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Erstellt: 29. November 2016

Prof. Eckardt als Berater für die Entwicklung eines neuen Metropolkonzepts für Frankreich berufen

Prof. Frank Eckardt, Professur Sozialwissenschaftliche Stadtforschung an der Fakultät Architektur und Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar, ist vom französischen Ministerium für Umwelt, Energie und Meer sowie vom Ministerium für Wohnen und nachhaltigen Wohnraum als internationaler Berater berufen worden.

Prof. Eckardt erläutert seine Aufgabe in dem mehrköpfigen Beratergremium, dem auch drei weitere internationale Berater aus Kanada, Deutschland und England angehören: »Meine Aufgabe ist es, die Rolle von Minderheiten in der Stadtplanung zu untersuchen. Im Rahmen eines Forschungsprojektes sollen insbesondere Lösungen für die räumliche und gesellschaftliche Fragmentierung der Pariser Region gefunden werden. Vier Teams werden in den kommenden zwölf Monaten an unterschiedlichen Themen wie Verkehr, Planung, Lokalpolitik und soziale Ungleichheiten arbeiten.«

Prof. Eckardt ist Experte für Stadtsoziologie, Willkommenskultur, multikulturelle Städte und benachteiligte Stadtteile. Seit 1999 ist er an der Bauhaus-Universität Weimar tätig, zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, ab 2002 als Juniorprofessor und seit seiner Habilitation 2009 als Professor für Sozialwissenschaftliche Stadtforschung. Im Jahr 2007 hatte er den Alfred Grosser-Lehrstuhl für Politikwissenschaften am Institut d’études politiques de Paris inne und war in den Jahren 2008 und 2009 Vertretungsprofessor am Lehrstuhl Stadtsoziologie an der Goethe-Universität Frankfurt/Main.