Bachelor Projekt

Zirkuläre Stadt – Zirkuläres Bauen – Denkmalpflege

© Eric De Mildt / Greenpeace

Dass klimapolitisch eine „Bauwende“ dringend geboten ist, wird inzwischen kaum mehr bestritten. In der Bau- und Planungspraxis ist davon aber noch nicht allzu viel zu spüren, während zahlreiche Konzepte Handlungsoptionen anbieten. Für das Semesterprojekt greifen wir das Thema der nächsten Winterschule des Kooperationsprojekts „Fachlicher Nachwuchs entwirft Zukunft“ auf und widmen uns dem Thema der „zirkulären Stadt“. Was ist damit gemeint und was versteht man unter den Schlagworten „Urban Mining“, „Cradle-to-cradle“, „Circular Cities“ etc.? Was haben diese Konzepte gemeinsam und worin unterscheiden sie sich und was haben sie mit Denkmalpflege zu tun bzw. was bedeuten sie für diese?

Im ersten Semesterdrittel wollen wir uns diesen Fragen widmen, aktuelle Texte dazu diskutieren und die unterschiedlichen Konzepte kritisch analysieren. Im mittleren Semesterdrittel soll anhand einer Stadt oder mehrerer Städte im Vergleich der Stand der Umsetzung solcher Konzepte untersucht werden. Im Schlussdrittel geht es dann darum, eigene Konzeptansätze zu entwickeln.

Begleitend zum Projekt finden Exkursionen und Vorträge statt.

Zielgruppe: B.Sc. Urbanistik 3. FS, B.Sc. Arch. 5. Fachsemester

Lehrende: Prof. Dr. phil. habil. Hans-Rudolf Meier, Dipl.-Ing. Kirsten Angermann, Christine Dörner M.Sc. 

Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme, Referate, textliche und zeichnerische Ausarbeitung von Analysen und Konzepten, Erarbeitung einer Projektbroschüre.

Literatur Zur Einführung:

Felix Heisel, Dirk Hebel (Hg.): Urban Mining und kreislaufgerechtes Bauen. Die Stadt als Rohstofflager,

Stuttgart 2021.

Material der Stadt. Material gewordenes Zeichen, Zeichen gewordenes Material. Der architekt 4/2020.

Leistungspunkte: 12 ECTS

Termin: Donnerstags Projekttag, Beginn am 13.10.2021.