Kulturerbe Konstruktion

DFG-Schwerpunktprogramm Kulturerbe Konstruktion

Ende März 2019 beschloss der DFG-Senat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Kulturerbe Konstruktion – Grundlagen einer ingenieurwissenschaftlich fundierten und vernetzten Denkmalpflege für das bauliche Erbe der Hochmoderne“. Im Zentrum des Schwerpunktprogramms stehen die Bauten der Hochmoderne (etwa 1880 bis 1970). Deren Denkmalwert bestimmen häufig bautechnische Charakteristika – die Konstruktion ist das eigentliche Kulturerbe. Für dessen Bewertung als auch für seine Bewahrung fehlen bislang aber entscheidende bautechnikgeschichtliche, denkmaltheoretische und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen. Die Desiderate sind offensichtlich. 

Das SPP reagiert darauf mit der Einrichtung eines disziplinübergreifenden Forschungsverbunds zu drei Themenfeldern:

1) Erfassen und Einordnen, 2) Erkennen und Bewerten, 3) Erhalten und Entwickeln. 

Das Programm setzt sich aus zwei Förderperioden mit jeweils drei Jahren Förderdauer zusammen. Die gekürzte Fassung des Initiativantrags finden sie hier.

Die Ausschreibung für Forschungsanträge erfolgt demnächst. Mit weitergehenden Fragen inhaltlicher Art wenden Sie sich bitte an den Sprecher des Schwerpunktprogramms, Prof. Dr.-Ing. Werner Lorenz.

Emil Fahrenkamp (Arch.), Gerhard Mensch (Ing.) Shell-Haus Berlin, 1930-32, (Foto: Vasilii Maslak)
Carlfried Mutschler + Partner, Frei Otto (Arch.), Ove Arup & Partners (Ing.) Multihalle Mannheim, 1973-75, (Foto: Wolfgang Maurer)