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Vorträge :

Dr. Oliver Fahle

Dr.Wolfgang Bock

Elke Beilfuß

Hendrik Wendler

Daniel Fischer

Richard Anjou

Felix Ebner



Junior Prof. Oliver Fahle
Das Bild und das Sichtbare


 

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---> uni-weimar.de : bildmedien

Dr. Oliver Fahle ist Juniorprofessor für Geschichte und Theorie der Bildmedien an der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar.

Der Vortrag stellt eine Evolution des Bildes vor, die vom neuzeitlichen Bild der Zentralperspektive über die modernen, das heißt technischen Bildmedien
Fotografie, Film, Fernsehen bis zu den digitalen edien reicht. Es wird die These vertreten, dass der Begriff des Bildes nicht mehr ausreicht, um die
moderne Visualität zu beschreiben und der Ergänzung um den Begriff des Sichtbaren benötigt.

 

 


Dr. phil. habil. Wolfgang Bock
Sichtbare Filmbilder und hörbare Musikbilder

 

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---> uni-weimar.de : bock

Dr. Wolfgang Bock ist Hochschuldozent für Theorie und Geschichte der Visuellen Kommunikation an der Fakultät für Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar.

Die sichtbaren Filmbilder und die hörbaren Musikbilder sind jeweils für sich komplett, d.h. sie repräsentieren eine vollständigen Kosmos, in dem das jeweils zu ergänzende Element (Ton/visuelles Bild) bereits enthalten ist.
Kombiniert man nun Bild und Ton, so entstehen im schlechtesten Falles Eliminierunseffekte - der Ton des Bildes oder das visuelle Moment der Klangbilder werden ersetzt - oder im besten Falle eine Art Cross-over, in dem die verschiedenen Momente zusammenschwingen.
Die Frage der entsprechenden Interefenzen diskutieren die frühen Russenfilmer anhand des
Kontrapunktes von Bild und Ton; Siegfried Kracauer, Theodor W. Adorno und Hanns Eisler entwickeln daraus entsprechende Theorien für die Filmmusik. Für die aktuellen Tendenzen von VJ als Live-Bilder zu Live- und Konservenmusik ist dazu auf die Tradition der Lightshows zurückzugreifen, die u.a. der deutsche Künstler Oskar Metzger in den 1960er Jahren zur Musik von Pink Floyd und The Who entwickelt hat. Im Vortrag wird versucht, diese Tradition anhand aktueller Phänomene fruchtbar zu machen.

 



Elke Beilfuß
Kunst und Musik-Crossover-Musik und Kunst

 

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---> uni-weimar.de : elke beilfuß

Elke Beilfuß ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fak. Gestaltung der BUW.

Oskar Schlemmer und sein triadisches Ballett, Andy Warhol und die Gruppe Velvet Underground, Nam June Paik und die Cellistin Charlotte Moorman: hier verbindet sich Kunst mit Musik und Musik mit
Kunst. Die Verschränkungen der Genres in der zeitgenössischen Kunst und Kultur sind vielfältig. Neben der Musik scheinen in den aufgezählten Synthesen weitere Beziehungen auf: zum Theater bei Schlemmer, zur Popkultur bei Warhol und zu den neuen Medien bei Paik. - Ein Crossover der Genres. Im Vortrag wird vor allem die Liaison von Kunst und Musik besprochen. Thematisiert werden die Phänomene der Massenkultur, wie Pop und neue Medien, die dabei eine wesentliche Rolle einnehmen. Inwiefern sich die Kultur und Praxis des VJing in den Kontext Kunst integrieren will und kann, oder auch nicht, bleibt offen.

 

 

 



Hendrik Wendler
Cutting-Edge Gamer Grafik für VJ-Performances


 

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Hendrik Wendler ist wissenschaftlich Mitarbeiter an der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar. Er betreute unter anderem das Projekt VJ-towards an electronic Art.

Seit circa zwei Jahren im Entwicklerbereich und jetzt auch zu Mainstreambudgets erhältlich: Grafikkarten mit performanten Vertex- und Pixelshadern, die eigentlich der Spieleindustrie eine neue Runde der ewigen Materialschlacht rund um die ultimative Gameexperience bereiten sollen.
Aber solche Rechenboliden - die mittlerweile komplexer als die Hauptprozessoren selbst geworden sind - können grundsätzlich auch selbst
geskriptet werden. Bis zu 16 Videostreams, live oder Mpeg können als Textur beliebig ineinander-gemischt, kopiert oder voneinander subtrahiert, und anschliessend auf beliebig bewegte Objekte gemappt werden. Ein Einblick in die Technologie, mögliche und existierende Frameworks mit anschliessender Proof-of-Concept- Demo.

 

 

 



Daniel Fischer
Echo&Narziss


 

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Zu diesem Vortrag keine Aufzeichnung

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---> http://f3c.com/dan/

Daniel Fischer ist Student der Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar. Er hat sein Studium im Mai 2004 mit der Performance „Echo&Narziss“ abgeschlossen.

echo & narziss erforscht ästhetische Möglichkeiten, die sich aus der Kombination von zeitgenössischem Tanztheater und rechnergestützten Methoden zur Bildanalyse und -synthese ergeben können.
Auf der Basis verschiedener offener Softwaresysteme und mit einigen eigenen integrativen Entwicklungen werden die Signale zweier auf Bühne und Projektion gerichteten Kameras verarbeitet und mit unterschiedlichen Methoden in Echtzeit analysiert. Die so gewonnenen Informationen über die Bewegung der Tänzerin bestimmen maßgebliche Parameter der Bild- und Tonproduktion.
Auf diese Weise werden alle beteiligten Akteure und Instrumente über unterschiedliche Medien eng miteinander verknüpft, und aus vergleichsweise einfachen choreographierten Einzelhandlungen entsteht eine komplexe abstrakte Darstellung der antiken Legende von Echo und Narziss.

 

 

 



Richard Anjou
Ende der Repräsentation?
Der Eintritt in die Videosphäre im experimentellen Musikvideo


 

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---> backup-weimar.de

Richard Anjou, 1995 – 2001 als Autor u. a. tätig für VIVA ZWEI, WDR und MTV; seit 2001 Co-Initiator und Kurator des backup.clipaward für experimentelle Musikvideos backup_festival. neue medien im film, Weimar.

Die digitalen Bilder des Screen- oder TV-Designs, Musikvideos und VJ-Sets, Werbespots und Computerspiels erscheinen noch immer unbegrenzt und ohne jede Verbindung mit dem klassischen Verständnis von Kunst und Kultur. Einen möglichen Anknüpfungspunkt an die Geschichte der Medien- und Kulturtechniken bildet die Bildtheorie Régis Debrays. Die von ihm definierte Videosphäre gilt als Gegenwart der Bildkultur und markiert zugleich das durch digitale Medien herbeigeführte Ende der Repräsentation. Im Vortrag soll dargestellt werden, wie sich dieser Prozess im avancierten Musikvideo beobachten lässt und in der heutigen VJ-Kultur einen vorläufigen Höhepunkt zu erreichen scheint.

 

 




Felix Ebner
Filmraum
 

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Felix Ebner, geboren 1973 in Nürnberg, studierte von 1996 bis 2003 Medien- und Kultur-wissenschaften an der Bauhaus-Universität Weimar.
Im Zentrum seiner wissenschaftlichen Auseinander-setzung mit dem Medium Film steht die experi-mentelle Einbindung des Mediums in den sozialen Raum und die daraus resultierenden Wechsel-wirkungen. Aus der fortgesetzten konzeptionellen und praktischen Mitarbeit an unterschiedlichen filmischen Experimenten resultiert seine persönliche Sichtweise zur Entwicklung der VJ-Kultur und der für sie typischenVerwendungsweisen des Mediums.
Gestützt und reflektiert werden diese Beobachtungen durch das Studium der Film- und Medientheorie und ihrer kulturgeschichtlichen Entwicklung.

Bedingt durch die rasche Entwicklung und Verbreitung der digitalen Bildtechnologien wird das Medium Film heute immer häufiger in künstlerische Repräsentationsformen eingebunden, in denen es früher fremd war. Klare Raumsituationen zwischen dem Repräsenierten und dem Rezipienten, wie wir sie zum Beispiel von Theater und Kino kennen werden fragmentiert, der einstmals fixierte Betrachter flaniert wieder.
Diese Flexibilität des Betrachters beinhaltet für den VJ die Möglichkeit, dem Film neue Funktions-möglichkeiten zu erschließen. Die starren Strukturen erweitern sich zu einem Raum der Möglichkeiten. Die filmische Repräsentation muß den Flaneuer überraschen.Sie muß gleichzeitig zu einem flüchtigen Ereignis und zu einem festen Bestandteil des Raumes werden, um den ungerichteten Blick des Betrachters einzufangen und zu fesseln.
Der Vorgang des Aufbrechens der eingeschliffenen Betrachtungsgewohnheiten und ihre gleichzeitige Abstimmung auf eine bestimmte Situation in einem bestimmten Raum stellt eine der großen Herausforderungen an die VJ-Kultur dar, denn sie erschließt dem Film neue Räume und dem Betrachter neue Interaktionsmöglichkeiten.

 

 

   
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