Urlaub für alle - Zur Genese und Entwicklung sozialtouristischer Architektur

Fakultät: Architektur und Urbanistik, Studiengang: Architektur (M.Sc.)

Die Entprivilegisierung des Reisens, d.h. der Wandel von einer privilegierten Beschäftigung einzelner, Bildung und Anregung suchender Wohlhabender hin zu einer Massenbewegung, ist ein Phänomen des 20. Jahrhunderts. Ab der letzten Jahrhundertwende werden in verschiedenen Ländern und unter verschiedenen politischen Systemen unterschiedliche touristische Anlagen realisiert, die sich speziell an niedriger gestellte Schichten richten. Den osteuropäischen Ländern sozialistischer Prägung kommt hierbei eine gewisse Vorreiterrolle zu.
Im ersten Teil des Projekts werden verschiedene Länder im Hinblick auf ihre Architektur für den Massentourismus untersucht. Im zweiten Teil wird der Fokus des Projekts auf die DDR gerichtet, wo der Feriendienst des Freien Deutschen Gewerkschaftsbunds sowie Betriebe, Kombinate und staatliche Einrichtungen in großem Maßstab Ferienheime und Urlaubersiedlungen für die Bevölkerung schuf. Mit Hilfe von Sekundärliteratur, Quellen, Zeitzeugenbefragungen und Untersuchungen vor Ort sollen Ferienobjekte unterschiedlicher Träger im Thüringer Wald als einer der wichtigsten Urlaubsregionen der DDR in Hinblick auf ihre Architektur und Denkmaleigenschaften genauer analysiert werden.


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Teilnehmer

Niclas Gebhardt, Annika Kesseler, Lena Schmidt, Paula Ott, Sascha Jecht, Merle Jelitto, Frederic Endres, Jens-Christoph Nehring

Betreuer

Dr.-Ing. Daniela Spiegel M.A.

Art der Präsentation

Ausstellung / exhibition

Adresse

Geschwister-Scholl-Str. 8 - Hauptgebäude / main building

Raum

109

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