar is the question whether and in what way a specific new model of social housing has evolved in different national contexts through the neoliberal transformation of welfare states (at the national level) and urban policies (at the local level). To answer this question, the seminar will take in international perspectives. Building on the input of the lecture series “Housing for Everyone” and against the background of the German and European case studies presented in the lecture series, the seminar will discuss international examples of public housing. Students will prepare research reports on international case studies using their own national background as a starting point for discussion. The synthesis of the seminar’s discussion on international case studies of public housing will be presented in the final session of the lecture series.

Part of the seminar is an excursion to historic and present developments of public housing in Berlin that can be seen as a laboratory of public and affordable housing (October 30th to November 1st).

Seminar: Sustainable Urbanism: Challenges and Opportunities of Urbanization

Jesus J. Lara

Thuesday, 13:30 to 15:00 | Room 005, Belvederer Allee 5
Start: will be announced

This seminar examines how the concept of Sustainable Urbanism applies to communities, cities and neighborhoods and gives students’ insight into a variety of contemporary urban design, and planning issues and practices through the sustainability lens. The seminar combines lectures, readings and student research projects.

While cities and urban areas offer tremendous opportunities for social contact and interaction, employment, and well-being, they are also the source of many of our current environmental problems. In search of more sustainable solutions to urban growth, social and political fragmentation, and its impact in the environment, the Sustainable Urbanism seminar examines case studies of proactive approaches of urban sustainability in the United States and beyond its borders. We will be approaching this from the policy and planning angles the seminar will focus on considerations of design in the urban context.