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Bauhaus-Universität Weimar



Student Housing 2019 Lebenszyklusgerechtes Entwerfen eines Studentenwohnheims in Jena
(Wintersemester 2013/14)

Der Aspekt der Nachhaltigkeit gewinnt in allen Lebensbereichen an Bedeutung. Durch lebenszyklusgerechtes Planen und Bauen können der Ressourcenverbrauch und die Klimabelastung durch den Gebäudesektor maßgeblich gesenkt werden. Dazu sind zukunftsweisende Konzepte nötig, die Ökologie und Ökonomie mit Funktionalität und architektonischer Qualität langfristig vereinen.
Semesteraufgabe ist der Entwurf eines Studentenwohnheims in Jena, der diese Anforderungen innerhalb eines nachhaltigen Gesamtkonzeptes umzusetzen versteht. Die Bewertung wird mit Hilfe eines vereinfachten Zertifizierungssystems durchgeführt, bei dem neben Energieeffizienz, Tageslichtausnutzung, Flächeneffizienz und Wasserverbrauch auch die graue Energie und Umweltauswirkung des Gebäudes und der Materialien innerhalb des gesamten Lebenszyklus’ berücksichtigt werden. Darüber hinaus wird die zukünftige Anpassbarkeit durch wandelbare Bauteile und das Konzept zur Nachnutzung oder Umnutzung auch im Hinblick auf den demografischen Wandel bewertet. Des Weiteren werden ökonomischen Faktoren an Hand einer Kostenschätzung integriert.
Die Bearbeitung des Entwurfes erfolgt frei und es wird eine große Eigenständigkeit vorausgesetzt. Vorkenntnisse im Bereich energieeffizienten Bauens sind ausdrücklich erwünscht. Die enge Anbindung an die Forschergruppe Green Efficient Buildings (FOGEB) ermöglicht individuelle Betreuung und Einblick in aktuelle Forschung auf diesem Gebiet.
Der Umgang mit Tools zur energetischen Simulation, aber auch Tageslicht- und Raumanalyse wird in den verpflichtenden Begleitseminaren „Eco Analysis“ und „Computational Spatial Analysis“ in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl InfAR gezeigt.
Maximale Teilnehmerzahl: 10

bei Interesse bitte Email an: alexander.hollberg@uni-weimar.de



 
 
 

Solar park & charge
(Wintersemester 2010/11)


Entwickelt werden sollen Parkplatzüberdachungen, die neben den herkömmlichen Funktionen eine Aufladestation
für Elektromobile darstellen. Die Tragkonstruktion selbst soll unter der Maßgabe entwickelt werden, Ressourcen
schonend zu sein.
Ein hohes Potenzial an nutzbaren Flächen stellen kleinere private und vor allem aber auch große Parkplatzflächen
im öffentlichen Raum und im Umfeld von Einkaufszentren und Arbeitsstätten dar. Letztere befinden sich
dort, wo die Fahrzeuge tagsüber, dass heißt, während die Sonne scheint, überwiegend abgestellt sind. Die erwartete hohe Menge an Akkumulatoren der Autos könnte so als diversifizierter Energiespeicher genutzt werden.




 
 
   

Nietzsche´s Gartenhaus - Ein nachhaltiges Bauwerk als temporäre Gedankenwelt
(Sommersemester 2010)

Im Sommer 2010 wurde auf einem freien Grundstück nördlich des Kolleg Friedrich Nietzsche in Weimar ein temporärer Gesprächs- und Veranstaltungspavillon von Studenten der Bauhaus-Universität und ihren Betreuern entworfen, projektiert und errichtet. Das Gebäude bezieht sich in seiner dreieckigen Form auf die drei Hauptthemen des Entwurfes - den Gesprächsgast, die Gedankenwelt Friedrich Nietzsches und den Ort Weimar. Jedem dieser drei Einflüsse ist ein Eingangsportal gewidmet. Die Konstruktion ist ökonomisch, leicht und ökologisch. Die Konstruktion besteht aus Wand- und Dachelementen aus Holzrahmen, die mit einen Dreiecksrost aus gesteckter Wabenpappe gefüllt werden. Darauf wird eine Folie aufgebracht, die einen wasserdichten Abschluss der Fassade herstellt.
Link Link zur Webseite

Link Beschreibungstext deustch

Link Description in English
  Screenhaus

 
   

Screenhaus.SOLAR - Ein solarbetriebenes Kino (Sommersemester 2009)

Das „Screenhaus.SOLAR“, ein mit modernster Solartechnik betriebenes Kino soll demonstrieren, wie sich Architektur und Bauingenieurwesen dem Thema erneuerbare Energien stellen und weltweit funktionierende sowie Ressourcen schonende Lösungen anbieten können. Mit hohen gestalterischen Ansprüchen (klimaneutral und einfache Errichtung aus nachwachsenden Materialien, anspruchsvolles Design, gesamtheitlicher Entwurfsprozess)  entwarf und baute ein Studententeam um die Professoren Jürgen Ruth und Rainer Gumpp der Fakultät Architektur das temporäre Gebäude.

Die Hülle des 13 Meter langen Bauwerks hat die ebenso flexible wie stabile Form eines Hyperboloids, zweier an den Spitzen miteinander verschmelzender Kegel. Um diese Form zu erreichen, werden Holzstreben so angeordnet und punktuell miteinander verbunden, dass sie eine belastbare Wabenkonstruktion bilden. Der eigentliche Clou des Screenhaus.SOLAR und Namensgeber sind jedoch die flexiblen Photovoltaikmodule, die auf die Wabenkonstruktion aufgebracht sind. Anders als starre Photovoltaik-Elemente passen sich diese Solarzellen der neuesten Generation an die gewölbte Gebäudeform an und umschließen es wie ein „Kleid“.
Gesponsert wurden die Photovoltaik-Einheiten von Centrosolar in Paderborn. Diese „Solarhülle“ liefert den für die Filmabende notwendigen Strom. Zur Jahresausstellung der Universität im Juli 2009 wurde das „Screenhaus.SOLAR“ eröffnet.
Link Projektwebseite
  Screenhaus
 
   

EnergyTerminal.SOLAR – das moderne Lagerfeuer

Zeitgleich entstanden mit dem Screenhaus drei ca. 3m hohe Türme aus insgesamt neun Bambusstäben, welche jeweils ein starres Solarelement der Firma SCHOTT solar aus Jena tragen. Die Turmkonstruktion ist eine minimalisierte Variante eines effizienten und steifen Rotationshyperboloids. Die erzeugte Energie wird zunächst dazu benutzt, nachts mit Hilfe von an der Rückseite des Paneels hinter einer opaken Acrylglasscheibe angebrachten LEDs stromsparend angenehmes Licht zu spenden. Weiterhin werden pro Turm drei bequeme Sitzmöglichkeiten angeboten, in deren Nähe USB-Steckdosen angebracht sind, um Handys, MP3-Player, Kameras usw. aufladen zu können. Die drei Türme sind als Prototypen zu betrachten und werden von uns weiter entwickelt.

Team: Prof. Dr.-Ing. Jürgen Ruth, Dipl.-Ing. Ulf Pleines M.Sc., Dipl.-Ing. Lars Janke, Dipl.-Ing. Stefan Linne, Dipl.-Ing. Ulrike Walther
  energyterminals

 
   

Aufwindkraftwerk - (Sommersemester 2008)

Im Sommersemester 2008 wurden von Architektur- und Bauingenieurstudenten ein Aufwindkraftwerk in kleinerem Maßstab an der Bauhaus-Universität Weimar geplant und realisiert werden. Die Studentengruppen sollten aus der großen angebotenen Materialvielfalt eine entsprechende Auswahl treffen, die einerseits aus Nachhaltigkeits- als auch aus Nutzungsgründen bestimmte Anforderungen erfüllt. Die tatsächliche Produktion von „Strom“ war Ausgangspunkt der Überlegungen. Gleichzeitig sollten sich die Studenten mit bereits realisierten Bauwerken wie auch der bestehenden Theorie und verschiedenartigen Windsystemen auseinandersetzen und diese auch im Vorfeld bewerten. Verschiedenartige Rotorsysteme mussten untersucht und für die Bauhaus-Universität Weimar geeignetes Modell gefunden werden.

Link Zusammenfassung des Projektes als pdf
  aufwindkraftwerk

 
   

Die Falte - (Sommersemester 2005)

In diesem studentischen Projekt wurde die Leistungfähigkeit von Beton untersucht und seine Eleganz unter Beweis gestellt. Dünne, flächige Elemente (ca. 22 mm) wurden durch Faltenbiegung zu einer Konstruktion gefügt, die in Querrichtung eine hohe Steifigkeit aufweist. Das gewählte Stützensystem konnte durch zusätzlich eingesetzte Deckenfalten als Kragarmkonstruktion belastet werden. Die Firma HeidelbergCement unterstützte die Professur mit „selbstverdichtenden Beton“ und Studenten bauten sie in Gemeinschaftsarbeit auf.
  falte