Blick in einen der gemeinschaftlich genutzten Wohn- und Arbeitshöfe (Entwurfsverfasser: Janna Hohn / Josh Yates)
Blick in einen der gemeinschaftlich genutzten Wohn- und Arbeitshöfe (Entwurfsverfasser: Janna Hohn / Josh Yates)
Erstellt: 11. Dezember 2017

Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät Architektur und Urbanistik gewinnt ersten Preis im Europan 14 Wettbewerb

Im diesjährigen Europan-Wettbewerb hat Janna Hohn, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Entwerfen und StadtArchitektur für ihren gemeinsam mit Josh Yates erarbeiteten Entwurf »Zwischen den Zeilen« zum Standort Hamburg-Wilhelmsburg einen mit 12.000 Euro dotierten ersten Preis erhalten.

Thema von Europan 14 war die »Produktive Stadt«.Insgesamt gab es 44 Entwurfsstandorte in 13 europäischen Ländern, wobei in Deutschland fünf Standorte zur Bearbeitung bereit standen.

Das prämierte Projekt von Janna Hohn und Josh Yates verbindet Produktiv- und Kreativwirtschaft mit Wohnen in einem interessanten baulichen Gefüge, dem die Jury eine hohe räumliche Qualität und Realisierungschancen zusprach.

Die Preisträger des europaweit größten Nachwuchs-Ideenwettbewerbs für Architektur und Städtebau wurden am 1. Dezember 2017 bekannt gegeben.

Auszug aus dem Jury Protokoll Europan 14

»Der Entwurf bietet eine interessante Interpretation des Rahmenplanes, indem er die Blöcke in drei unterschiedlichen Typologien definiert. Er überzeugt durch seine klare Anordnung unterschiedlicher Nutzungen in teils recht feinkörnig dargestellter Bebauung. Mit der nördlich gelegenen Zeilenstruktur für ein unmittelbares Nebeneinander von Wohnen und Arbeiten wird ein interessantes bauliches Gefüge, von vorspringenden Baukörpern am Kanal, kleinen Wohntürmen zur inneren Straße bis hin zu verbindenden Riegeln, aufgezeigt. Zeile für Zeile wurden dafür Variationen entwickelt. So bekommen sowohl die Kanalseite als auch die innere Straßenseite ein Gesicht. Im Inneren entwickeln sich interessante, geschützte Arbeits- und Wohnhöfe. Dieser Zeilentypologie wurde von der Jury hohe räumliche Qualität und Realisierungschancen zugesprochen. Der Stichkanal im Osten bekommt dadurch im Unterschied zum Westen einen eigenen Charakter als Ort der Produktiv- und Kreativwirtschaft.«

Weitere Informationen zum Wettbewerb und zu den Preisträgern

Webseite der Professur Entwerfen und StadtArchitektur (Prof. Hilde Barz-Malfatti)

Die Preisverleihung findet am 2. Februar 2018 im Deutschen Architektur Zentrum, Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, 10179 Berlin, statt.