5.KM | Israelitischer Tempel Poolstraße | Hamburg

Israelitischer Tempel in der Poolstraße, Hamburg
Entwurfsprojekt 5.KM (12 ECTS) und Bachelor Thesis

Mit dem Wiederaufbau der Synagoge am Bornplatz rückt auch das lange vernachlässigte Fragment des Israelitischen Tempels in der Poolstraße in den Blick. Den Plänen, die Fragmente mit einem modernistischen Wohnhaus zu überbauen, schlägt inzwischen zu Recht erheblicher Widerstand entgegen.

Der 1842–44 durch den Architekten Johann Hinrich Klees-Wülbern errichtete Tempel in der Poolstraße war der erste eigene Sakralbau des Neuen Israelitischen Tempelvereins und eine der Keimzellen des liberalen Judentums. Trotz des schlechten baulichen Zustands der erhaltenen baulichen Überreste kommt ihm eine besonderehistorische Bedeutung zu.

Das Entwurfsprojekt im Sommersemester wird sich mit Möglichkeiten auseinandersetzen, die erhaltenen Fragmente des Tempels durch eine angemessene Nutzungzugänglich zu machen. Ähnlich, wie auch bei der Neuen Synagoge am Bornplatz wird die Frage des architektonischen Ausdrucks eine besondere Rolle spielen.

Über die Professur werden vorab 5 Entwurfsplätze vergeben. Bewerbung per Portfolio (analog oder digital) bis spätestens 16.03.2020 an Juliane Steffen (juliane.steffen[at]uni-weimar.de).