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"rurbane Landschaften in der Huangyan-Taizhou Zhejiang province“
Erstellt: 21. Juni 2019

URBAN-RURAL-ASSEMBLY (URA) - Verbundprojekt gestartet

An der Professur Landschaftsarchitektur/-planung ist ein durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes deutsch-chinesisches Verbundprojekt gestartet. Es untersucht die Auswirkungen dynamischer Urbanisierungsprozesse auf die umliegenden ländlichen Regionen. Das Projekt "Urban-Rural Assembly" (URA) zielt darauf ab, ein besseres Verständnis für die Konstellationen zwischen Stadt und Land und deren gegenseitigen Abhängigkeiten zu entwickeln, die sich entlang Chinas großer Urbanisierungskorridore abzeichnen. Dabei wird die Problematik einer zunehmend polarisierten Raumentwicklung zwischen schnell wachsenden urbanen Verdichtungsräumen und ihren Hinterlandregionen, die sowohl für China als auch Deutschland eine wesentliche Herausforderung auf dem Weg zur nachhaltigen Raumentwicklung darstellt, thematisiert. Am Beispiel der Region Huangyan-Taizhou sollen Herausforderungen und Entwicklungspotentiale von "Hinterlandregionen" chinesischer Urbanisierungskorridore untersucht und Ansätze für ein strategisches und akteursorientiertes Transformationsmanagement, aufbauend auf der Stärkung nachhaltiger regionaler Wertschöpfungsketten entwickelt werden. Das von der Bauhaus Universität Weimar/Professur Landschaftsarchitektur-/planung geleitete Teilprojekt zielt dabei auf die Untersuchung räumlicher Veränderungsprozesse urban-ruraler Siedlungs- und Landschaftsstrukturen ab, um regionsspezifische Themenfelder einer landschaftsbasierten Siedlungsentwicklung aufdecken zu können.

 

Das Projekt startete Anfang Juni 2019 mit einem Kick-Off Workshop in der Region^ Taizhou mit allen beteiligten Partnern.

 

Hintergrund:

Das Projekt "Urban-Rural Assembly – Transformation zu nachhaltigen Stadt-Land-Ökonomien" wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) nach Förderrichtlinie "Nachhaltige Entwicklung urbaner Regionen". Nach einer Initiierungsphase von April 2019 bis September 2020 folgt ab Oktober 2020 bis März 2026 die Hauptphase. In diesem Zeitraum werden erste entwickelte Maßnahmen und Instrumente umgesetzt und getestet.

 

Projektpartner auf deutscher Seite: Technische Universität Berlin (Projektleitung); Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung; Bauhaus-Universität Weimar; ICLEI – Local Governments for Sustainability e. V., Bonn. Projektpartner auf chinesischer Seite: Tongji-Universität, Shanghai; Zhejiang Universität, Hangzhou; China Agricultural University, Peking; Zhejiang University of Technology, Hangzhou