Netze
| Studiengang | Betreuer | Ausstellung |
|---|---|---|
| Ursula Damm | Marienstraße 7b - M7b - Raum 204 |
Das komplexeste uns bekannte Netzwerk ist das menschliche Gehirn. Es besteht aus Nervenzellen, den Neuronen, die untereinander verbunden sind und über elektrische Spannungspotentiale miteinander kommunizieren. Während ein einzelnes Neuron mit seinen „Datenverarbeitungsfähigkeiten“ nicht gerade beeindruckt, sind Neuronen im Verbund sehr leistungsfähig. Menschliche Intelligenz ist das Resultat dieser variablen Netzstruktur. Das Phänomen, daß das Ganze mehr als die Summe seiner Teile leistet, findet sich in natürlichen wie technischen Netzwerken immer wieder. Letztere haben den Zivilisationsprozess des Menschen seit Jahrtausenden maßgeblich und nachhaltig verändert: Von römischen Abwässerkanälen über dezentrale Handelswege, transkontinentale Telefonnetze bis zu unserer heutigen Internetwelt – ohne diese Netzstrukturen hätten sich entscheidende soziale und technische Errungenschaften der Menschheit wohl weder etablieren noch ausbreiten können.
Max Albrecht, Patrick Oscity, Michael Weiß, Matthias Breuer, Sebastian Wolf, Laura Jozefini, Ana Alenso, Moritz Wehrmann, Xiaomei Wang, Tao Wang, Shuo Liu, Georgios Koumanidis, Bastian Buegler