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Faden der Ariadne / ergebnisse
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ergebnisse

Faden der Ariadne

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 28. Mär 2006 21:47

DSC02828.jpg

Jana Dammköhler/Margarethe Müller


Von einem zentralen Startknoten aus eine durchgehende Struktur bis in eine zufällig bestimmte Zielecke zu bauen, ist das Ziel dieses Spiels. Bis zu vier Akteure sind gefordert, dabei ihre in drei verschiedenen Varianten verfügbaren Bauelemente möglichst effektiv einzusetzen.
Allein dadurch würden allerdings wohl kaum allzu interessante Strukturen entstehen. Aber schon nach wenigen Schritten kommen dem reibungslos vorangehenden Bau die ersten Hindernisse in den Weg. Diese treten in zwei verschiedenen Formen auf und bilden den wesentlichen Code der Formgenese im Spielverlauf. Die augenscheinlichste Form solcher Hindernisse ist erstaunlicherweise jener namensgebende "Faden der Ariadne", hier also von seiner eigentlich leitenden Wesensform umgedeutet in eine unscheinbare weiße Grenzlinie, die es je nach Würfelglück in Unterschiedlicher Höhe zu überwinden gilt. Die zweite Form des Hindernisses sind die Bauwerke der Gegner. Da jederzeit, sozusagen schicksalhaft - und besonders gern scheinbar immer kurz vor dem Ziel - der anvisierte Zielpunkt wechseln kann, kommt es immer wieder zu Überschneidungen mit gegnerischen Strukturen, da sich der sozusagen Auswegsuchende neu orientieren und in eine andere Richtung weiterbauen muß.
An der Art wie die Autorinnen solche zunächst rein spieltechnischen Probleme wie die Erzeugung von Spannung und Herausforderung lösen, läßt sich erkennen, daß sie nicht nur ein unterhaltsames Spiel entworfen, sondern dabei auch die Reflexion über das Thema spielerischer Formgenese nie aus den Augen verloren haben.
Hervorzuheben ist schließlich auch hier die durchdachte Umsetzung. Das Material, Multiplex-Siebdruckplatten, trägt durch Verschiedenhaftigkeit seiner Flächen, homogen dunkel die Oberfläche, gerichtet und strukturiert die Schnittflächen, wesentlich zum Erscheinungsbild der entstehenden plastischen Gestalt bei und bietet auch in verpacktem Zustand einen interessanten Anblick.

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