Elisabeth Widel
Ich entwarf ein Screenhaus mit einem runden Grundriss, den ich in vier Viertelkreise unterteilte. Bereits das Durchschreiten des Raumes sollte ein Erlebnis für Besucher werden und die Atmosphäre im Inneren des Gebäudes nach und nach auf das Film-Highlight einstimmen. Hierzu sollte eine langsame Dämpfung der Lichtverhältnisse stattfinden (Verdunkelung), nicht zuletzt, um das menschliche Auge auf die bevorstehende Filmvorführung vrzubereiten und eine optimale Belichtung auch am Tage zu gewährleisten.
Der Eingangsbereich erhielt als einziger keine Überdachung. Somit wurde der Eingang des kreisrunden Gebäudes klar definiert. Zudem entstand die Möglichkeit, auch von außen auf die Screen-Leinwand zu projizieren und bei Dunkelheit und gutem Wetter eine Open-Air-Vorstellung zu ermöglichen.
Für das Tragwerk meines Pavillons wählte ich eine Holzkonstruktion, ausgesteift mittels Abspannseilen und zwei Druckstäben in den Randfeldern. Um mein Konzept eines dunkler werdenden Raumes zu erfüllen, fiel meine Wahl für die Dachhaut auf eine textile Membran, die sowohl opak als auch transluzent mit bis zu 95% Lichtdurchlässigkeit erhältlich ist.
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