Session III

Session III

Samstag, 28. September, 17 – 19 Uhr

Diese Session folgt einem einstündigen Come together, welches dem Austausch über die vielfältigen Impulse dienen soll. Ausgewählte Fragestellungen zu den Themenfeldern Komplexität gestalten I Moderne Haltungen I Virtuelle Realitäten I Öffentlichkeit und Gemeinschaft I Material-Begegnung I Räume und Resonanzen werden in den Räumlichkeiten des traditionellen Bauhauses in Weimar – dem Hauptgebäude und dem Van-de-Velde-Bau bearbeitet. Die diskursive wie praktische Annäherung bietet Raum, sich wiederholt dem gleichen Themenfeld zuzuwenden oder aber sich einem anderen Themenfeldern zu widmen.

Die Referenten:

I Komplexität Gestalten

Rainer Schönhammer (Psychologe Burg Giebichenstein Halle/ Saale): Bedarf es einer Unterscheidung der heute zu vermittelnden gestalterischen Grundlagen in Gegenüberstellung zu jenen des Bauhauses (Wahrnehmungs-, Form-, Materiallehre)?

Ulrike Kuch und Friederike Holländer (Architektinnen Berlin): Welche Potentiale bieten die Schulung der Wahrnehmung von Räumen und die aktive Auseinandersetzung mit diesen für einen sensiblen Umgang mit der gestalteten Umwelt und eine aktive Einnahme der Nutzerperspektive in partizipativen Gestaltungsprozessen?

II Moderne Haltung

Eva Filter (Architektin Hochschule Ostwestfalen-Lippe Detmold): Welcher Bildungsinhalte und -prozesse bedarf es für zukünftige Entwerfer*innen, Gestalter*innen und Künstler*innen und Vermittler*innen, die sich der Verantwortung der Entwicklung einer Haltung gegenüber der Welt und der eigenen Person im Sinne der Erfahrung von Eigenmächtigkeit stellen müssen?

Kunibert Bering (Kunsthistoriker und Kunstdidaktiker Kunstakademie Düsseldorf): Welche Relevanz sollten die Bauhausprinzipien Interdisziplinarität, Theorie-Praxis-Bezug, Internationalität und künstlerische Lösungstrategie für die Gestaltung interkultureller, sozialer und kommunikativer Räume der Gegenwart haben?

III Virtuelle Realitäten und Verantwortung

Christian Bauer (Philosoph Julius-Maximilians-Universität Würzburg): Welcher Verantwortung müssen sich Lehrende gegenüber der realen Welt in der Betreuung von Gestaltungskonzepten und -prozessen virtueller Realitäten stellen?

IV Öffentlichkeit und Gemeinschaft

N.N.: Welche Inszenierungspraktiken (Theater, Film, Choreografie, Tanz, Musik) werden am Bauhaus zur Auseinandersetzung mit dem und Außendarstellung im öffentlichen Raum entwickelt und welche Wirkung erzielten diese in Bezug auf die Entfaltung einer Beteiligungskultur (Identitätsstiftend, alltagsüberwindend, alltagsintensivierend)?

V Material – Begegnung

Andrea Dreyer (Kunstdidaktikerin Bauhaus-Universität Weimar): Welche Transformationen, Interventionen und Neuorganisationen im berufsbiografischen Prozess bestimmen die Entwicklung von Identitäten in den Räumen der Kunst, Gestaltung, dem Entwurf und der eigenen Lehrpraxis?

VI Räume und Resonanzen

Hannes Hubrich (Architekt, Architektenkammer Thüringen), Heba Safey Eldeen (Architektin, Misr International University, Cairo), Suzanne de Laval (Architektin, Projektleiterin Architecture in School) und Mina Sava (Architektin, Projektleiterin De-a Arhitectura Romania): Bauhaus-Rezeption international – Welche Rolle spielt das UIA-Netzwerk und das Netzwerk der Arbeitsgruppen „Architektur und Schule“ der Architektenkammern Deutschlands?

Regina Cosenza Arango (Projektleitung Bauhaus Agenten Weimar, Klassik Stiftung Weimar): Welchen Beitrag schafft das Programm Bauhaus Agenten zur partizipativen Museumsentwicklung an den Bauhaus-Orten?